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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/227

Sab­ba­ti­cals wer­den häu­fig zum Rei­sen ge­nutzt

Laut Ex­per­ten wer­den Aus­zei­ten vom Job un­ter den Deut­schen im­mer be­lieb­ter - vie­le keh­ren an­schlie­ßend zum "al­ten" Le­ben zu­rück
In den Urlaub fahren, ein Sabbatical einlegen

13.09.2018. (dpa/wie) - "Sab­ba­ti­cals wer­den in wei­ten Tei­len der Be­völ­ke­rung im­mer be­lieb­ter", sagt Prof. Ul­rich Rein­hardt von der Stif­tung für Zu­kunfts­fra­gen in Ham­burg. Das gel­te ins­be­son­de­re für die so­ge­nann­te Ge­ne­ra­ti­on Y, al­so den zwi­schen den frü­hen 80ern und der Jahr­tau­send­wen­de ge­bo­re­nen Men­schen. Von die­ser Grup­pe wür­den vier von fünf Per­so­nen ger­ne Ur­laubs­ta­ge und Über­stun­den für ei­ne län­ge­re Aus­zeit an­spa­ren.

Aber auch auf zwei Drit­tel der Ge­samt­be­völ­ke­rung tref­fe dies zu, so der For­scher. "Häu­fig ge­äu­ßer­te Wün­sche für ei­ne Aus­zeit sind, ein­fach mal Zeit für sich, für Hob­bys und Rei­sen zu ha­ben." Kaum je­mand nut­ze das Sab­ba­ti­cal um die Kar­rie­re in Schwung zu be­kom­men. Im An­schluss an die Aus­zeit wür­den vie­le je­doch zu ih­rem "al­ten Le­ben" zu­rück­keh­ren.

Den meis­ten ge­he es da­bei we­ni­ger um die kör­per­li­che Er­ho­lung son­dern eher um neue Er­fah­run­gen und den Aus­bruch aus dem All­täg­li­chen. Be­son­ders be­liebt sei­en da­bei Wan­de­run­gen fern­ab von den Ver­pflich­tun­gen zu­hau­se. Bei der jün­ge­ren Ge­ne­ra­ti­on spie­le auch die Selbst­dar­stel­lung in den so­zia­len Me­di­en ei­ne Rol­le. "Na­he­zu al­les in ih­rem Le­ben wird me­di­al in­sze­niert, da kann es schon pas­sie­ren, dass der Ja­kobs­weg nicht aus rein per­sön­li­cher Mo­ti­va­ti­on ge­wan­dert wird, son­dern um zwi­schen­durch Li­kes auf Face­book zu kre­ieren und an­schlie­ßend zu sa­gen: Ich war da­bei!"

Der Zu­wachs bei den Sab­ba­ti­cals hän­ge "vor al­lem mit ei­nem ver­än­der­ten An­spruch ans Le­ben", so Rein­hardt. Ge­ra­de die jün­ge­ren Ge­ne­ra­tio­nen de­fi­nier­ten sich nicht mehr nur durch ih­re Ar­beit, son­dern zu­neh­mend auch durch ih­re Frei­zeit­ge­stal­tung.


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Letzte Überarbeitung: 13. September 2018

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