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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/161

Streik an Düs­sel­dor­fer Uni­kli­ni­ken

Die Be­schäf­tig­ten der Uni­kli­ni­ken in Düs­sel­dorf for­dern mehr Per­so­nal und le­gen des­halb für meh­re­re Ta­ge die Ar­beit nie­der
erschöpfter Krankenpfleger, Krankenschwester, Pflegekräfte, Personalnot in Krankenhäusern

03.07.2018. (dpa/wie) - In Düs­sel­dorf muss in den nächs­ten Ta­gen in vie­len Kran­ken­häu­sern mit lan­gen War­te­zei­ten ge­rech­net wer­den. Die Be­schäf­tig­ten der Uni­kli­ni­ken le­gen un­be­fris­tet ih­re Ar­beit nie­der. Le­dig­lich das Wo­chen­en­de wur­de von dem Streik aus­ge­nom­men.

Die Ge­werk­schaft Ver.di will mit die­ser Maß­nah­me ei­nen Haus­ta­rif­ver­trag für mehr Per­so­nal er­zwin­gen. Da­bei geht es ins­be­son­de­re dar­um, ei­ne Min­dest­be­set­zung auf den Sta­tio­nen fest­zu­le­gen. Dies wird je­doch von den Kli­ni­ken ab­ge­lehnt, da man gar nicht be­fugt sei, sol­che Ta­rif­ver­trä­ge ab­zu­schlie­ßen. Da­für sei die Ta­rif­ge­mein­schaft der Län­der zu­stän­dig.

Im Zu­ge der Ar­beits­nie­der­le­gung muss­te die Blut­spen­de­zen­tra­le we­gen feh­len­den Per­so­nals ge­schlos­sen wer­den, wie die Kli­nik­lei­tung be­kannt gab. Zu­dem wa­ren von 30 Ope­ra­ti­ons­sä­len nur zwölf in Be­trieb. Auch der Pa­ti­en­ten­trans­port war am Diens­tag er­heb­lich ein­ge­schränkt.

Auch Mit­ar­bei­ter der Uni­kli­nik Es­sen seit Mon­tag und bis ein­schließ­lich Mitt­woch für mehr Per­so­nal für die Kran­ken­häu­ser in Nord­rhein-West­fa­len. In Düs­sel­dorf wur­den auf­grund der an­ge­kün­dig­ten Ar­beits­nie­der­le­gung be­reits im Vor­feld we­ni­ger Pa­ti­en­ten an­ge­nom­men.

An den Uni­kli­ni­ken Düs­sel­dorf sind ins­ge­samt 8.000 Men­schen be­schäf­tigt. Rund 1.600 da­von sind im Pfle­ge­dienst an Pa­ti­en­ten tä­tig. Auf Ver­an­las­sung der Stadt Düs­sel­dorf wol­len sich die ört­li­chen Kran­ken­häu­ser am Mitt­woch zu­sam­men­set­zen, um über die Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung zu spre­chen


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Letzte Überarbeitung: 3. September 2018

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