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Tipps im Kampf ge­gen ei­ne Schlaf­stö­rung

Ein­schlaf­pro­ble­me ge­hö­ren für vie­le Men­schen zum All­tag. Doch was kön­nen Be­trof­fe­ne tun, wenn sie stun­den­lang wach lie­gen?
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19.03.2019. (dpa/fle) - Kom­men die Ge­dan­ken bei Nacht ein­fach nicht zur Ru­he, soll­ten Be­trof­fe­ne noch mal auf­ste­hen.

Wich­tig ist da­bei, das Schlaf­zim­mer zu ver­las­sen, rät Schlaf­for­scher Hans-Gün­ter Weeß. So schafft man ei­ne räum­li­che Dis­tanz zwi­schen den Sor­gen und Pro­ble­men so­wie der Bett­si­tua­ti­on.

Haus- oder Schreib­tisch­ar­beit ist nachts al­ler­dings ta­bu. "Man soll­te auf kei­nen Fall et­was Ak­ti­vie­ren­des ma­chen", emp­fiehlt Weeß. Ge­dämpf­tes Licht und ent­spann­te Mu­sik ist hin­ge­gen er­laubt. "Al­les was da­zu führt, wie­der in die Ent­span­nung zu kom­men". Da kann zu Be­ginn so­gar Grü­beln sinn­voll sein - wenn die Ge­dan­ken da­nach wie­der zur Ru­he kom­men. Kommt die Mü­dig­keit, darf man zu­rück ins Bett.

Rund sechs Pro­zent der Men­schen in Deutsch­land ha­ben nach An­ga­ben des Schlaf­for­schers ei­ne be­hand­lungs­be­dürf­ti­ge Ein- und Durch­schlaf­stö­rung. Die Grün­de da­für sind ver­schie­den. Ge­le­gent­li­che Schlaf­pro­ble­me hat so­gar je­der Drit­te bis Vier­te.

Wer bis kurz vor dem Schla­fen­ge­hen noch ge­dank­lich und ge­fühls­mä­ßig ak­tiv ist, fin­det schwe­rer in die not­wen­di­ge Ent­span­nung. Da­her soll­te man Ner­ven­auf­rei­ben­des ver­mei­den - auch Sur­fen im In­ter­net kann dar­un­ter fal­len. Um die Ge­dan­ken zur Ru­he zu brin­gen, hel­fen Le­sen bei dämm­ri­gem Licht, Ent­span­nungs­mu­sik oder auch ei­ne ge­führ­te Traum­rei­se über ei­ne Ein­schlaf­app. Spe­zi­el­le Schlaf­gad­gets wie Sound­kis­sen oder Stirn­bän­der, die ei­ne Ge­hirn­sti­mu­la­ti­on her­bei­füh­ren sol­len, sieht der Schlaf­ex­per­te al­ler­dings kri­tisch.

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Letzte Überarbeitung: 28. März 2019

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