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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/106

War­um Be­schäf­tig­te ih­ren Job kün­di­gen wür­den

Ei­ne Stu­die des Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens Inno­f­act ist der Fra­ge auf den Grund ge­gan­gen, aus wel­chem An­lass Ar­beit­neh­mer ih­ren Job hin­schmei­ßen wür­den
Kündigung Wall-Street-Karton mit Frau

27.04.2018. (dpa/wie) - Aus wel­chem Grund wür­den Sie Ih­ren Job kün­di­gen?

Das Markt­for­schungs­in­sti­tut Inno­f­act hat im Auf­trag der Per­so­nal­be­ra­tung Von Rund­stedt rund 1.000 Men­schen ge­fragt, was sie da­zu be­we­gen wür­de, ih­rer Ar­beits­stel­le den Rü­cken zu keh­ren. Be­fra­gungs­zeit­raum war April 2018.

Für die meis­ten Teil­neh­mer wä­re ein Kün­di­gungs­grund, wenn sie für Mehr­ar­beit we­der ei­nen fi­nan­zi­el­len Aus­gleich noch Frei­zeit be­kom­men wür­den. Dem­nach ga­ben 68 Pro­zent der Be­frag­ten an, ih­ren Ar­beit­ge­ber bei feh­len­dem Über­stun­den­aus­gleich zu ver­las­sen.

Den meis­ten ist au­ßer­dem ei­ne gu­te At­mo­sphä­re un­ter den Kol­le­gen wich­tig. Fast zwei Drit­tel (65 Pro­zent) sag­te, dass sie ih­ren Job kün­di­gen wür­den, wenn die Team­che­mie im Un­ter­neh­men nicht stimmt.

60 Pro­zent wür­den ihr Ar­beits­ver­hält­nis be­en­den, wenn es be­son­ders stres­sig wä­re. Fast eben­so vie­le (58 Pro­zent) wür­den ge­hen, wenn sie mit der Feh­ler­kul­tur nicht ein­ver­stan­den wä­ren oder kei­ne Feed­back be­kä­men. Ma­te­ri­el­le Grün­de, wie et­wa feh­len­de Dienst­wa­gen, Job­ti­ckets oder an­de­re Bo­ni wür­den nur für 22 Pro­zent der Be­frag­ten zu ei­ner Kün­di­gung füh­ren. Et­was mehr als ein Drit­te (38 Pro­zent) wür­den es als Kün­di­gungs­grund an­se­hen, wenn ih­nen die Mög­lich­keit der Ar­beit im Ho­me­of­fice ver­wehrt wür­de oder es an Fle­xi­bi­li­tät rund um Teil­zeit man­geln wür­de.


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Letzte Überarbeitung: 27. April 2018

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