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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/131

We­ni­ger Ar­beits­lo­se in der Eu­ro­zo­ne

Die Ar­beits­lo­sen­quo­te im ge­mein­sa­men eu­ro­päi­schen Wäh­rungs­raum ist im April auf den tiefs­ten Stand seit 2008 ge­fal­len
Europa, Europäische Union, Landesflaggen

01.06.2018. (dpa/wie) - Aus ei­ner ak­tu­el­len Mel­dung des sta­tis­ti­schen Amts der Eu­ro­päi­schen Uni­on (Eu­ro­s­tat) geht her­vor, dass der ro­bus­te Wirt­schafts­auf­schwung wei­ter­hin auch po­si­ti­ven Ein­fluss auf den Ar­beits­markt aus­übt.

Dem­nach lag die Ar­beits­lo­sen­quo­te im Eu­ro­raum bei 8,5 Pro­zent und da­mit auf dem nied­rigs­ten Stand seit 2008. Un­ter den EU28-Staa­ten lag die Quo­te mit 7,1 Pro­zent noch­mals dar­un­ter. Im Ver­gleich zum Vor­mo­nat März wa­ren im Wäh­rungs­raum 56.000 Men­schen we­ni­ger ar­beits­los. Im Jah­res­ver­gleich ist die Zahl der Ar­beits­lo­sen so­gar um über ei­ne Mil­li­on zu­rück­ge­gan­gen.

Die­se Zah­len spie­geln ei­ne deut­lich Er­ho­lung des Ar­beits­markts von der Eu­ro-Schul­den­kri­se im Jahr 2013 wi­der. In die­sem Zeit­raum stieg die Ar­beits­lo­sen­quo­te auf mehr als 12 Pro­zent.

Die Un­ter­schie­de zwi­schen den ein­zel­nen Staa­ten der Eu­ro­zo­ne ist je­doch nach wie vor groß. So lie­gen et­wa Grie­chen­land mit 20,8 Pro­zent (Stand Fe­bru­ar 2018) und Spa­ni­en mit 15,9 Pro­zent deut­lich über dem Schnitt wäh­rend für Deutsch­land ei­ne Ar­beits­lo­sen­quo­te von 3,4 Pro­zent be­rech­net wur­de. Die­se un­ter­schei­det sich auf­grund ab­wei­chen­der Be­rech­nungs­grund­la­gen von den Wer­ten der Bun­des­agen­tur für Ar­beit.

Auch die Ju­gend­ar­beits­lo­sig­keit ist laut Eu­ro­s­tat in den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten zu­rück­ge­gan­gen. Wäh­rend im April 2017 im Eu­ro­raum noch 19,3 Pro­zent oh­ne Ar­beit wa­ren, fiel der An­teil zum April 2018 auf 17,2 Pro­zent. Al­ler­dings ist in Grie­chen­land (45,4 Pro­zent) fast je­der Zwei­te un­ter 25 Jah­ren und in Spa­ni­en et­wa je­der Drit­te (34,4 Pro­zent) ar­beits­los.


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Letzte Überarbeitung: 27. August 2018

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