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ARBEITSRECHT AKTUELL // 22/045

Be­son­de­res Ver­trau­en ist kein Sach­grund für ei­ne Be­fris­tung

Ein mög­li­cher Ver­trau­ens­ver­schleiß bei ei­ner Ma­nage­ment­po­si­ti­on ist kein sach­li­cher Grund für ei­ne Be­fris­tung: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 01.06.2022, 7 AZR 151/21
Sanduhr mit rotem Sand

04.11.2022. Nach § 14 Abs.2 Teil­zeit­be­fris­tungs­ge­setz (Tz­B­fG) kann ein Ar­beits­ver­hält­nis bei Neu­ein­stel­lun­gen oh­ne Sach­grund auf höchs­tens zwei Jah­re be­fris­tet wer­den. Be­stand das Ar­beits­ver­hält­nis hin­ge­gen be­reits, muss ei­ner der acht in § 14 Abs. 1 Tz­B­fG auf­ge­führ­ten Sach­grün­de vor­lie­gen. In ei­nem Fall stell­te sich die Fra­ge, ob ei­ne Be­fris­tung auch dann auf der "Ei­gen­art der Ar­beits­leis­tung" im Sin­ne des § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 Tz­B­fG be­ru­hen kann, wenn der Ar­beit­neh­mer ei­ne be­son­ders ver­ant­wor­tungs­vol­le Ma­nage­ment­po­si­ti­on be­klei­det. Dies hat das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) nun in sei­nem Ur­teil vom 1. Ju­ni 2022, 7 AZR 151/21, ab­ge­lehnt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­ser Ent­schei­dung fin­den Sie hier: Up­date Ar­beits­recht 22/2022 BAG: Sach­grund­be­fris­tung we­gen der „Ei­gen­art der Tä­tig­keit“ bei Ma­nage­ment­auf­ga­ben?
 

Letzte Überarbeitung: 4. November 2022

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