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ARBEITSRECHT AKTUELL // 21/039

LAG Ber­lin-Bran­den­burg zu Tat­sa­chen­ver­gleich und Min­dest­lohn

Der ge­setz­li­che Min­dest­lohn darf nicht durch ei­nen au­ßer­ge­richt­li­chen Ver­gleich un­ter­schrit­ten wer­den: Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, Ur­teil vom 20.05.2021, 21 Sa 638/20
Mindestlohn Geldmünzen 8,84 Euro

25.08.2021. Möch­ten Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­ge­ber nach Be­en­di­gung ei­nes Ar­beits­ver­hält­nis­ses Strei­tig­kei­ten über Ver­bind­lich­kei­ten wie bei­spiels­wei­se Lohn­for­de­run­gen ver­mei­den, kön­nen sie ei­nen so­ge­nann­ten Tat­sa­chen­ver­gleich schlie­ßen.

Das be­deu­tet, dass bei­de Par­tei­en sämt­li­che wech­sel­sei­ti­gen Ver­bind­lich­kei­ten, un­ab­hän­gig da­von, ob die­se be­kannt oder un­be­kannt sind, für er­le­digt er­klä­ren. Da­für er­hält der Ar­beit­neh­mer re­gel­mä­ßig ei­ne Son­der­zah­lung zu­sätz­lich zum Lohn.

Ei­ne sol­che Ver­ein­ba­rung ist je­doch in­so­weit un­wirk­sam, wie sie den Min­dest­lohn un­ter­schrei­tet, so das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin Bran­den­burg in ei­ner ak­tu­el­len Ent­schei­dung: Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, Ur­teil vom 20.05.2021, 21 Sa 638/20.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­ser Ent­schei­dung fin­den Sie hier: Up­date Ar­beits­recht 17|2021 LAG Ber­lin-Bran­den­burg: Kei­ne Un­ter­schrei­tung des Min­dest­lohns durch au­ßer­ge­richt­li­chen Ver­gleich.

Letzte Überarbeitung: 31. August 2021

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