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All­ge­mei­nes Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) - Er­laub­te Un­gleich­be­hand­lun­gen

In­for­ma­tio­nen zu den er­laub­ten Un­gleich­be­hand­lun­gen nach dem All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG)
Schwarze Stifte mit einem roten Stift Nicht je­de Be­nach­tei­li­gung ist ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung

Die Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bo­te des All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­set­zes (AGG) sind be­wusst zu weit­ge­hend ge­fasst, so dass sie nicht oh­ne Aus­nah­men an­ge­wandt wer­den kön­nen.

Nicht je­de Be­nach­tei­li­gung aus ei­nem in § 1 AGG ge­nann­ten Grund ist da­her ei­ne recht­lich ver­bo­te­ne Dis­kri­mi­nie­rung.

Viel­mehr kön­nen Be­nach­tei­li­gun­gen trotz ih­res Be­zugs zu „ei­gent­lich“ ver­bo­te­nen per­sön­li­chen Merk­ma­len zu­läs­sig sein.

In die­sem Sin­ne kön­nen Be­nach­tei­li­gun­gen recht­lich zu­läs­sig sein

  • im Zu­sam­men­hang mit sog. „po­si­ti­ven Maß­nah­men“ (§ 5 AGG),
  • we­gen be­ruf­li­cher An­for­de­run­gen (§ 8 AGG),
  • we­gen der Re­li­gi­on oder Welt­an­schau­ung (§ 9 AGG),
  • we­gen des Al­ters (§ 10 AGG).

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen zu den nach dem AGG er­laub­ten Un­gleich­be­hand­lun­gen fin­den Sie in dem Hand­buch­ar­ti­kel "Dis­kri­mi­nie­rung - Er­laub­te Be­nach­tei­li­gun­gen".

Letzte Überarbeitung: 21. Januar 2013

Bewertung: 2.5 von 5 Sternen (2 Bewertungen)

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