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20/069a Ar­beits­markt wei­ter stark un­ter Druck

Die Ar­beits­lo­sen­zahl ist er­neut stark ge­stie­gen, wenn auch nicht mehr so kräf­tig wie im Vor­mo­nat
Stellenanzeige in der Zeitung, Stellenmarkt, Arbeitsmarkt

10.06.2020. (fle) - Die Ar­beits­lo­sen­zahl ist in­fol­ge der Co­ro­na-Kri­se auch im Mo­nat Mai er­neut an­ge­stie­gen.

In ab­so­lu­ten Zah­len aus­ge­drückt liegt sie nun bei 2.813.000.

Im Ver­gleich zum Vor­mo­nat April ist die Zahl noch ein­mal um 0,3 Pro­zent­punk­te auf 6,1 Pro­zent ge­stie­gen, was ei­nem Wachs­tum von 169.000 ent­spricht.

Im Vor­jah­res­ver­gleich ist die Ar­beits­lo­sen­zahl ein Wachs­tum von 577.000. Mit­hin liegt die Zahl um 1,2 Pro­zent­punk­te hö­her, als noch im Mai 2019.

An­zu­mer­ken sei je­doch, dass die Un­ter­be­schäf­ti­gung im Ver­gleich zur Ar­beits­lo­sig­keit we­ni­ger stark ge­wach­sen ist. Dies liegt ins­be­son­de­re dar­an, dass we­gen der Co­ro­na-Maß­nah­men An­ge­bo­te der Ar­beits­markt­po­li­tik nicht wie ge­wohnt zum Ein­satz kom­men kön­nen.

Det­lef Schee­le, der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Bun­des­agen­tur für Ar­beit (BA), sag­te da­zu: „Der Ar­beits­markt ist we­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie wei­ter­hin stark un­ter Druck. Ar­beits­lo­sig­keit und Un­ter­be­schäf­ti­gung sind auch im Mai ge­stie­gen, al­ler­dings nicht mehr so stark wie im April. Bei der Be­schäf­ti­gung sind ers­te Spu­ren sicht­bar. Die Kurz­ar­beit hat das Ni­veau der Kri­se von 2009 deut­lich über­schrit­ten. Die Nach­fra­ge der Be­trie­be nach neu­en Mit­ar­bei­tern ist wei­ter­hin rück­läu­fig, hat sich aber im­mer­hin ge­fan­gen.“

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Letzte Überarbeitung: 9. Juli 2020

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