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ARBEITSRECHT AKTUELL // 18/096

Kon­fes­si­on als Vor­aus­set­zung der Ein­stel­lung?

Ver­lan­gen kirch­li­che Ar­beit­ge­ber ei­ne Re­li­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit als Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung, müs­sen Ge­rich­te prü­fen, ob dies ob­jek­tiv ge­bo­ten und ver­hält­nis­mä­ßig ist: Eu­ro­päi­scher Ge­richts­hof, Ur­teil vom 17.04.2018, C-414/16 (Egen­ber­ger)
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18.04.2018. Vor zwei Jah­ren bat das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) den Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof (EuGH) um ei­ne Stel­lung­nah­me zu der Fra­ge, ob die (in Deutsch­land tra­di­tio­nell la­xe) Über­prü­fung der Ein­stel­lungs­pra­xis kirch­li­cher Ar­beit­ge­ber mit dem Eu­ro­pa­recht ver­ein­bar ist (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell 16/094 Zu­ge­hö­rig­keit zu ei­ner christ­li­chen Kir­che bei der Be­wer­bung).

Denn auf­grund des deut­schen Ver­fas­sungs­rechts und der ent­spre­chen­den Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts (BVerfG) ha­ben die Kir­chen und ih­re ka­ri­ta­ti­ven Ein­rich­tun­gen ei­nen gro­ßen recht­li­chen Spiel­raum bei der Fest­le­gung von Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen, d.h. kon­kret bei der Fra­ge, ob ei­ne christ­li­che Re­li­gi­on Vor­aus­set­zung für die Stel­len­ver­ga­be ist.

Ges­tern hat der EuGH ent­schie­den, dass die Ge­rich­te künf­tig ge­nau­er über­prü­fen müs­sen, ob die Re­li­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit ei­ne "ob­jek­tiv not­wen­di­ge" und ver­hält­nis­mä­ßi­ge An­for­de­rung bei der Ver­ga­be von Stel­len bei kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern ist: EuGH, Ur­teil vom 17.04.2018, C-414/16 (Egen­ber­ger).

Ist die Ein­stel­lungs­pra­xis kirch­li­cher Ar­beit­ge­ber in Deutsch­land mit dem Eu­ro­pa­recht ver­ein­bar?

Das Eu­ro­pa­recht ver­bie­tet ei­ne Be­nach­tei­li­gung we­gen der Re­li­gi­on bei der Ein­stel­lung. Das folgt aus der An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs-Richt­li­nie (Richt­li­nie 2000/78/EG) und in Deutsch­land aus dem All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG). Ar­beit­ge­ber dürfen da­her Stel­len­be­wer­ber im All­ge­mei­nen nicht be­vor­zu­gen oder be­nach­tei­li­gen, weil sie ei­ner be­stimm­ten oder kei­ner Re­li­gi­on an­gehören (§ 2 Abs.1 Nr.3 AGG).

Die­ser Grund­satz gilt bei kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern nur mit Ein­schränkun­gen. Wenn es um die Be­set­zung sog. "verkündi­gungs­na­her Stel­len" geht, können sich die Kir­chen und ih­re ka­ri­ta­ti­ven Ein­rich­tun­gen auf Art.4 Abs.1 der Richt­li­nie 2000/78/EG und auf den fast wort­glei­chen § 8 Abs.1 AGG be­ru­fen. Die­se Re­ge­lun­gen er­lau­ben ei­ne Dif­fe­ren­zie­rung (un­ter an­de­rem) nach der Re­li­gi­on, wenn die­se

"we­gen der Art der aus­zuüben­den Tätig­keit oder der Be­din­gun­gen ih­rer Ausübung ei­ne we­sent­li­che und ent­schei­den­de be­ruf­li­che An­for­de­rung dar­stellt, so­fern der Zweck rechtmäßig und die An­for­de­rung an­ge­mes­sen ist". (§ 8 Abs.1 AGG)

Ab­ge­se­hen von die­ser Aus­nah­me, auf die sich die Kir­chen wie je­der Ar­beit­ge­ber be­ru­fen können, enthält § 9 Abs.1 AGG ei­ne darüber hin­aus­ge­hen­de Er­laub­nis zur Dif­fe­ren­zie­rung we­gen des Glau­bens. Da­nach ist ei­ne

"un­ter­schied­li­che Be­hand­lung we­gen der Re­li­gi­on (...) bei der Beschäfti­gung durch Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten (...) auch zulässig, wenn ei­ne be­stimm­te Re­li­gi­on (...) un­ter Be­ach­tung des Selbst­verständ­nis­ses der je­wei­li­gen Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft (...) im Hin­blick auf ihr Selbst­be­stim­mungs­recht oder nach der Art der Tätig­keit ei­ne ge­recht­fer­tig­te be­ruf­li­che An­for­de­rung dar­stellt."

Auch die­se Vor­schrift hat ei­ne Ent­spre­chung in der Richt­li­nie 2000/78/EG, geht über die­se aber in ei­nem Punkt zu­guns­ten kirch­li­cher Ar­beit­ge­ber hin­aus. Denn die Par­al­lel­vor­schrift der Richt­li­nie (Art.4 Abs.2 Richt­li­nie 2000/78/EG) er­laubt den EU-Mit­glieds­staa­ten nur sol­che Re­ge­lun­gen, nach de­nen die Un­gleich­be­hand­lung we­gen der Re­li­gi­on rech­tens ist, falls

"die Re­li­gi­on oder die Welt­an­schau­ung die­ser Per­son nach der Art die­ser Tätig­kei­ten oder der Umstände ih­rer Ausübung ei­ne we­sent­li­che, rechtmäßige und ge­recht­fer­tig­te be­ruf­li­che An­for­de­rung an­ge­sichts des Ethos der Or­ga­ni­sa­ti­on dar­stellt."

Gemäß der Richt­li­nie setzt ei­ne Be­vor­zu­gung von Kir­chen­mit­glie­dern bei der Ein­stel­lung vor­aus, dass die Re­li­gi­on "nach der Art der Tätig­kei­ten" oder nach den "Umständen ih­rer Ausübung" als ei­ne "we­sent­li­che, rechtmäßige und ge­recht­fer­tig­te be­ruf­li­che An­for­de­rung" an­zu­se­hen ist, wo­bei das "Ethos der Or­ga­ni­sa­ti­on" (= des Ar­beit­ge­bers) nur ne­ben­her ei­ne Rol­le spielt ("an­ge­sichts des Ethos"). Dem­ge­genüber er­laubt § 9 Abs.1 AGG kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern ei­ne Be­vor­zu­gung von Kir­chen­mit­glie­dern nicht nur dann, wenn de­ren Re­li­gi­ons­zu­gehörig­keit "nach der Art der Tätig­keit" als ge­recht­fer­tig­te An­for­de­rung an­zu­se­hen ist, son­dern auch dann, wenn die Kir­chen die­se An­for­de­rung ein­fach nur "im Hin­blick auf ihr Selbst­be­stim­mungs­recht" stel­len.

Hin­ter die­ser kir­chen­freund­li­chen Re­ge­lung steht das deut­sche Ver­fas­sungs­recht und sei­ne jahr­zehn­te­lang fest­ste­hen­de, eben­falls kir­chen­freund­li­che In­ter­pre­ta­ti­on durch das BVerfG. Denn auf­grund der ver­fas­sungs­recht­lich verbürg­ten Au­to­no­mie der Kir­chen, die sich aus Art.140 Grund­ge­setz (GG) in Verb. mit Art.137 Abs.2 Wei­ma­rer Reichs­ver­fas­sung (WRV) er­gibt, können kirch­li­che und kirch­lich ge­bun­de­ne Ar­beit­ge­ber in Deutsch­land weit­ge­hend frei darüber ent­schei­den, bei wel­chen Stel­len es über­haupt auf den Glau­ben an­kommt und bei wel­chen nicht.

An die­ser Stel­le fragt sich, ob das Eu­ro­pa­recht den deut­schen Ge­rich­ten mögli­cher­wei­se vor­schreibt, die Kir­chen stren­ger zu kon­trol­lie­ren, wenn die­se sich auf ihr Selbst­be­stim­mungs­recht bzw. ihr "Ethos" be­ru­fen und für be­stimm­te Stel­len ein­fach fest­le­gen, dass es hier eben auf ei­nen be­stimm­ten Glau­ben an­kommt.

Streit über drei In­stan­zen: Die Dia­ko­nie be­vor­zugt aus­drück­lich Chris­ten bei der Ver­ga­be ei­ner po­li­tisch-wis­sen­schaft­li­chen Re­fe­ren­ten­stel­le

Ei­ne der evan­ge­li­schen Kir­che zu­gehören­de dia­ko­ni­sche Ein­rich­tung schrieb En­de 2012 ei­ne Stel­le für ei­nen Re­fe­ren­ten/ei­ne Re­fe­ren­tin aus, um ei­nen un­abhängi­gen Be­richt zur Um­set­zung der An­ti­ras­sis­mus-Kon­ven­ti­on der Ver­ein­ten Na­tio­nen durch Deutsch­land er­stel­len zu las­sen. Zu den mit der Stel­le ver­bun­de­nen Auf­ga­ben gehörte es u.a., die Dia­ko­nie Deutsch­land ge­genüber der Po­li­tik, der Öffent­lich­keit und Men­sch­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen "pro­jekt­be­zo­gen" zu ver­tre­ten so­wie in Gre­mi­en mit­zu­ar­bei­ten.

Ver­langt wur­den ein ab­ge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaf­ten oder ei­ne ver­gleich­ba­re Qua­li­fi­ka­ti­on so­wie fun­dier­te Kennt­nis­se im Völker­recht und in der An­ti­ras­sis­mus­ar­beit. Wei­te­re Vor­aus­set­zung war, so die Stel­len­aus­schrei­bung, die Mit­glied­schaft in ei­ner evan­ge­li­schen Kir­che oder ei­ner Kir­che, die der Ar­beits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Kir­chen (ACK) an­gehört.

Ei­ne kon­fes­si­ons­lo­se So­zi­alpädago­gin (FH) be­warb sich auf die Stel­le, wur­de aber nicht ein­ge­stellt. Dar­auf­hin klag­te sie auf Entschädi­gung gemäß § 15 Abs.2 AGG. Ih­rer Mei­nung nach war sie aus Gründen der Re­li­gi­on dis­kri­mi­niert wor­den.

Das Ar­beits­ge­richt Ber­lin gab der Kla­ge statt, denn es war der An­sicht, die Re­fe­ren­ten­stel­le ha­be we­nig mit Re­li­gi­on zu tun. Da­her sei die Kir­chen­zu­gehörig­keit nicht er­for­der­lich für die Stel­le (Ur­teil vom 18.12.2013, 54 Ca 6322/13, wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 14/011 Dis­kri­mi­nie­rung we­gen der Re­li­gi­on bei der Dia­ko­nie).

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Ber­lin-Bran­den­burg ent­schied an­ders­her­um, d.h. zu­guns­ten der Dia­ko­nie (Ur­teil vom 28.05.2014, 4 Sa 157/14 und 4 Sa 238/14, wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 14/210 Dis­kri­mi­nie­rung durch kirch­li­che Ar­beit­ge­ber). Sei­ner Mei­nung nach war die Be­nach­tei­li­gung un­ter Berück­sich­ti­gung des kirch­li­chen Selbst­be­stim­mungs­rechts (Art.140 GG) nach § 9 AGG ge­recht­fer­tigt. Auch eu­ro­pa­recht­lich war aus Sicht des LAG al­les in Ord­nung, denn der Son­der­sta­tus der Kir­chen ist im Eu­ro­pa­recht an­er­kannt (Art.17 Ver­trag über die Ar­beits­wei­se der Eu­ropäischen Uni­on - AEUV).

Sch­ließlich lan­de­te der Fall beim BAG, das das Ver­fah­ren im März 2016 aus­setz­te und dem EuGH zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­leg­te (BAG, Be­schluss vom 17.03.2016, 8 AZR 501/14 (A), wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 16/094 Zu­gehörig­keit zu ei­ner christ­li­chen Kir­che bei der Be­wer­bung).

EuGH: Ver­lan­gen kirch­li­che Ar­beit­ge­ber ei­ne Re­li­gi­ons­zu­gehörig­keit als Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung, müssen Ge­rich­te prüfen, ob dies ob­jek­tiv ge­bo­ten und verhält­nismäßig ist

Der EuGH ent­schied ges­tern, dass die deut­sche Ge­richts­pra­xis zu kir­chen­freund­lich ist und da­her geändert wer­den muss. Da­bei be­ruft sich der Ge­richts­hof auf Art.4 Abs.2 Richt­li­nie 2000/78/EG und auf Art.47 der Eu­ropäischen Grund­rech­te­char­ta, der Bürgern den Weg zu den Ge­rich­ten ga­ran­tiert. Im Ein­zel­nen heißt es in dem Ur­teil:

Das Vor­lie­gen der in Art.4 Abs.2 Richt­li­nie 2000/78/EG ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne un­ter­schied­li­che Be­hand­lung von Stel­len­be­wer­bern je nach ih­rer Re­li­gi­on muss von den staat­li­chen Ge­rich­ten im Streit­fall wirk­sam über­prüft wer­den (Ur­teil, Rn.55, 59). Da­mit wäre es nicht ver­ein­bar, den kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern die Ent­schei­dung zu über­las­sen, bei wel­chen Stel­len die Re­li­gi­on "ei­ne we­sent­li­che, rechtmäßige und ge­recht­fer­tig­te be­ruf­li­che An­for­de­rung" ist bzw. nicht ist (Ur­teil, Rn.45, 46).

Dem­ent­spre­chend muss sich die Un­gleich­be­hand­lung von Stel­len­be­wer­bern we­gen ih­rer Re­li­gi­on auf­grund ob­jek­ti­ver Tat­sa­chen als rechtmäßig er­wei­sen, so der Ge­richts­hof, da­mit die An­for­de­run­gen von Art.4 Abs.2 Richt­li­nie 2000/78/EG erfüllt sind. Hier ver­lan­gen die Lu­xem­bur­ger Rich­ter ei­nen "di­rek­ten Zu­sam­men­hang zwi­schen der vom Ar­beit­ge­ber auf­ge­stell­ten be­ruf­li­chen An­for­de­rung und der frag­li­chen Tätig­keit". Die­ser Zu­sam­men­hang kann sich aus der Art die­ser Tätig­keit er­ge­ben (falls der Ar­beit­neh­mer an der Be­stim­mung des Ethos der Kir­che oder Or­ga­ni­sa­ti­on mit­wir­ken soll) oder aus dem Mit­ar­beit an der Verkündi­gung oder auch dar­aus, dass der Ar­beit­neh­mer die Kir­che oder Or­ga­ni­sa­ti­on nach außen glaubwürdig ver­tre­ten muss (Ur­teil, Rn.63).

Im Er­geb­nis muss ein kirch­li­cher Ar­beit­ge­ber, der bei der Be­set­zung ei­ner Stel­le nach der Re­li­gi­ons­zu­gehörig­keit der Be­wer­ber un­ter­schei­det, gemäß Art.4 Abs.2 Richt­li­nie 2000/78/EG vor Ge­richt nach­wei­sen, dass die von ihm ver­lang­te Kon­fes­si­on

  • not­wen­dig ist und
  • an­ge­sichts sei­nes Ethos auf­grund der Tätig­keit und/oder der Umstände ih­rer Ausübung ob­jek­tiv ge­bo­ten,
  • und dass die­se An­for­de­rung mit dem Grund­satz der Verhält­nismäßig­keit im Ein­klang steht, d.h. verhält­nismäßig ist.

Außer­dem gibt der EuGH dem BAG mit auf den Weg, dass die deut­schen Ge­rich­te ent­ge­gen­ste­hen­de na­tio­na­le Ge­set­ze auch bei Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Pri­vat­per­so­nen ggf. außer Kraft set­zen bzw. "un­an­ge­wen­det las­sen" müssen, wenn sich die EuGH-Vor­ga­ben an­dern­falls nicht rea­li­sie­ren las­sen (Ur­teil, Rn.82).

Fa­zit: Mit die­sem Grund­satz­ur­teil hat der Ge­richts­hof die recht­li­chen Möglich­kei­ten von kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern, bei Stel­len­aus­schrei­bun­gen ei­ne be­stimm­te Kon­fes­si­on zur Vor­aus­set­zung zu ma­chen, ge­genüber der bis­he­ri­gen deut­schen Rechts­la­ge er­heb­lich ein­ge­schränkt. Da sich die­se Rechts­la­ge im We­sent­li­chen aus dem deut­schen Ver­fas­sungs­recht er­gibt (bzw. er­gab), wer­den nicht nur die Ar­beits­ge­rich­te, son­dern auch das BVerfG um­den­ken müssen. 

Ein klei­nes Trost­pflas­ter für kirch­li­che Ar­beit­ge­ber ist al­ler­dings die Aus­sa­ge des EuGH, dass sich der "di­rek­te" Zu­sam­men­hang zwi­schen Re­li­gi­on und Tätig­keit (auch) aus der "Not­wen­dig­keit" er­ge­ben kann, "für ei­ne glaubwürdi­ge Ver­tre­tung der Kir­che oder Or­ga­ni­sa­ti­on nach außen zu sor­gen" (Ur­teil, Rn.63). Dar­aus kann man die Schluss­fol­ge­rung zie­hen, dass Lei­tungs­po­si­tio­nen, die mit Re­präsen­ta­ti­ons­auf­ga­ben "nach außen hin" ver­bun­den sind, von kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern auch künf­tig be­vor­zugt mit christ­li­chen Be­wer­bern be­setzt wer­den dürfen.

Letzte Überarbeitung: 22. April 2018

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