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ARBEITSRECHT AKTUELL // 08/055

Ta­rif­wech­sel bei Be­triebs­über­gang

Kran­ken­haus­kü­chen ge­hö­ren nicht zum Ho­tel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 09.04.2008, 4 AZR 164/07
Zwei Firmenschilder, eines durchgestrichen Nach ei­nem Be­triebs­über­gang gel­ten oft an­de­re Ta­rif­ver­trä­ge

27.05.2008. Der Be­trei­ber ei­ner Kran­ken­haus­kü­che, der Ar­beit­neh­mer ei­nes zu­vor an den Ge­bäu­de­rei­ni­ger-Ta­rif ge­bun­de­nen Be­triebs­ver­äu­ße­rers im We­ge des Be­triebs­teil­über­gangs ge­mäß § 613a BGB über­nimmt, fällt nicht un­ter den (all­ge­mein­ver­bind­li­chen) Ta­rif des Ho­tel- und Gast­stät­ten­ge­wer­bes.

Da­her muss der Er­wer­ber wei­ter­hin den (teu­re­ren) Ge­bäu­de­rei­ni­ger-Ta­rif an­wen­den und kann ihn nicht durch die bil­li­ge­ren Ta­rif­be­stim­mun­gen des Ho­tel- und Gast­stät­ten­ge­wer­bes er­set­zen: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 09.04.2008, 4 AZR 164/07.

Be­triebsüber­gang mit dem Ziel, ei­nen teu­ren durch ei­nen bil­li­ge­ren all­ge­mein­ver­bind­li­chen Ta­rif­ver­trag zu er­set­zen - ein Weg mit vie­len Fall­stri­cken

Geht ein Be­trieb oder Be­triebs­teil durch Rechts­geschäft auf ei­nen an­de­ren In­ha­ber über, so tritt die­ser gemäß § 613a Abs.1 Satz 1 Bürger­li­ches Ge­setz­buch (BGB) in die Rech­te und Pflich­ten aus den be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis­sen ein.

Sind die bis­he­ri­gen Ver­trags­par­tei­en zum Zeit­punkt des Be­triebsüber­gangs bei­der­seits an ei­nen Ta­rif­ver­trag ge­bun­den, d.h. ist der Ar­beit­neh­mer Ge­werk­schafts­mit­glied und der Ar­beit­ge­ber als Ar­beit­ge­ber­ver­bands­mit­glied oder als Par­tei ei­nes Fir­men­ta­rif­ver­trags ta­rif­ge­bun­den im Sin­ne von § 4 Abs.1 Ta­rif­ver­trags­ge­setz (TVG), so wer­den die bis­her kraft Ta­rif­wir­kung gel­ten­den Ta­rif­nor­men zum In­halt des Ar­beits­verhält­nis­ses zwi­schen dem neu­en In­ha­ber und dem Ar­beit­neh­mer und dürfen – als Ar­beits­ver­trags­in­hal­te - nicht vor Ab­lauf ei­nes Jah­res nach dem Zeit­punkt des Über­gangs zum Nach­teil des Ar­beit­neh­mers geändert wer­den (§ 613a Abs.1 Satz 2 BGB).

Ein Be­triebsüber­gang soll aus Sicht der be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men, ins­be­son­de­re bei ei­ner Aus­glie­de­rung von Be­trie­ben oder Be­triebs­tei­len auf Toch­ter­ge­sell­schaf­ten des Verkäufers, in vie­len Fällen das bis­he­ri­ge Ta­rif­lohn­ni­veau ab­sen­ken. Dann ver­su­chen die Er­wer­ber, die Über­lei­tung der bis­her gel­ten­den Ta­rifv­nor­men in Ar­beits­ver­trags­in­hal­te zu ver­mei­den, in­dem sie sich auf die Aus­nah­me­vor­schrift des § 613a Abs.1 Satz 3 BGB be­ru­fen.

Da­nach tritt ei­ne ar­beits­ver­trag­li­che Auf­recht­er­hal­tung der bis­he­ri­gen Ta­riflöhne nicht ein, wenn der Be­triebs­er­wer­ber an ei­nen an­de­ren, the­ma­tisch glei­chen Ta­rif­ver­trag ge­bun­den ist und die Bin­dung an die­sen neu­en bzw. ablösen­den Ta­rif­ver­trag auch für den Ar­beit­neh­mer gilt, weil „sei­ne“ Ge­werk­schaft die­sen Ta­rif­ver­trag ab­ge­schlos­sen hat.

Darüber hin­aus ist die Aus­nah­me­vor­schrift des § 613a Abs.1 Satz 3 BGB auch an­zu­wen­den, wenn der Be­triebs­er­wer­ber an die Vor­schrif­ten ei­nes all­ge­mein­ver­bind­li­chen Ta­rif­ver­trags ge­bun­den ist.

Auch ein sol­cher Ta­rif­ver­trag kann den bis­her, d.h. bis zum Be­triebsüber­gang gel­ten­den Ta­rif­ver­trag ablösen und da­mit des­sen Überführung in den Ar­beits­ver­trag ver­hin­dern. Vor­aus­set­zung dafür ist al­ler­dings, dass der vom Be­triebs­er­wer­ber be­an­spruch­te all­ge­mein­ver­bind­li­che Ta­rif­ver­trag auf den Be­trieb des Er­wer­bers fach­lich an­wend­bar ist.

Zu der Fra­ge, ob der Be­trei­ber ei­ner Kran­ken­hausküche, der Ar­beit­neh­mer ei­nes zu­vor an­der­wei­tig ta­rif­ge­bun­de­nen Be­triebs­veräußerers im We­ge des § 613a BGB über­nom­men hat, un­ter die (all­ge­mein­ver­bind­li­chen) ta­rif­li­chen Be­stim­mun­gen des Ho­tel- und Gaststätten­ge­wer­bes fällt, hat­te das BAG mit Ur­teil vom 09.04.2008 (4 AZR 164/07) Stel­lung zu neh­men.

Der Streit­fall: Be­triebs­er­wer­ber möch­te Gebäuderei­ni­ger-Ta­rif durch bil­li­ge­ren all­ge­mein­ver­bind­li­chen NGG-Ta­rif er­set­zen

Die kla­gen­de Ar­beit­neh­me­rin war Mit­glied der IG Bau und seit März 2002 als Küchen­hil­fe in ei­nem Kran­ken­haus beschäftigt. Ihr Ar­beits­verhält­nis un­ter­lag zunächst dem all­ge­mein­ver­bind­li­chen Rah­men­ta­rif­ver­trag für die ge­werb­li­chen Beschäftig­ten in der Gebäuderei­ni­gung vom 04.10.2003 (RTV Gebäuderei­ni­gung), da ihr ursprüng­li­cher Ar­beit­ge­ber über­wie­gend Rei­ni­gungs­kräfte beschäftig­te.

An­fang Au­gust 2004 ging der Teil­be­trieb Küchen­dienst, dem die Kläge­rin zu­ge­ord­net war, auf ei­ne an­de­re Ar­beit­ge­be­rin über. Die­se beschäftig­te vor­wie­gend Küchen- bzw. Spül- oder Band­hil­fen so­wie ei­ni­ge Köche und Küchen­lei­ter. Die neue Ar­beit­ge­be­rin war nicht Mit­glied des Lan­des­ver­bands Nie­der­sach­sen des Deut­schen Ho­tel- und Gaststätten­ver­ban­des e.V. (DE­HO­GA). Die­ser hat mit der Ge­werk­schaft Nah­rung-Ge­nuss-Gaststätten (NGG) den Man­tel­ta­rif­ver­trag für das Ho­tel- und Gaststätten­ge­wer­be in Nie­der­sach­sen vom 28.06.2000 (MTV Gaststätten­ge­wer­be) ab­ge­schlos­sen, den die neue Ar­beit­ge­be­rin un­ter Ver­weis auf sei­ne All­ge­mein­ver­bind­lich­keit für an­wend­bar hielt.

Ih­re Leis­tun­gen als Be­trei­ber der Kran­ken­hausküche be­stand im We­sent­li­chen dar­in, dass sie Spei­sen für die Pa­ti­en­ten zu­be­rei­te­te und die­se auf die Sta­tio­nen ver­brach­te, wo­bei die Spei­sen nicht durch die Pa­ti­en­ten be­zahlt wur­den, da die Ver­pfle­gung Teil des Kran­ken­haus­sat­zes ist. Außer­dem be­trieb sie zwei Ta­gescafés auf dem Be­triebs­gelände des Kran­ken­hau­ses, für die sie je­weils ei­ne Gaststätten­er­laub­nis be­saß. Im Übri­gen war sie nicht im Be­sitz ei­ner Gaststätten­er­laub­nis.

Der MTV Gaststätten­ge­wer­be gilt fach­lich für al­le Be­trie­be, die im Be­sitz ei­ner Er­laub­nis nach dem Gaststätten­ge­setz sind oder ei­nen nach dem Gaststätten­ge­setz er­laub­nis­frei­en Be­trieb führen.

Ab dem 01.01.2005 wand­te die Be­klag­te auf das Ar­beits­verhält­nis den MTV Gaststätten­ge­wer­be an. Dies führ­te in der Fol­ge zu ei­ner Ab­sen­kung der Vergütung der Kläge­rin, die sich vor al­lem dem Weg­fall von Sonn- und Fei­er­tags­zu­schlägen ver­dank­te. Die ihr un­ter Be­ru­fung auf den MTV Gaststätten­ge­wer­be vor­ent­hal­te­nen Lohn­be­stand­tei­le klag­te die Ar­beit­neh­me­rin ein.

Das Ar­beits­ge­richt Han­no­ver (Ur­teil vom 27.01.2006, 1 Ca 101/05) und das als Be­ru­fungs­ge­richt an­ge­ru­fe­ne Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Nie­der­sach­sen ga­ben der Kla­ge statt (Ur­teil vom 26.01.2007, 10 Sa 408/06), d.h. sie ver­ur­teil­ten die Be­triebs­er­wer­be­rin zur Zah­lung der ein­ge­klag­ten Vergütungs­dif­fe­renz und da­mit zu ei­ner wei­te­ren An­wen­dung des RTV Gebäuderei­ni­gung.

Zur Be­gründung heißt es in dem Ur­teil des LAG Nie­der­sa­chen: Ei­ne Be­ru­fung der Be­klag­ten auf § 613a Abs.1 Satz 3 BGB un­ter dem As­pekt der bei­der­sei­ti­gen Ta­rif­ge­bun­den­heit schei­det aus, da die Par­tei­en nicht Mit­glied der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en sind, die den MTV Gaststätten­ge­wer­be ge­schlos­sen ha­ben. We­der ist die Kläge­rin Mit­glied der NGG (sie ist viel­mehr IG BAU-Mit­glied) noch ist die Be­klag­te Mit­glied des Lan­des­ver­bands Nie­der­sach­sen der DE­HO­GA.

Darüber hin­aus folg­te das LAG auch nicht der An­sicht der Be­klag­ten, dass das Ar­beits­verhält­nis der Kläge­rin von dem MTV Gaststätten­ge­wer­be er­fasst wer­de, weil die­ser all­ge­mein­ver­bind­lich sei.

Die Be­klag­te un­ter­fal­le nämlich nicht dem fach­li­chen Gel­tungs­be­reich des MTV Gaststätten­ge­wer­be.

Die­ser gel­te gemäß § 1 Zif­fer 2 fach­lich für „al­le Be­trie­be, die im Be­sitz ei­ner Er­laub­nis nach dem Gaststätten­ge­setz sind oder ei­nen nach dem Gaststätten­ge­setz er­laub­nis­frei­en Be­trieb führen“.

Da­von wer­de die Be­klag­te nicht er­fasst. Die Be­stim­mung über den fach­li­chen Gel­tungs­be­reich in § 1 Zif­fer 2 MTV Gaststätten­ge­wer­be sei da­hin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass die­ser Ta­rif­ver­trag nur für er­laub­nis­pflich­ti­ge und er­laub­nis­freie Be­trie­be des herkömmli­chen Gaststätten­ge­wer­bes, nicht aber für Ver­pfle­gungs­be­trie­be gel­te. Ein Ca­te­rer, der die Küche ei­nes Kran­ken­hau­ses in des­sen Räum­en be­trei­be und die sta­ti­onär un­ter­ge­brach­ten Pa­ti­en­ten des Kran­ken­hau­ses mit Ver­pfle­gung ver­sor­ge, un­ter­fal­le nicht dem fach­li­chen Gel­tungs­be­reich des MTV Ho­tel- und Gaststätten­ge­wer­be.

BAG: Kran­ken­hausküchen gehören nicht zum Ho­tel- und Gaststätten­ge­wer­be

Das BAG hat die Ur­tei­le der Vor­in­stan­zen bestätigt. In der bis­lang vor­lie­gen­den Pres­se­mit­tei­lung heißt es da­zu:

Die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en des MTV Gaststätten­ge­wer­be hätten für den fach­li­chen Gel­tungs­be­reich ih­rer Ta­rif­verträge die Be­grif­fe des Gaststätten­ge­set­zes zu­grun­de ge­legt. Ei­ne „Spei­se­wirt­schaft“ im Sin­ne des Gaststätten­ge­set­zes lie­ge aber nur vor, wenn zu­be­rei­te­te Spei­sen zum Ver­zehr an Ort und Stel­le ver­ab­reicht würden und der Be­trieb Je­der­mann oder be­stimm­ten Per­so­nen­krei­sen zugäng­lich sei.

Das be­klag­te Ca­te­ring­un­ter­neh­men be­trei­be kei­ne Spei­se­gaststätte in die­sem Sin­ne, weil die Spei­se­zu­be­rei­tung nicht un­mit­tel­bar für die Pa­ti­en­ten, son­dern für das Kran­ken­haus er­fol­ge, das sei­ner­seits für die Ver­pfle­gung der bei ihm un­ter­ge­brach­ten Pa­ti­en­ten zu sor­gen ha­be.

An­zu­mer­ken ist, dass es dem be­klag­ten Be­triebsüber­neh­mer auch nicht ge­hol­fen hätte, wenn er mit der Ar­beit­neh­me­rin ei­ne ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung über die Er­set­zung des bis zum Be­triebsüber­gang kraft Ta­rif­wir­kung und da­nach als Ele­ment des Ar­beits­ver­trags gel­ten­den RTV Gebäuderei­ni­gung durch den MTV Gaststätten­ge­wer­be ab­ge­schlos­sen hätte.Zwar be­steht gemäß § 613a Abs.1 Satz 4 BGB die recht­li­che Möglich­keit, die in Ein­zel­ar­beits­verträge überführ­ten bis­he­ri­gen Ta­riflöhne be­reits vor Ab­lauf der einjähri­gen Verände­rungs­sper­re ein­ver­nehm­lich – auch zu­las­ten des Ar­beit­neh­mers - zu ändern, in­dem die An­wen­dung ei­nes an­de­ren Ta­rif­ver­trags ver­trag­lich ver­ein­bart wird. Die­ser kann al­ler­dings nicht ir­gend­ein Ta­rif­ver­trag sein, son­dern nur ein sol­cher, un­ter des­sen (fach­li­chen) Gel­tungs­be­reich der neue Ar­beit­ge­ber bzw. sein Be­trieb fällt.

Hätten die Par­tei­en des vom BAG ent­schie­de­nen Fal­les da­her ei­ne Ver­ein­ba­rung über die künf­ti­ge An­wend­bar­keit des MTV Gaststätten­ge­wer­be ge­trof­fen (tatsächlich tra­fen sie nur ei­ne Ver­ein­ba­rung über die Auf­recht­er­hal­tung der bis­he­ri­gen Vergütung), hätte dies am Er­geb­nis nichts geändert. Ei­ne sol­che Ver­ein­ba­rung wäre un­wirk­sam ge­we­sen, da die Vor­aus­set­zun­gen des § 613a Abs.1 Satz 4 BGB nicht vor­la­gen.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem Vor­gang fin­den Sie hier:

Hin­weis: In der Zwi­schen­zeit, d.h. nach Er­stel­lung die­ses Ar­ti­kels, hat das Ge­richt sei­ne Ent­schei­dungs­gründe schrift­lich ab­ge­fasst und veröffent­licht. Die Ent­schei­dungs­gründe im Voll­text fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 15. September 2016

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Nina Wesemann
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