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ARBEITSRECHT AKTUELL // 20/066

IAB-Ar­beits­markt­ba­ro­me­ter leicht ge­stie­gen

Das IAB-Ar­beits­markt­ba­ro­me­ter ist ge­gen­über dem his­to­ri­schen Tiefst­stand im Vor­mo­nat leicht ge­stie­gen
Diagramme auf Tablet, Statistiken, Studien

27.05.2020. (fle) - Der Wert des IAB-Ar­beits­markt­ba­ro­me­ters liegt nicht mehr im frei­en Fall, son­dern konn­te sich auf ei­nem nied­ri­gen Ni­veau sta­bi­li­sie­ren.

Die Be­schäf­ti­gungs­kom­po­nen­te konn­te ge­gen­über dem Vor­mo­nat um 0,4 Punk­te auf 94,9 Punk­te zu­le­gen.

Die Kom­po­nen­te zur Vor­her­sa­ge der Ar­beits­lo­sig­keit ist nach ei­nem Plus von eben­falls 0,4 Punk­ten nun auf 92,7 Punk­te an­ge­stie­gen.

Liegt der Wert im Ba­ro­me­ter un­ter 100, so gilt es als wahr­schein­lich, dass ei­ne Ver­schlech­te­rung in den nächs­ten drei Mo­na­ten folgt.

„Der Ein­bruch am Ar­beits­markt setzt sich fort, wenn­gleich nicht mehr mit der­sel­ben Dra­ma­tik wie in den letz­ten zwei Mo­na­ten. Die Tal­soh­le ist noch nicht er­reicht“, sagt En­zo We­ber, Lei­ter des IAB-For­schungs­be­reichs „Pro­gno­sen und ge­samt­wirt­schaft­li­che Ana­ly­sen“.

„Der­sel­be Schock hät­te vor 20 Jah­ren die Be­schäf­ti­gung ins Bo­den­lo­se stür­zen las­sen. Das ist trotz der im­men­sen Ver­wer­fun­gen jetzt nicht zu er­war­ten“, so We­ber. Pro­ble­ma­tisch sei aber, dass die Ein­stel­lungs­be­reit­schaft ein­ge­bro­chen sei: „Bei ge­rin­ger Ka­pa­zi­täts­aus­las­tung und im­men­ser Un­si­cher­heit sa­cken die Neu­ein­stel­lun­gen ab. Das trifft vor al­lem Ar­beits­lo­se und Be­rufs­ein­stei­ger.“

Das IAB-Ar­beits­markt­ba­ro­me­ter ist ein Früh­in­di­ka­tor. Die­ser ba­siert auf ei­ner mo­nat­li­chen Da­ten der Ar­beits­agen­tu­ren. Die Ska­la des Ar­beits­markt­ba­ro­me­ters reicht von 90 (sehr schlech­te Ent­wick­lung) bis 110 (sehr gu­te Ent­wick­lung).

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 9. Juni 2020

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