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19/267b Zu­sam­men­hangs­kla­gen: Zu­stän­dig­keit der Amts­ge­rich­te

Die Zu­stän­dig­keit der Ar­beits­ge­rich­te er­streckt sich auch auf An­sprü­che mit un­mit­tel­ba­rem Be­zug: Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, Be­schluss vom 28.10.2019, 9 Ta 158/19
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16.12.2019. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buch­sta­be b Ar­beits­ge­richts­ge­setz (ArbGG) sind für Kün­di­gungs­schutz­kla­gen aus­schließ­lich die Ar­beits­ge­rich­te zu­stän­dig. In ei­nem ak­tu­el­len Fall stell­te sich je­doch die Fra­ge, ob die Ge­rich­te auch dann zu­stän­dig sind, wenn ein Ar­beit­ge­ber ge­gen ei­ne nach­fol­gen­de Kün­di­gung des Ge­schäfts­füh­rer­an­stel­lungs­ver­hält­nis­ses aus dem­sel­ben Grund klagt. In ei­ner Ent­schei­dung vom 28. Ok­to­ber 2019, 9 Ta 158/19, hat das LAG die Zu­stän­dig­keit des Ar­beits­ge­richts be­jaht, da die Kla­ge in ei­nem un­mit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­hang mit der zu­vor er­ho­be­nen Kün­di­gungs­schutz­kla­ge steht.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­ser Ent­schei­dung fin­den Sie hier: Up­date Ar­beits­recht 06/2019 BAG: LAG Köln: Zu­sam­men­hangs­kla­ge ge­gen Kün­di­gung ei­nes Ge­schäfts­füh­rer­ver­trags, wenn der ab­be­ru­fe­ne Ge­schäfts­füh­rer auch Rech­te aus ei­nem ru­hen­dem Ar­beits­ver­hält­nis gel­tend macht

Letzte Überarbeitung: 27. Oktober 2022

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