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ARBEITSRECHT AKTUELL // 08/054

Dis­kri­mi­nie­rung durch öf­fent­li­che Äu­ße­run­gen - auch oh­ne kon­kre­tes Op­fer?

Lehnt ein Ar­beit­ge­ber öf­fent­lich die Ein­stel­lung von Ein­wan­de­rern ab, liegt ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung vor, auch wenn kein kon­re­ter Be­wer­ber zu­rück­ge­wie­sen wird: Schluss­an­trä­ge des Ge­ne­ral­an­walts M. Poia­res Ma­du­ro, vom 12.03.2008, Rs. C-54/07 Fe­ryn
Kinder verschiedener Hautfarbe Liegt ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung bei der Ein­stel­lung nur vor, wenn es ein in­di­vi­du­el­les Op­fer gibt?

26.05.2008. Bei Stel­len­aus­schrei­bun­gen müs­sen Ar­beit­ge­ber Dis­kri­mi­nie­run­gen we­gen der eth­ni­schen Her­kunft un­ter­las­sen. Es ist da­her ver­bo­ten, in Aus­schrei­bun­gen deut­lich zu ma­chen, dass man Ein­wan­de­rer nicht ein­stel­len wür­de.

Bei ei­nem Ver­stoß ge­gen die­ses Ver­bot müs­sen Ar­beit­ge­ber mit fi­nan­zi­el­len Sank­tio­nen rech­nen, wenn sich näm­lich ein ge­eig­ne­ter Ein­wan­de­rer be­wirbt und dann ab­ge­lehnt wird. Dann ist ge­mäß § 22 All­ge­mei­nes Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) zu ver­mu­ten, dass die Ab­leh­nung auf ei­ner ver­bo­te­nen Dis­kri­mi­nie­rung we­gen der eth­ni­schen Her­kunft be­ruht.

Aber stellt es be­reits ei­ne her­kunfts­be­zo­ge­ne Dis­kri­mi­nie­rung dar, wenn ein Ar­beit­ge­bers wäh­rend ei­ner Ein­stel­lungs­kam­pa­gne öf­fent­lich äu­ßert, er wer­de Ein­wan­de­rer nicht ein­stel­len - auch wenn sich dann kein Ein­wan­de­rer be­wirbt und so­mit kein in­di­vi­du­el­ler Be­trof­fe­ner vor­han­den ist?

Der Ge­ne­ral­an­walt beim Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof (EuGH) Ma­du­ro meint, dass auch in ei­nem sol­chen Fall ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung ge­mäß Art.2 Abs.2 Buch­sta­be a) der Richt­li­nie 2000/43/EG vor­liegt: Schluss­an­trä­ge des Ge­ne­ral­an­walts M. Poia­res Ma­du­ro, vom 12.03.2008, Rs. C-54/07 (Fe­ryn).

Dis­kri­mi­nie­rung we­gen der eht­ni­schen Her­kunft bei der Ein­stel­lung - auch oh­ne in­di­vi­du­el­les Op­fer?

Die Richt­li­nie 2000/43/EG des Ra­tes vom 29.06.2000 zur An­wen­dung des Gleich­be­hand­lungs­grund­sat­zes oh­ne Un­ter­schied der Ras­se oder der eth­ni­schen Her­kunft ver­pflich­tet die Mit­glied­staa­ten der Eu­ropäischen Uni­on (EU) da­zu, ge­gen Dis­kri­mi­nie­rung von Ar­beit­neh­mern aus ras­sis­ti­schen Gründen vor­zu­ge­hen. Ei­ne sol­che ver­bo­te­ne Dis­kri­mi­nie­rung liegt ins­be­son­de­re vor, wenn ei­ne Per­son auf­grund ih­rer Ras­se oder eth­ni­schen Her­kunft in ei­ner ver­gleich­ba­ren Si­tua­ti­on ei­ne we­ni­ger güns­ti­ge Be­hand­lung als ei­ne an­de­re Per­son erfährt bzw. er­fah­ren hat bzw. er­fah­ren würde (Art.2 Abs.2 Buch­sta­be a) der Richt­li­nie 2000/43/EG).

Mit Blick auf sol­che Fälle ver­pflich­tet Art.7 Abs.1 der Richt­li­nie 2000/43/EG die Mit­glied­staa­ten der EU da­zu si­cher­zu­stel­len, dass al­le Per­so­nen, die sich durch die Nicht­an­wen­dung des Gleich­be­hand­lungs­grund­sat­zes in ih­ren Rech­ten für ver­letzt hal­ten, ih­re Ansprüche aus der Richt­li­nie auf dem Ge­richts- oder Ver­wal­tungs­weg so­wie, falls die Mit­glied­staa­ten es für an­ge­zeigt hal­ten, in Sch­lich­tungs­ver­fah­ren gel­tend ma­chen können. Außer­dem ha­ben die Mit­glied­staa­ten gemäß Art.7 Abs.2 der Richt­li­nie 2000/43/EG si­cher­zu­stel­len, dass auch den Ein­rich­tun­gen des öffent­li­chen In­ter­es­ses, die im Na­men der be­schwer­ten Per­son oder zu de­ren Un­terstützung auf­tre­ten, der Rechts­weg of­fen­steht.

Aus den in Art.7 der Richt­li­nie 2000/43/EG ent­hal­te­nen Be­stim­mun­gen über den von den Mit­glied­staa­ten zu gewähren­den Rechts­schutz könn­te man die Schluss­fol­ge­rung zie­hen, dass die Richt­li­nie beim The­ma der Dis­kri­mi­nie­rung aus ras­sis­ti­schen Gründen stets ein in­di­vi­du­el­les Op­fer bzw. ei­nen kon­kret zu be­nen­nen­den Be­trof­fe­nen denkt. Dem­zu­fol­ge könn­te man der Mei­nung sein, dass der An­wen­dungs­be­reich der Richt­li­nie 2000/43/EG ins­ge­samt auf Fälle be­schränkt ist, in de­nen es sol­che in­di­vi­du­ell be­stimm­ba­ren Be­trof­fe­nen gibt.

Dies macht es recht­lich zwei­fel­haft, ob an die All­ge­mein­heit ge­rich­te­te dis­kri­mi­nie­ren­de bzw. ras­sis­ti­sche Äußerun­gen als Ver­let­zung der aus der Richt­li­nie 2000/43/EG ab­zu­lei­ten­den Ver­hal­tens­pflich­ten be­wer­tet wer­den können. Kon­kret fragt sich, ob die all­ge­mei­ne, an die Öffent­lich­keit ge­rich­te­te Äußerung ei­nes Ar­beit­ge­bers, dass er Per­so­nen mit ei­ner be­stimm­ten eth­ni­schen Her­kunft ge­ne­rell ein­zu­stel­len wol­le, ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung im Sin­ne der Richt­li­nie 2000/43/EG dar­stellt, falls es kei­ne Be­trof­fe­nen gibt, die mit der Be­haup­tung auf­tre­ten, un­mit­tel­bar durch die­se oder auf­grund die­ser Äußerung be­nach­tei­ligt zu sein.

Ein Fall die­ser Art liegt der­zeit dem Eu­ropäischen Ge­richts­hof (EuGH) zur Ent­schei­dung vor (Rs. C-54/07 – CG­KR gg. Fe­ryn). Der Ge­ne­ral­an­walt M. Poia­res Ma­du­ro hat in die­ser An­ge­le­gen­heit sei­ne Schluss­anträge be­reits vor­ge­bracht (Schluss­anträge vom 12.03.2008)

Der Streit­fall: Ein bel­gi­sches Se­cu­ri­ty-Un­ter­neh­men sagt öffent­lich un­ter Be­ru­fung auf an­geb­li­che Kun­denwünsche, es wer­de Ein­wan­de­rer nicht beim Ein­bau von Si­cher­heitstüren beschäfti­gen

Ein bel­gi­sches Un­ter­neh­men, die NV Fir­ma Fe­ryn ist auf den Ver­kauf und den Ein­bau be­stimm­ter Türen spe­zia­li­siert, die un­ter an­de­rem in Ein­fa­mi­li­enhäuser ein­ge­baut und da­her ei­ner in der Re­gel bürger­li­chen Kund­schaft ver­kauft wer­den. An­fang 2005 such­te die NV Fir­ma Fe­ryn öffent­lich durch An­brin­gen von Pla­katwänden auf ih­rem Be­triebs­grundstück Mon­teu­re für den Ein­bau von Schwingtüren in die Häuser ih­rer Kun­den.

Im April 2005 wur­de ei­ner der Di­rek­to­ren der NV Fir­ma Fe­ryn, Herr Fe­ryn, mit der Äußerung zi­tiert, es hätten sich „nur Ma­rok­ka­ner“ auf die Stel­len­aus­schrei­bung ge­mel­det. Die­se al­ler­dings su­che man nicht, da die Kund­schaft sie beim Ein­bau der Türen nicht ak­zep­tie­re. Die­se Äußerung wur­de von Sei­ten der NV Fir­ma Fe­ryn de­men­tiert.

Nur kur­ze Zeit später je­doch, am Abend des 28.04.2005, sag­te Herr Fe­ryn in ei­nem In­ter­view im bel­gi­schen na­tio­na­len Fern­se­hen:

Wir ha­ben vie­le Ver­tre­ter, die bei un­se­ren Kun­den vor­spre­chen. … Je­der stellt Alarm­an­la­gen auf und ist heut­zu­ta­ge of­fen­sicht­lich sehr ängst­lich. Es sind nicht nur Ausländer, die ein­bre­chen. Das be­haup­te ich nicht, ich bin kein Ras­sist. Es sind ge­nau­so Bel­gi­er, die in Woh­nun­gen ein­bre­chen. Aber die Leu­te ha­ben of­fen­sicht­lich Angst. Da­her wird oft ge­sagt: ‚kei­ne Ausländer‘. … Ich muss mich nach den For­de­run­gen mei­ner Kun­den rich­ten. Wenn Sie sa­gen, ‚ich will die­ses be­stimm­te Pro­dukt, oder ich will es so und so aus­geführt ha­ben‘, und wenn ich dann sa­ge, ‚das ma­che ich nicht, ich schi­cke doch die­se Leu­te vor­bei‘, dann wer­den Sie mir sa­gen, ‚ich brau­che nicht un­be­dingt die­se Tür‘. Dann kann ich mein ei­ge­nes Geschäft schließen. Wir müssen den For­de­run­gen un­se­rer Kun­den nach­kom­men. Es ist nicht mein Pro­blem, ich ha­be die­ses Pro­blem in Bel­gi­en nicht ver­ur­sacht. Ich will, dass die Fir­ma läuft und dass wir am Jah­res­en­de un­se­ren Um­satz er­rei­chen, und wie ich schaf­fe ich das? In­dem ich es so ma­che, wie der Kun­de es will!

Auf­grund die­ser Äußerun­gen ging das Cen­trum voor Ge­li­jk­heid van Kan­sen en voor Ra­cis­me­be­stri­j­ding (CG­KR - Zen­trum für Chan­cen­gleich­heit und für Bekämp­fung des Ras­sis­mus) An­fang 2006 ge­richt­lich ge­gen die NV Fir­ma Fe­ryn vor, d.h. sie ver­klag­te sie beim Vor­sit­zen­den der Ar­beids­recht­bank Brüssel mit dem An­trag fest­zu­stel­len, dass die NV Fir­ma Fe­ryn ge­gen das bel­gi­sche An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­setz ver­s­toßen ha­be. Außer­dem wur­de be­an­tragt, der Be­klag­ten auf­zu­ge­ben, ih­re dis­kri­mi­nie­ren­de Ein­stel­lungs­po­li­tik zu be­en­den.

Der Vor­sit­zen­de der Ar­beids­recht­bank wies die Kla­ge ab, und zwar mit der Be­gründung, die strei­ti­gen öffent­li­chen Äußerun­gen sei­en kei­ne dis­kri­mi­nie­ren­den Hand­lun­gen, son­dern viel­mehr nur In­diz für ei­ne po­ten­ti­el­le Dis­kri­mi­nie­rung. Es wer­de nur abs­trakt ge­sagt, dass die Be­klag­te Per­so­nen ei­ner be­stimm­ten eth­ni­schen Her­kunft, soll­ten sie sich denn be­wer­ben, nicht ein­ge­stellt würden. Tatsächlich hat­te das CG­KR nicht vor­ge­bracht, dass die Be­klag­te zu ir­gend­ei­nem Zeit­punkt ei­ne Be­wer­bung auf­grund der eth­ni­schen Her­kunft des Be­wer­bers ab­ge­lehnt hat­te.

Das un­ter­le­ge­ne CG­KR leg­te da­ge­gen Be­ru­fung beim Ar­beids­hof te Brus­sel ein. Die­ser wie­der­um setz­te das Ver­fah­ren aus und leg­te dem EuGH gemäß Art.234 EG un­ter an­de­rem die Fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor, ob ei­ne (un­mit­tel­ba­re) Dis­kri­mi­nie­rung im Sin­ne der Richt­li­nie 2000/43/EG vor­lie­ge, wenn ein Ar­beit­ge­ber im Zu­sam­men­hang mit ei­ner Ein­stel­lungs­kam­pa­gne öffent­lich äußere, dass Be­wer­bun­gen von Per­so­nen ei­ner be­stimm­ten eth­ni­schen Her­kunft ab­ge­lehnt würden.

Ge­ne­ral­an­walt Ma­du­ro: Die öffent­li­che Ab­leh­nung der Ein­stel­lung von Zu­wan­de­rern ist ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung, auch wenn sich kei­ne Zu­wan­de­rer be­wirbt

Nach An­sicht des Ge­ne­ral­an­walts ist der An­wen­dungs­be­reich der Richt­li­nie 2000/43/EG nicht auf Fälle be­schränkt, in de­nen es in­di­vi­du­el­le bzw. als sol­che iden­ti­fi­zier­te Op­fer bzw. be­schwer­te Per­so­nen gibt. Der An­wen­dungs­be­reich der Richt­li­nie bzw. der Um­kreis der ver­bo­te­nen Dis­kri­mi­nie­run­gen sei aus Wort­laut und Zweck der Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bo­te ab­zu­lei­ten und aus der nach­ge­ord­ne­ten Be­stim­mung über den Rechts­schutz, den die Mit­glied­staa­ten si­cher­stel­len müss­ten.

Hier­zu heißt es (Schluss­anträge, Rn.14):

Der Um­fang der von der Richt­li­nie ver­bo­te­nen dis­kri­mi­nie­ren­den Ver­hal­tens­wei­sen ist die ei­ne Sa­che, der Um­fang der Durch­set­zungs­me­cha­nis­men und Maßnah­men des Rechts­schut­zes, den die Richt­li­nie ver­langt, ist ei­ne durch­aus an­de­re. Die Richt­li­nie muss nämlich im Rah­men ei­ner um­fas­sen­de­ren Po­li­tik ver­stan­den wer­den, güns­ti­ge­re Be­din­gun­gen für die Ent­ste­hung ei­nes Ar­beits­markts zu schaf­fen, der die so­zia­le In­te­gra­ti­on fördert, und die Ent­wick­lung de­mo­kra­ti­scher und to­le­ran­ter Ge­sell­schaf­ten zu gewähr­leis­ten, die al­len Men­schen − oh­ne Un­ter­schied der Ras­se oder der eth­ni­schen Her­kunft − ei­ne Teil­ha­be ermögli­chen.

Die­se Über­le­gung wird un­ter­mau­ert durch ei­ne Fol­gen­erwägung: Würde man abs­trak­te ver­ba­le Dis­kri­mi­nie­run­gen wie die im Aus­gangs­fall strei­ti­gen öffent­li­chen Äußerun­gen nicht als ver­bo­te­ne Dis­kri­mi­nie­rung an­se­hen, würde man ei­ne ag­gres­si­ve und öffent­lich „ab­schre­cken­de“ Aus­gren­zung von po­ten­ti­el­len Be­wer­bern da­durch be­loh­nen, dass sich in der­ar­ti­gen Fällen vie­le po­ten­ti­el­le Ar­beit­neh­mer erst gar nicht be­wer­ben würden.

Da­durch könn­te die „un­ver­blümtes­te Stra­te­gie ei­ner Dis­kri­mi­nie­rung bei der Beschäfti­gung (...) zur >loh­nends­ten< werden.“ (Schlussanträge, Rn.17). Dies aber würde dem Zweck der Richtlinie zuwider laufen.

Vor die­sem Hin­ter­grund kommt der Ge­ne­ral­an­walt zu der Schluss­fol­ge­rung, dass die öffent­li­che Äußerung ei­nes Ar­beit­ge­bers im Zu­sam­men­hang mit ei­ner Ein­stel­lungs­kam­pa­gne in dem Sin­ne, dass Be­wer­bun­gen von Per­so­nen ei­ner be­stimm­ten eth­ni­schen Her­kunft ab­ge­lehnt wer­den, ei­ne un­mit­tel­ba­re Dis­kri­mi­nie­rung im Sin­ne von Art.2 Abs.2 Buch­sta­be a) der Richt­li­nie 2000/43/EG dar­stel­le.

Aus Sicht des deut­schen An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs­rechts wäre an­zu­mer­ken, dass die hier gel­ten­den fi­nan­zi­el­len Sank­tio­nen (§ 15 All­ge­mei­nes Gleich­be­hand­lungs­ge­setz - AGG) ein so dreis­tes Vor­ge­hen wie im Fal­le des bel­gi­schen Türen­an­bie­ters von vorn­her­ein un­at­trak­tiv ma­chen würde. In Deutsch­land hätten der­ar­ti­ge Äußerun­gen nämlich mit großer Wahr­schein­lich­keit ei­ne Viel­zahl von (mögli­cher­wei­se rein fi­nan­zi­ell mo­ti­vier­ten) Be­wer­bun­gen zur Fol­ge, die dem Ar­beit­ge­ber er­heb­li­che fi­nan­zi­el­le Ein­bußen be­sche­ren würden.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem Vor­gang fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 3. Januar 2014

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