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GESETZE ZUM ARBEITSRECHT

06b: Richtlinie 2002/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2002 (Richtlinie 2002/14/EG)

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Richt­li­nie 2002/14/EG des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und des Ra­tes vom 11. März 2002 zur Fest­le­gung ei­nes all­ge­mei­nen Rah­mens für die Un­ter­rich­tung und An­hö­rung der Ar­beit­neh­mer in der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft - Ge­mein­sa­me Er­klä­rung des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments, des Ra­tes und der Kom­mis­si­on zur Ver­tre­tung der Ar­beit­neh­mer

Die Richt­li­nie 2002/14/EG ver­pflich­tet die Mit­glieds­staa­ten der Eu­ro­päi­schen Uni­on (EU) da­zu, durch ge­eig­ne­te Rechts­vor­schrif­ten da­für zu sor­gen, dass es in al­len Be­trie­ben ab 20 Ar­beit­neh­mern oder in al­len Un­ter­neh­men ab 50 Ar­beit­neh­mern Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tun­gen gibt, die vom Ar­beit­ge­ber über so­zia­le und wirt­schaft­li­che An­ge­le­gen­hei­ten in­for­miert wer­den und ih­re Mei­nung äu­ßern kön­nen.

In Deutsch­land wird die Richt­li­nie 2002/14/EG durch das Recht der Be­triebs­ver­fas­sung und der Per­so­nal­ver­tre­tung um­ge­setzt. Prak­tisch be­son­ders wich­tig ist da­bei das Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG), das die Rech­te des Be­triebs­rats re­gelt.

Quel­le / ©: Eu­ro­päi­sche Uni­on, http://eur-lex.eu­ro­pa.eu

Hin­weis: Ver­bind­lich ist aus­schließ­lich das in den ge­druck­ten Aus­ga­ben des Amts­blat­tes der Eu­ro­päi­schen Uni­on ver­öf­fent­lich­te Ge­mein­schafts­recht.



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