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ARBEITSRECHT AKTUELL // 25/134

Vor­sätz­lich fal­sche Ar­beits­zeit­er­fas­sung kann Kün­di­gung recht­fer­ti­gen

Wer sei­ne Ar­beits­zeit vor­sätz­lich falsch er­fasst, be­geht ei­nen er­heb­li­chen Ver­stoß ge­gen sei­ne ar­beits­ver­trag­li­chen Pflich­ten, der grund­sätz­lich ei­ne or­dent­li­che oder au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung recht­fer­ti­gen kann: Lan­des­ar­beits­ge­richt Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Be­schluss vom 09.09.2025, 5 SLa 9/25
Kündigung auf Postit (Klebezettel)

27.11.2025 Ei­ne beim Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern be­schäf­tig­te Sach­be­ar­bei­te­rin hat­te für drei Ar­beits­ta­ge ei­nen frü­he­ren Ar­beits­be­ginn an­ge­ge­ben, als sich aus der elek­tro­ni­schen Zeit­er­fas­sung er­gab. Nach Auf­klä­rung des Sach­ver­halts kün­dig­te das Land das Ar­beits­ver­hält­nis or­dent­lich.

Das LAG be­stä­tig­te, dass die vor­sätz­li­che Falsch­an­ga­be bei der Ar­beits­zeit­er­fas­sung grund­sätz­lich ei­nen ver­hal­tens­be­ding­ten Kün­di­gungs­grund dar­stellt. Die Kün­di­gung des Lan­des war da­her wirk­sam: LAG Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Be­schluss vom 09.09.2025, 5 SLa 9/25.
 

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: Up­date Ar­beits­recht 11|2025 LAG Meck­len­burg-Vor­pom­mern: Or­dent­li­che Kün­di­gung we­gen vor­sätz­lich fal­scher Ar­beits­zeit­er­fas­sung

 

Hand­buch Ar­beits­recht: Ar­beits­zeit und Ar­beits­zeit­recht

Hand­buch Ar­beits­recht: Kün­di­gung - Au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung

Hand­buch Ar­beits­recht: Kün­di­gung - Ver­hal­tens­be­ding­te Kün­di­gung
 

Letzte Überarbeitung: 29. September 2026

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