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Gesetze zum Arbeitsrecht: Anpassungsprüfungspflicht |
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Fünfter Abschnitt
Anpassung
§ 16 Anpassungsprüfungspflicht
| (1) |
Der Arbeitgeber hat alle drei Jahre eine Anpassung der laufenden Leistungen
der betrieblichen Altersversorgung zu prüfen und hierüber nach billigem
Ermessen zu entscheiden; dabei sind insbesondere die Belange des Versorgungsempfängers
und die wirtschaftliche Lage des Arbeitgebers zu berücksichtigen.
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(2)
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Die Verpflichtung nach Absatz 1 gilt als erfüllt, wenn die Anpassung
nicht geringer ist als der Anstieg
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1. |
des Verbraucherpreisindexes für Deutschland oder
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2. |
der Nettolöhne vergleichbarer Arbeitnehmergruppen des Unternehmens
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im Prüfungszeitraum.
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(3)
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Die Verpflichtung nach Absatz 1 entfällt wenn
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1.
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der Arbeitgeber sich verpflichtet, die laufenden Leistungen jährlich
um wenigstens eins vom Hundert anzupassen,
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2. |
die betriebliche Altersversorgung über eine Direktversicherung im Sinne
des § 1b Abs. 2 oder über eine Pensionskasse im Sinne des § 1b Abs. 3
durchgeführt wird, ab Rentenbeginn sämtliche auf den Rentenbestand entfallende
Überschussanteile zur Erhöhung der laufenden Leistungen verwendet werden
und zur Berechnung der garantierten Leistung der nach § 65 Abs. 1 Nr.
1 Buchstabe a des Versicherungsaufsichtsgesetzes festgesetzte Höchstzinssatz
zur Berechnung der Deckungsrückstellung nicht überschritten wird oder
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3. |
eine Beitragszusage mit Mindestleistung erteilt wurde; Absatz 5 findet
insoweit keine Anwendung.
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(4)
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Sind laufende Leistungen nach Absatz 1 nicht oder nicht in vollem Umfang
anzupassen (zu Recht unterbliebene Anpassung), ist der Arbeitgeber nicht
verpflichtet, die Anpassung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Eine
Anpassung gilt als zu Recht unterblieben, wenn der Arbeitgeber dem Versorgungsempfänger
die wirtschaftliche Lage des Unternehmens schriftlich dargelegt, der Versorgungsempfänger
nicht binnen drei Kalendermonaten nach Zugang der Mitteilung schriftlich
widersprochen hat und er auf die Rechtsfolgen eines nicht fristgemäßen
Widerspruchs hingewiesen wurde.
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| (5) |
Soweit betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung finanziert
wird, ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Leistungen mindestens entsprechend
Absatz 3 Nr. 1 anzupassen oder im Falle der Durchführung über eine Direktversicherung
oder eine Pensionskasse sämtliche Überschussanteile entsprechend Absatz
3 Nr. 2 zu verwenden.
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| (6) |
Eine Verpflichtung zur Anpassung besteht nicht für monatliche Raten
im Rahmen eines Auszahlungsplans sowie für Renten ab Vollendung des 85.
Lebensjahres im Anschluss an einen Auszahlungsplan.
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Betriebsrat:
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Diskriminierung:
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Existenzgründung:
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Kurzarbeit:
BT-DRS 17/1945 und BT-DRS 17/2454
Diskriminierung:
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Fristlose Kündigung:
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Betriebsrat:
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Befristung:
Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 08.02.2010, 16 Sa 1032/09
Arbeitsmarkt:
Probezeit:
Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.04.2010, 9 Sa 776/09
Betriebsrat:
Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 14.07.2010, 7 ABR 80/08
Kündigung:
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Verdachtskündigung:
Arbeitsgericht Cottbus, Urteil vom 27.01.2010, 7 Ca 868/09
Kündigung - Krankheit:
Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 25.01.2010, 16 Sa 389/09
Fristlose Kündigung:
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Fristlose Kündigung:
Landesarbeitsgericht Niedersachsen, Urteil vom 12.03.2010, 10 Sa 676/09
Betriebsrat:
Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 20.01.2010, 7 ABR 68/08
Betriebsrat:
Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11.06.2010, 6 Sa 675/10
Einigungsstelle:
Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 04.06.2010, 6 TaBV 901/10
Vergütung:
BGBl I 2010, 950
Urlaub:
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 18.05.2010, 12 Sa 38/10
Annahmeverzug:
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 24.06.2010, 1 BvL 5/10
Kündigung:
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 17.05.2010, 5 Sa 1072/09
Ausschlussfrist:
Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 09.02.2010, 13/7 Sa 1435/09
Annahmeverzug:
Landesarbeitsgericht Mainz, Urteil vom 11.02.2010, 11 Sa 620/09
Befristung:
Landesarbeitsgericht Köln, Beschluss vom 13.04.2010, 7 Sa 1224/09
Urlaub:
Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 17.06.2010, 2 Ca 1648/10
Aufhebungsvertrag:
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 08.12.2009, 2 Sa 223/09
Fristlose Kündigung
LAG München, Urteil vom 01.04.2010, 4 Sa 391/09
Bagatell-Kündigung
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.06.2010, 2 AZR 541/09
Urlaub:
OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.03.2010, 2 A 11321/09.OVG
Tarifeinheit:
Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 23.06.2010, 10 AS 3/10
Leiharbeit:
Bundesgerichtshof, Urteil vom 11.03.2010, III ZR 240/09
Kündigung:
Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 18.02.2010, 38 Ca 12879/09
Betriebsübergang:
LAG Niedersachsen, Urteil vom 18.02.2010, 7 Sa 779/09
Weiterbeschäftigung:
LAG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25.03.2010, 2 Ta 387/10
Aufhebungsvertrag:
LAG Düsseldorf, Urteil vom 19.03.2010, 9 Sa 1138/09
Tarifeinheit:
LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 11.02.2010, 4 Sa 444/09
Betriebsrat:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 05.05.2010, 7 AZR 728/08
Kündigung:
LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 30.03.2010, 7 Sa 58/10
Betriebsrat:
LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 23.03.2010, 3 TaBV 48/09
Kündigungsschutz:
LAG Hamm, Beschluss vom 18.02.2010, 8 SaGa 3/10
Abfindung:
Schlussanträge der Generalanwältin J. Kokott vom 06.05.2010, Rs. C-499/08
Kündigung - Abfindung:
LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 16.12.2009, 2 Sa 49/09
Kündigung:
Arbeitsgericht Stuttgart, Urteil vom 25.02.2010, 9 Ca 416/09
Kündigung:
LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12.02.2010, 6 Sa 640/09
Änderungskündigung:
LAG Köln, Urteil vom 11.12.2009, 10 Sa 328/09
Kündigung:
LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 09.12.2009, 15 Sa 1463/09
Kündigung - Krankheit:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.12.2009, 2 AZR 400/08
Kündigung:
LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 05.11.2009, 26 Sa 1840/09
Kündigung:
LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 06.10.2009, 7 Sa 569/09
Kündigung:
LAG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 21.10.2009, 2 Sa 152/09
Abfindungsangebot:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25.02.2010, 6 AZR 911/08
Kündigung:
LAG Niedersachsen, Urteil vom 09.12.2009, 17 Sa 850/09
Kündigung - Verhalten:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.09.2009, 2 AZR 267/08
Abfindung und Steuer:
Bundesfinanzhof, Urteil vom 11.11.2009, IX R 1/09
Kündigung - Verhalten:
Thüringer LAG, Urteil vom 11.06.2009, 3 Sa 22/07
Abfindung:
Bundessozialgericht, Urteil vom 03.03.2009, B 4 AS 47/08 R
Abfindung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 22.09.2009, 1 AZR 316/08
Abfindung:
LAG München, Urteil vom 22.04.2009, 11 Sa 963/08
Kündigungsschutz:
LAG München, Urteil vom 06.08.2009, 4 Sa 375/09
Kündigung - Betriebsrat:
LAG München, Urteil vom 29.07.2009, 11. Sa 801/08
Kündigung - Sperrzeit:
Hessisches LSG, Urteil vom 29.07.2009, L 9 AL 129/08
Kündigung:
LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 03.03.2009, 12 Sa 2468/08
Aufhebungsvertrag:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 23.07.2009, 8 AZR 357/08
Sozialplan - Abfindung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 26.05.2009, 1 AZR 198/08
Abmahnung - Kündigung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 23.06.2009, 2 AZR 283/08
Fristlose Kündigung:
Arbeitsgericht Dortmund, Urteil vom 10.03.2009, 7 Ca 4977/08
Aufhebungsvertrag:
LAG München, Urteil vom 11.02.2009, 11 Sa 598/08
Abfindung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 11.11.2008, 1 AZR 475/07 (Gründe)
Abfindung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 11.11.2008, 1 AZR 475/07 (PM)
Aufhebungsvertrag:
Bundesgerichtshof, Urteil vom 19.11.2008, IV ZR 305/07
Abfindung:
Arbeitsgericht Freiburg, Urteil vom 04.07.2008, 3 Ca 263/08
Abfindung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 13.12.2007, 2 AZR 971/06
Abfindung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 13.12.2007, 2 AZR 807/06
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