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Mitbestimmung bei konzerninternem Führungseinsatz setzt Weisungsgebundenheit voraus
28.01.2026 In einem Bremer Betrieb waren vier Führungskräfte eines ausländischen Konzernunternehmens tätig. Sie führten dort Beschäftigte des deutschen Unternehmens, ohne selbst bei diesem angestellt zu sein. Der Betriebsrat sah darin mitbestimmungspflichtige Einstellungen und verlangte deren Aufhebung.
Das BAG stellte klar, dass es auf eine zumindest teilweise Weisungsgebundenheit der Führungskräfte gegenüber dem Betriebsinhaber hinsichtlich Inhalt, Ort und Zeit ihrer Tätigkeit ankommt. Dass die Manager ihrerseits Weisungsrechte gegenüber Beschäftigten des Betriebs ausüben, reicht dafür nicht aus. Das LAG muss den Fall daher erneut prüfen: Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 23.09.2025, 1 ABR 25/24.
Weitere Informationen finden Sie unter: Update Arbeitsrecht 12|2025 BAG: Mitbestimmung bei der Einstellung einer Führungskraft innerhalb einer Matrixstruktur
Handbuch Arbeitsrecht: Betriebsrat
Handbuch Arbeitsrecht: Leitender Angestellter
Handbuch Arbeitsrecht: Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten
Handbuch Arbeitsrecht: Weisungsrecht
Letzte Überarbeitung: 30. Oktober 2026
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