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ARBEITSRECHT AKTUELL // 25/036

Ein ein­zi­ger Ver­gleichs­kol­le­ge ge­nügt für Lohn­dis­kri­mi­nie­rungs­kla­ge

Für die Ver­mu­tung ei­ner ge­schlechts­be­ding­ten Ent­gelt­be­nach­tei­li­gung reicht der Nach­weis, dass ein ge­gen­ge­schlecht­li­cher Kol­le­ge bei glei­cher oder gleich­wer­ti­ger Ar­beit mehr ver­dient: BAG, Ur­teil vom 23.10.2025, 8 AZR 300/24
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18.11.2025. Ei­ne lei­ten­de An­ge­stell­te ei­nes Au­to­mo­bil­her­stel­lers ver­lang­te hö­he­re Ver­gü­tung, weil ein männ­li­cher Kol­le­ge auf der­sel­ben Füh­rungs­ebe­ne bes­ser be­zahlt wur­de.

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Ba­den-Würt­tem­berg hielt den Ver­gleich mit nur ei­nem Kol­le­gen für un­zu­rei­chend und ver­lang­te sta­tis­ti­sche An­halts­punk­te aus der ge­sam­ten Ver­gleichs­grup­pe.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) sah das an­ders. Nach Art. 157 AEUV, § 3 Ent­g­Tran­spG und § 22 AGG ge­nügt be­reits ein ein­zel­ner Ver­gleichs­fall, um die Ver­mu­tung ei­ner Dis­kri­mi­nie­rung zu be­grün­den: BAG, Ur­teil vom 23.10.2025, 8 AZR 300/24

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie hier: Up­date Ar­beits­recht 10|2025 BAG lässt Paar­ver­gleich bei Kla­gen we­gen ge­schlechts­be­ding­ter Lohn­dis­kri­mi­nie­rung zu

 

Hand­buch Ar­beits­recht: Dis­kri­mi­nie­rung - All­ge­mein

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Hand­buch Ar­beits­recht: Lohn und Ge­halt

Letzte Überarbeitung: 4. Dezember 2025

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