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ARBEITSRECHT AKTUELL // 25/130

Kir­chen­zu­ge­hö­rig­keit darf bei kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern stär­ker be­rück­sich­tigt wer­den

Bei der Fra­ge, ob kirch­li­che Ar­beit­ge­ber die Kir­chen­zu­ge­hö­rig­keit zur Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung ma­chen dür­fen, ist das re­li­giö­se Selbst­ver­ständ­nis der Ein­rich­tung be­son­ders zu be­rück­sich­ti­gen: Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Be­schluss vom 25.09.2025, 2 BvR 934/19
Kirche, Diskriminierungsverbote - Religion, Glauben

21.11.2025 Ei­ne kon­fes­si­ons­lo­se So­zi­alpädago­gin war von ei­ner dia­ko­ni­schen Ein­rich­tung we­gen feh­len­der Kir­chen­zu­gehörig­keit nicht ein­ge­stellt wor­den. Nach­dem das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) dar­in ei­ne un­zulässi­ge Be­nach­tei­li­gung ge­se­hen hat­te, hob das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) des­sen Ur­teil auf.

Das BVerfG be­ton­te, dass die Re­li­gi­ons­frei­heit kirch­li­cher Ar­beit­ge­ber bei der Abwägung ein be­son­de­res Ge­wicht hat. Das BAG ha­be nicht sein ei­ge­nes Verständ­nis da­von zu­grun­de le­gen dürfen, wel­che An­for­de­run­gen für ei­ne glaubwürdi­ge Ver­tre­tung der Kir­che er­for­der­lich sind.

Die Sa­che wur­de da­her zur er­neu­ten Ent­schei­dung an das BAG zurück­ver­wie­sen: BVerfG, Be­schluss vom 25.09.2025, 2 BvR 934/19.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: Up­date Ar­beits­recht 10|2025 Das BVerfG er­leich­tert es kirch­li­chen Ar­beit­ge­bern, die Kir­chen­zu­gehörig­keit zur Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung zu ma­chen

 

Hand­buch Ar­beits­recht: Dis­kri­mi­nie­rung - All­ge­mein

Hand­buch Ar­beits­recht: Dis­kri­mi­nie­rung - Er­laub­te Be­nach­tei­li­gun­gen

Hand­buch Ar­beits­recht: Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bo­te - Re­li­gi­on oder Welt­an­schau­ung

Letzte Überarbeitung: 29. September 2026

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