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Musterschreiben: Abmahnung - Musterschreiben „Abmahnung Arbeitsverweigerung“
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Abmahnung - Kostenloses Musterschreiben „Abmahnung wegen Arbeitsverweigerung“
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Stichworte: Abmahnung, Abmahnung und Gründe, Abmahnungsgründe, Abmahnung und Ermahnung
Weiterführende Stichworte: Kündigung - Außerordentliche Kündigung, Kündigung - Verhaltensbedingte Kündigung, Weisungsrecht
Im folgenden finden Sie ein Musterschreiben „Abmahnung Arbeitsverweigerung“. Der Text ist lediglich ein Beispiel und soll verdeutlichen, worauf bei einer solchen Abmahnung zu achten ist. Bitte beachten Sie, daß die hier gegebenen Formulierungsvorschläge unverbindlich sind, d.h. keine Rechtsberatung im Einzelfall darstellen. Wir übernehmen daher keine Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Wenn Sie sich an diesem Musterschreiben „Abmahnung Arbeitsverweigerung“ orientieren möchten oder dieses sinngemäß übernehmen wollen, sollten Sie darauf achten, dass Ihnen seine Bedeutung als Beispielstext in allen Einzelheiten wirklich klar ist. Bedenken Sie bitte, dass Sie mit der Entscheidung für einen bestimmten Abmahnungstext Rechtsfolgen herbeiführen, die in Ihrem konkreten Fall aber vielleicht nicht die richtigen sind. Sollte Ihnen daher irgend etwas unklar sein, lassen Sie lieber vorher anwaltlich beraten.
_________________________________________
Durch Boten Herrn Moritz Mustermann Mustermannstraße 1, 11111 Musterstadt
Musterstadt, 20. März 2012
Abmahnung
Sehr geehrter Herr Mustermann,
am Dienstag letzter Woche, am 13. März 2012, wurden Sie kurz nach Dienstbeginn gegen 09:15 Uhr von Ihrem Vorgesetzten Herrn N.N. angewiesen, bis Nachmittags um 16:00 Uhr ein überarbeitetes Angebot für das Projekt XY zu erstellen. Dabei stellte Herr N.N. klar, dass diese Aufgabe aus Termingründen absolut vorrangig sei und fragte Sie, ob Sie alle erforderlichen Zahlen und Unterlagen hätten, was Sie bejahten.
Gegen 15:30 Uhr erkundigte sich Herr N.N., ob das überarbeitete Angebot für das Projekt XY mittlerweile fertig sei, woraufhin Sie sagten, Sie könnten „nicht alles gleichzeitig machen“. Sie hätten aufgrund der Urlaubsabwesenheit einer Kollegin viele andere Dinge auf dem Tisch und die seien „mindestens so wichtig“ wie das Angebot für das Projekt XY. Außerdem wüsste doch sowieso jeder, dass es zu einer Beauftragung im Rahmen des Projekts XY nicht kommen werde, da sei „der Zug doch sowieso schon abgefahren“. Alles weitere könne man dann ja morgen noch besprechen.
Mit diesem Verhalten haben Sie gegen Ihre arbeitsvertraglichen Pflichten verstoßen. Sie sind dazu verpflichtet, den Anweisungen Ihrer Dienstvorgesetzten Folge zu leisten. Konkret hätten Sie daher das von Herrn N.N. erbetene überarbeitete Angebot für das Projekt XY erstellen müssen, und zwar bis um 16:00 Uhr. Gegen diese Pflicht haben Sie durch Ihr eigenmächtiges Verhalten verstoßen.
Wir erwarten von Ihnen, dass Sie künftig die Arbeitsanweisungen Ihrer Vorgesetzten befolgen. Sollten Sie dieser Erwartung nicht entsprechen, müssen Sie mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen bis hin zu einer Kündigung rechnen.
Mit freundlichen Grüßen
_____________________ (Unterschrift Arbeitgeber)
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Letzte Überarbeitung: 15. Februar 2012
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Arbeitsrecht aktuell: |
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München, 16.05.2012 Altersversorgung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.05.2012, 3 AZR 128/11
Hannover, 15.05.2012 Urlaub und Krankheit:
Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 23.02.2012, 5 Sa 1370/11
Frankfurt, 14.05.2012 Leiharbeit:
Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 23.04.2012, L 1 KR 95/12 B ER
Berlin, 12.05.2012 Betriebsübergang:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.05.2012, 8 AZR 639/10
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München, 07.05.2012 Kündigungsschutzklage:
Landesarbeitsgericht München, Urteil vom 13.10.2011, 3 Sa 1187/10
Frankfurt, 04.05.2012 Urlaub und Krankheit:
Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 03.05.2012, Rs. C-337/10 - Neidel
Köln, 03.05.2012 Korruption:
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Köln, 02.05.2012 Kündigung und Krankheit:
Arbeitsgericht Trier, Urteil vom 08.12.2011, 3 Ca 936/11
Köln, 30.04.2012 Fristlose Kündigung:
Landesarbeitsgericht Köln, Beschluss vom 27.07.2011, 9 TaBVGa 2/11
Frankfurt, 25.04.2012 Urlaubsabgeltung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 13.12.2011, 9 AZR 399/10
Köln, 24.04.2012 Diskriminierungsschutz:
Bundesgerichtshof, Urteil vom 23.04.2012, II ZR 163/10
Frankfurt, 23.04.2012 Fristlose Kündigung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19.04.2012, 2 AZR 258/11
Hamburg, 20.04.2012 Lohnuntergrenzen:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.04.2012, 4 AZR 139/10, Beschluss vom 18.04.2012, 4 AZR 168/10
Hamburg, 20.04.2012 Diskriminierung:
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Hannover, 18.04.2012 Gleichbehandlung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 17.04.2012, 3 AZR 280/10
Hamburg, 13.04.2012 Kündigungsschutzklage:
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 27.09.2011, 1 Sa 538 e/10
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Berlin, 05.04.2012 Unkündbarkeit:
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Arbeitsgericht Trier, Urteil vom 20.12.2011, 3 Ca 1013/11
Frankfurt, 26.03.2012 Mitarbeitergespräche:
Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 06.02.2012, 16 Sa 1134/11
Berlin, 22.03.2012 Massenentlassungsanzeige
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21.03.2012, 6 AZR 596/10
Berlin, 21.03.2012 Gleicher Urlaub:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 20.03.2012, 9 AZR 529/10
Berlin, 18.03.2012 Änderungskündigung:
Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19.12.2011, 15 Sa 1264/11, 15 Sa 1461/11
Berlin, 16.03.2012 Bewerberdiskriminierung
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.03.2012, 8 AZR 160/11
Berlin, 15.03.2012 Urlaubsrecht:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.10.2011, 9 AZR 303/10
Berlin, 14.03.2012 Wettbewerbsverbot:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 14.09.2011, 10 AZR 198/10
Hamburg, 12.03.2012 Provision:
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 06.12.2011, 1 Sa 13 a/11
Hannover, 11.03.2012 Befristung:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 29.06.2011, 7 AZR 6/10
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