Arbeitsrecht Rechtsanwalt
Hensche Rechtsanwälte
Fachanwälte für Arbeitsrecht
Berlin Frankfurt Hamburg Hannover Köln München Nürnberg Stuttgart
   Rechtsanwalt Arbeitsrecht
   Arbeitsrecht aktuell
      Arbeitsrecht 2012
      Arbeitsrecht 2011
      Arbeitsrecht 2010
      Arbeitsrecht 2009
      Arbeitsrecht 2008
      Arbeitsrecht 2007
      Arbeitsrecht 2006
      Arbeitsrecht 2005
      Arbeitsrecht 2004
      Arbeitsrecht 2003
      Arbeitsrecht 2002
      Arbeitsrecht 2001
   Kurzinfos Arbeitsrecht
   Handbuch Arbeitsrecht
   Gesetze zum Arbeitsrecht
   Urteile zum Arbeitsrecht
   Musterschreiben
   Ratgeber Gebühren
   Tätigkeitsbereiche
   Team
   Presse
   Buchbesprechungen
   Neue Artikel auf hensche.de

Newsletter-Anmeldung
Anrede
Vorname
Nachname
Email
Abmelden

Referenzen:






Juristisches Internetportal der Uni Saarbrücken:





EconBiz:




Uni- und Stadtbibliothek Köln:



Das Web-Adressbuch für Deutschland 2011:


Mitgliedschaften:







Arbeitsrecht aktuell: 10/120 Tarifliche Ausschlussfristen auch bei Urlaubsabgeltung




Urlaubsabgeltungsanspruch verfällt, wenn Ausschlussfristen nicht beachtet werden

Arbeitsgericht Oberhausen, Urteil vom 16.12.2009, 1 Ca 2212/09

23.06.2010. Nach der grundlegenden Rechtsprechungsänderung im Urlaubsrecht infolge der Schultz-Hoff-Entscheidungen des EuGH und des BAG verfällt der Urlaubsanspruch und damit auch der Urlaubsabgeltungsanspruch nicht mehr dadurch, dass der Urlaub aufgrund einer langen Erkrankung nicht gewährt werden konnte.

Jetzt hat das Arbeitsgericht Oberhausen entschieden, dass der Urlaubsabgeltungsanspruch jedoch Ausschlussfristen unterfällt und deshalb verfällt, wenn er nicht rechtzeitig geltend gemacht wird. Arbeitsgericht Oberhausen, Urteil vom 16.12.2009, 1 Ca 2212/09.

von Rechtsanwältin Eva-Maria Reuter, Stuttgart

Urlaubsabgeltung nach der Schultz-Hoff-Entscheidung

Seit der bekannten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Rechtssache Schultz-Hoff ist geklärt, dass der jährliche Mindesturlaubsanspruch von vier Wochen bestehen bleibt, wenn der Urlaub wegen langer Erkrankung nicht genommen werden kann und daher bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses abzugelten ist.

§ 7 Abs.3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) bestimmt seither zwar immer noch, dass der Urlaub im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden muss sowie dass eine Übertragung bis Ende März des Folgejahres nur ausnahmsweise möglich ist. Die Anwendung des Paragrafen hat sich jedoch grundlegend geändert. Entgegen der bisherigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) verlieren erkrankte Arbeitnehmer ihren Vorjahresurlaub nun nicht mehr. Effektiv können damit bei mehrjährigen Krankheiten beträchtliche Urlaubsansprüche auflaufen, die sich mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses in einen Zahlungsanspruch umwandeln, der ohne Weiteres ein halbes Jahresgehalt oder mehr ausmachen kann.

Vor diesem Hintergrund liegt die Frage nahe, welche Grenzen diesen Ansprüchen gesetzt sind. In Betracht kommen hier insbesondere die im Arbeitsrecht weit verbreiteten Ausschlussfristen. Diese bestimmen eine Frist, innerhalb derer Ansprüche aus dem jeweiligen Arbeitsverhältnis in einer vorgegebenen Form geltend gemacht werden müssen. Nach Fristablauf endet die rechtliche Existenz der nicht geltend gemachten Ansprüche, d.h. sie erlöschen unwiederbringlich.

Das Arbeitsgericht (ArbG) Oberhausen hatte in einem kürzlich veröffentlichten Urteil darüber zu entscheiden, ob solche Fristen auch für den Urlaubsabgeltungsanspruch bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gelten (ArbG Oberhausen, Urteil vom 16.12.2009, 1 Ca 2212/09).

Der Fall des Arbeitsgerichts Oberhausen: Urlaubsabgeltung mehr als ein Jahr nach Rentenbeginn nach langjähriger Arbeitsunfähigkeit für drei Jahre verlangt. Es gibt tarifliche Ausschlussfristen von drei Monaten

Die Parteien stritten um Urlaubsabgeltungsansprüche in Höhe von knapp 2.200,00 EUR. Die Klägerin war seit 1997 ununterbrochen arbeitsunfähig erkrankt und bezog während der letzten Jahre eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit. Das Arbeitsverhältnis hatte über all die Jahre bestanden und war erst zum 31.03.2008 beendet worden. Erst Mitte 2009 machte die Klägerin Urlaubsabgeltungsansprüche für die Jahre 2006 bis 2008 geltend.

Nach dem anwendbaren Tarifvertrag sollten Urlaubsabgeltungsansprüche verfallen, sofern sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses schriftlich geltend gemacht würden. Hierauf berief sich die Beklagte. Die Klägerin ging hingegen davon aus, dass die Regelung gemäß der bisherigen Rechtsprechung des BAG unwirksam ist.

Arbeitsgericht Oberhausen: Tarifliche Ausschlussfristen gelten für Urlaubsabgeltungsanspruch

Das Arbeitsgericht wies die Klage ab.

In seiner Begründung verweist das Gericht zunächst auf die bisherige - vor Schultz-Hoff ergangene - Rechtsprechung. Danach wurde der Urlaubsabgeltungsanspruch als "wesensgleicher" Ersatz für den mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses untergegangenen Urlaubsanspruch gesehen. Dementsprechend stand auch der Abgeltungsanspruch unter dem Schutz des § 13 BUrlG, der Abweichungen vom BUrlG grundsätzlich verbietet, wenn diese zu Lasten des Arbeitnehmers gehen. Ausschlussfristen spielten daher bislang nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Doch nach der Entscheidung des EuGH ist der Abgeltungsanspruch kein mit dem Urlaubsanspruch "wesensgleicher" Anspruch, sondern ein ganz normaler Zahlungsanspruch. Folglich unterfällt er ohne Weiteres den für alle Zahlungsansprüche geltenden Einschränkungen, insbesondere also vereinbarten Ausschlussfristen. Auch die dem BUrlG zugrunde liegenden Richtlinien verbieten dies nach Auffassung des ArbG Oberhausen nicht. Diese sollen nur verhindern, dass Arbeitnehmer ihre Urlaubsansprüche ohne eigene Einflussmöglichkeit verlieren.

Ob diese Entscheidung Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Die Berufung gegen das Urteil des ArbG ist derzeit beim Landesarbeitsgericht Düsseldorf unter dem Aktenzeichen 10 Sa 203/10 anhängig. Zudem hat das Landesarbeitsgericht Hamm in einer aktuellen EuGH-Vorlage (Beschluss vom 15.04.2010, 16 Sa 1176/09) in einem ähnlich gelagerten Fall die Ausschlussfrist nicht greifen lassen. Im Ergebnis ist es daher bis zu einer endgültigen Entscheidung durch das BAG bzw. den EuGH empfehlenswert, dass Betroffene ihre Abgeltungsansprüche innerhalb der jeweiligen Ausschlussfrist formgerecht geltend machen.

Nähere Informationen finden sie hier:

Hinweis: In der Zwischenzeit, d. h. nach Erstellung dieses Artikels, hat auch das Landesarbeitsgericht Düsseldorf in dem hier besprochenen Fall entschieden. Die Entscheidungsgründe im Volltext finden Sie hier:

Sie möchten regelmäßig die neuesten Fachartikel unserer Kanzlei zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter Arbeitsrecht!


Unsere Büros können Sie von Montag bis Freitag, jeweils von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, unter folgenden Anschriften in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart erreichen:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin
Lützowstraße 32
10785 Berlin
Tel: 030 / 26 39 62 0
Fax: 030 / 26 39 62 499

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro Berlin
E-Mail: berlin@hensche.de

Anfahrt
Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt
Gutleutstraße 169 - 171
60327 Frankfurt
Tel: 069 / 71 03 30 04
Fax: 069 / 71 03 30 05

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro Frankfurt
E-Mail: frankfurt@hensche.de

Anfahrt
Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg
Neuer Wall 80
20354 Hamburg
Tel: 040 / 69 20 68 04
Fax: 040 / 69 20 68 08

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro Hamburg
E-Mail: hamburg@hensche.de

Anfahrt
Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover
Georgstraße 38
30159 Hannover
Tel: 0511 / 899 77 01
Fax: 0511 / 899 77 02

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro Hannover
E-Mail: hannover@hensche.de

Anfahrt
Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln
Hansaring 61
50670 Köln
Tel: 0221 / 709 07 18
Fax: 0221 / 709 07 31

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro Köln
E-Mail: koeln@hensche.de

Anfahrt
Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München
Nymphenburger Straße 4
80335 München
Tel: 089 / 21 56 88 63
Fax: 089 / 21 56 88 67

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro München
E-Mail: muenchen@hensche.de

Anfahrt
Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg
Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Tel: 0911 / 953 32 07
Fax: 0911 / 953 32 08

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro Nürnberg
E-Mail: nuernberg@hensche.de

Anfahrt
Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart
Königstraße 26
70173 Stuttgart
Tel: 0711 / 470 97 10
Fax: 0711 / 470 97 96

Kontakt:
Rechtsanwalt im Büro Stuttgart
E-Mail: stuttgart@hensche.de

Anfahrt

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

Letzte Überarbeitung: 30. Dezember 2011

© 1997 - 2012:  
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin  
Lützowstraße 32, 10785 Berlin  
Telefon: 030 - 26 39 62 0 
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de


Druck Sitemap A bis Z Downloads Links Kontakt Karriere Impressum


Arbeitsrecht aktuell:


Berlin, 03.02.2012
Kündigungsschutz:

Auslandsvertrag zählt bei Wartezeit mit

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 07.07.2011, 2 AZR 12/10

München, 02.02.2012
Altersdiskriminierung:

Altersgrenze für Sachverständige gekippt

Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 01.02.2012, 8 C 24.11

Berlin, 31.01.2012
Betriebsrat:

Benachteiligung durch Verweigerung der Festanstellung

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 04.11.2011, 13 Sa 1549/11

Berlin, 27.01.2012
Befristung:

Europarecht erlaubt Befristung zur Vertretung - auch jahrelang

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 26.01.2012, Rs. C-586/10 (Kücük)

Berlin, 25.01.2012
Europarecht:

Anspruch auf vier Wochen Urlaub auch ohne jährliche Mindestarbeitszeit

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 24.01.2012, C-282/10 (Dominguez)

Köln, 24.01.2012
Fristlose Kündigung:

Fristlose Kündigung wegen eigenmächtiger Auftragsvergabe

Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22.08.2011, 5 Sa 107/11

Frankfurt, 23.01.2012
Mobbingklage:

Oberarzt verklagt mobbenden Chefarzt auf 500.000 EUR Schadensersatz

Landesarbeitsgericht Hamm, Urteil vom 19.01.2012, 11 Sa 722/10

Berlin, 20.01.2012
Geschäftsführer:

Geschäftsführer erhebt Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht

Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 08.12.2011, 11 Ta 230/11

Hannover, 19.01.2012
Weihnachtsgeld

Kein Weihnachtsgeld nach Kündigung

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.01.2012, 10 AZR 667/10

Berlin, 17.01.2012
Bewerberdiskriminierung

Auskunftsanspruch des Stellenbewerbers über Auswahlentscheidung oder nicht?

Schlussanträge des Generalanwalts Paolo Mengozzi vom 12.01.2012, Rs. C-415/10 - Meister

Berlin, 13.01.2012
HIV-Infektion:

Kündigung in der Probezeit wegen HIV-Infektion wirksam

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 13.01.2012, 6 Sa 2159/11

Berlin, 13.01.2012
Betriebsratswahl:

Abbruch nur bei Nichtigkeit

Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 27.07.2011, 7 ABR 61/10

Berlin, 11.01.2012
BAT Altersstufen:

Berlin und Hessen müssen für BAT-Altersstufen bluten

Bundesarbeitsgericht, Urteile vom 10.11.2011, 6 AZR 148/09 und 6 AZR 481/09

Berlin, 10.01.2012
CGZP-Tarifverträge:

Tarifverträge der CGZP waren auch 2004, 2006 und 2008 unwirksam

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 09.01.2012, 24 TaBV 1285/11

München, 05.01.2012
Aufhebungsvertrag:

Aufhebungsvertrag ohne Abfindung, aber mit Ausgleichsklausel?

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21.06.2011, 9 AZR 203/10

Berlin, 03.01.2012
Urlaub und Krankheit:

Urlaub und Urlaubsabgeltung bei Krankheit - nur 15 Monate lang?

Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 21.12.2011, 10 Sa 19/11

Berlin, 20.12.2011
Sozialauswahl:

Sozialauswahl und Altersdiskriminierung

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.12.2011, 2 AZR 42/10

Stuttgart, 05.12.2011
Kündigung:

Entschädigung für diskriminierende Kündigung

Arbeitsgericht Stuttgart, Urteil vom 16.03.2011, 30 Ca 1772/10

Berlin, 23.11.2011
Urlaub und Krankheit:

Krankheitsbedingt nicht genommener Urlaub kann nach 15 Monaten verfallen

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 22.11.2011, C-214/10 - KHS gg. Schulte

Berlin, 05.11.2011
Kündigungsschutzklage:

Arbeitsgericht Berlin großzügig bei Fristversäumung durch Anwalt

Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 12.08.2011, 28 Ca 9265/11

München, 02.11.2011
Fristlose Kündigung:

LAG München: Kündigung nach Betrug mit 20 EUR Schaden

Landesarbeitsgericht München, Urteil vom 03.03.2011, 3 Sa 641/10

Frankfurt, 26.10.2011
Kündigung:

Kündigung wegen Alkohols am Steuer

Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 01.07.2011, 10 Sa 245/11

Frankfurt, 21.10.2011
Fristlose Kündigung:

Fristlose Kündigung wegen Diensthandy-Missbrauchs?

Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 25.07.2011, 17 Sa 1739/10

Hamburg, 23.09.2011
Kündigung:

LAG Hamburg -
Kündigung bei Beschäftigungsmöglichkeit im Ausland

Landesarbeitsgericht Hamburg, Urteil vom 11.05.2011, 5 Sa 1/11

Berlin, 14.09.2011
BAT-TVöD:

Diskriminierung wegen des Alters durch BAT-Lebensaltersstufen

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 08.09.2011, C-297/10 und C-298/10 (Hennings und Mai)

Frankfurt, 13.09.2011
Altersgrenzen:

EuGH kippt Altersgrenze 60 für Lufthansa-Piloten

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 13.09.2011, C-447/09 (Prigge u.a.)

Berlin, 12.09.2011
Chefarzt:

Kündigung eines Chefarztes wegen Wiederverheiratung?

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 08.09.2011, 2 AZR 543/10

Hannover, 09.09.2011
Arbeitszeitbetrug:

Fristlose Kündigung wegen Arbeitszeitbetrugs

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 09.06.2011, 2 AZR 381/10

Berlin, 08.09.2011
Whistleblowing:

Verpfeifen / Whistleblowing ohne Risiko einer Kündigung?

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Urteil vom 21.07.2011, 28274/08 (Heinisch)

Berlin, 06.09.2011
Bonus - Kündigung:

Anspruch auf Bonus trotz Kündigung und Ausscheiden im Folgejahr

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 12.04.2011, 1 AZR 412/09

Frankfurt, 05.09.2011
Betriebsübergang:

Betriebsübergang bei Zwangsverwaltung eines Hotelgrundstücks

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.08.2011, 8 AZR 230/10

Berlin, 02.09.2011
GlobeGround Berlin:

Betriebsratswahl bei GlobeGround in Berlin unwirksam

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25.08.2011, 25 TaBV 529/11

Frankfurt, 31.08.2011
Kündigung:

Kündigung und Krankmeldung

Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 18.01.2011, 12 Sa 522/10

Hamburg, 25.08.2011
Probezeitkündigung:

Kündigung in der Probezeit wegen Heirat einer Chinesin

Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 22.06.2011, 3 Sa 95/11

Frankfurt, 23.08.2011
Kündigung und Vollmacht:

Kündigung mit Vollmacht, aber ohne Vollmachtsurkunde

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 14.04.2011, 6 AZR 727/09

Berlin, 17.08.2011
Beleidigung

Fristlose Kündigung wegen Beleidigung

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 06.05.2011, 6 Sa 2558/10

Köln, 29.07.2011
Kündigungsverzicht:

Kein Verzicht auf Kündigung durch freundliche Worte

Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 28.09.2010, 5 Sa 814/10

Frankfurt, 20.07.2011
Abmahnung:

Erst Abmahnung, dann Kündigung?

Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 15.02.2011, 13 Sa 1460/10

Hannover, 12.07.2011
Betriebsratsanhörung:

Anhörung des Betriebsrats bei Kündigung mit Auslauffrist

Landesarbeitsgericht Hamm, Urteil vom 05.08.2010, 15 Sa 302/10

Berlin, 01.07.2011
Fristlose Kündigung:

Fristlose Kündigung wegen Drohung mit Strafanzeige

Sächsisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 21.01.2011, 3 Sa 181/10