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Gesetze zum Arbeitsrecht: Gesetz zum Schutze der erwerbstätigen Mutter |
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Gesetz zum Schutze der erwerbstätigen Mutter (MuSchG)
Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (Mutterschutzgesetz - MuSchG), in der Fassung der Bekanntmachung vom 20.06.2002 (BGBl. I S. 2318), zuletzt geändert durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17.03.2009 (BGBl. I S. 550)
Das Mutterschutzgesetz (kurz: "MuSchG") enthält zwingende gesetzliche Schutzbestimmungen zugunsten von Frauen während und nach der Schwangerschaft.
Dieser gesetzliche Schutz besteht zum einen aus Beschäftigungsverboten. Ein striktes Beschäftigungsverbot gilt in den gesetzlichen Schutzzeiten vor und nach der Entbindung: 6 Wochen vor der Entbindung (§ 3 Abs.2 MuSchG) und 8 Wochen nach der Entbindung (§ 6 Abs.1 MuSchG) dürfen Frauen nicht beschäftigt werden. Weitere gesetzliche Beschäftigungsverbote ergeben sich aus den §§ 3 bis 8 MuSchG sowie aus der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV).
Darüber hinaus enthält das MuSchG Vorschriften zur Sicherung des Arbeitsplatzes, indem nämlich § 9 die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber einer Schwangeren für unzulässig erklärt bzw. von einer vorherigen behördlichen Genehmigung abhängig macht.
Schließlich enthält das MuSchG Regelungen über die Sicherung der Arbeitsvergütung für die schwangerschaftsbedingten Ausfallzeiten. Diese Entgeltsicherung wird durch das von der Krankenkasse gezahlte Mutterschaftsgeld und den ergänzenden Zuschuß des Arbeitgebers zum Mutterschaftsgeld gewährleistet.
Einzelheiten zu diesen Fragen können Sie in unserem Online Handbuch Arbeitsrecht unter dem Stichwort "Mutterschutz" nachlesen.
Erster Abschnitt Allgemeine Vorschriften
Zweiter Abschnitt Beschäftigungsverbote
Abschnitt 2a Mutterschaftsurlaub
Dritter Abschnitt Kündigung
Vierter Abschnitt Leistungen
Fünfter Abschnitt Durchführung des Gesetzes
Sechster Abschnitt Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
Siebenter Abschnitt Schlussvorschriften
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Letzte Überarbeitung: 12. Mai 2009
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