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ARBEITSRECHT MUSTER

Mus­ter­schrei­ben: An­hö­rung des Be­triebs­rats zu ei­ner or­dent­li­chen be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gung

Be­triebs­rats­an­hö­rung be­triebs­be­ding­te Kün­di­gung - Kos­ten­lo­ses Mus­ter­schrei­ben „An­hö­rung des Be­triebs­rats zu ei­ner or­dent­li­chen be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gung“: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
leeres Büro wegen Massenentlassung, Massenentlassungsanzeige

Stich­wor­te: An­hö­rung des Be­triebs­rats, Kün­di­gung - Be­triebs­be­ding­te Kün­di­gung

Wei­ter­füh­ren­de Stich­wor­te: Be­triebs­still­le­gung, Be­triebs­schlie­ßung, So­zi­al­aus­wahl, Mas­sen­ent­las­sung, So­zi­al­plan

Im Fol­gen­den fin­den Sie ein Mus­ter­schrei­ben „An­hö­rung des Be­triebs­rats zu ei­ner or­dent­li­chen be­triebs­be­ding­te Kün­di­gung“.

Wenn Sie sich an die­sem Mus­ter­schrei­ben „An­hö­rung des Be­triebs­rats zu ei­ner or­dent­li­chen be­triebs­be­ding­te Kün­di­gung“ ori­en­tie­ren möch­ten oder die­ses über­neh­men wol­len, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ih­nen sei­ne Be­deu­tung als Bei­spiels­text in al­len Ein­zel­hei­ten wirk­lich klar ist. Be­den­ken Sie bit­te, dass Sie mit der Ent­schei­dung für ei­nen be­stimm­ten Text der An­hö­rung recht­li­che Fest­le­gun­gen her­bei­füh­ren, die in Ih­rem Fall aber viel­leicht nicht die rich­ti­gen sind. Soll­te Ih­nen da­her ir­gend­et­was un­klar sein, las­sen Sie sich bes­ser an­walt­lich be­ra­ten.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier ge­ge­be­nen For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge un­ver­bind­lich sind, d.h. kei­ne Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar­stel­len. Wir über­neh­men da­her kei­ne Ge­währ für Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit.

_________________________________________

An den Be­triebs­rat
zu Hän­den des / der Be­triebs­rats­vor­sit­zen­den
- im Hau­se -

Mus­ter­stadt, XX.XX.20XX

An­hö­rung ge­mäß § 102 Be­trVG


Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,

Wir be­ab­sich­ti­gen, Herrn Max Mus­ter­mann aus drin­gen­den be­triebs­be­ding­ten Grün­den or­dent­lich un­ter Wah­rung der ge­setz­li­chen / ta­rif­ver­trag­li­chen / ar­beits­ver­trag­li­chen Kün­di­gungs­frist von XX Mo­na­ten zum Mo­nats­en­de und so­mit zum XX.XX.20XX zu kün­di­gen.

Die So­zi­al­da­ten von Herrn Mus­ter­mann sind:

  • Ge­burts­da­tum: XX.XX.19XX
  • Al­ter zum Zeit­punkt des Aus­schei­dens: XX Jah­re und XX Mo­na­te
  • Ein­tritts­da­tum: XX.XX.19XX
  • Dau­er der Be­triebs­zu­ge­hö­rig­keit zum Zeit­punkt des Aus­schei­dens: XX Jah­re und X Mo­na­te
  • Ge­setz­li­che Un­ter­halts­pflich­ten: X min­der­jäh­ri­ge/s Kind/er
  • Schwer­be­hin­de­rung: Nicht be­kannt / Grad der Be­hin­de­rung (GdB) von XX

Die Ge­schäfts­lei­tung hat mit Be­schluss vom XX.XX.20XX ent­schie­den, die lau­fen­de Un­ter­halts­rei­ni­gung nicht mehr durch ei­ge­ne Kräf­te zu er­le­di­gen, son­dern da­mit ab dem XX.XX.20XX die Fir­ma XYZ zu be­auf­tra­gen, die in der Ver­gan­gen­heit be­reits die Glas­rei­ni­gung er­le­digt hat. Da­her fällt ab die­sem Zeit­punkt der Be­darf an Rei­ni­gungs­ar­bei­ten durch ei­ge­ne Mit­ar­bei­ter in un­se­rem Be­trieb end­gül­tig weg.

Herr Mus­ter­mann ist ge­mäß sei­nem Ar­beits­ver­trag aus­schließ­lich als Rei­ni­gungs­kraft ein­ge­stellt und da­her von der oben ge­nann­ten Un­ter­neh­mer­ent­schei­dung be­trof­fen. Wir ha­ben in­fol­ge der Fremd­ver­ga­be der Rei­ni­gungs­ar­bei­ten dau­er­haft kei­ner­lei Be­darf mehr an der Ar­beits­leis­tung von Herrn Mus­ter­mann.

An­der­wei­ti­ge Wei­ter­be­schäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten zu ge­ge­be­nen­falls ge­än­der­ten Ver­trags­be­din­gun­gen se­hen wir nicht. Freie Ar­beits­plät­ze sind nicht vor­han­den.

Ei­ne So­zi­al­aus­wahl war nicht vor­zu­neh­men, da Herr Mus­ter­mann nur mit den an­de­ren bei­den Rei­ni­gungs­kräf­ten im Rah­men ei­ner So­zi­al­aus­wahl ver­gleich­bar ist. Die­se bei­den Rei­ni­gungs­kräf­te sol­len aber eben­falls zum oben ge­nann­ten Ter­min be­triebs­be­dingt ge­kün­digt wer­den.

Wir bit­ten um Zu­stim­mung bzw. Stel­lung­nah­me zu der in Aus­sicht ge­nom­me­nen Kün­di­gung.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

_____________________
(Un­ter­schrift Ar­beit­ge­ber)

 

 

Letzte Überarbeitung: 8. Februar 2018

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