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ARBEITSRECHT AKTUELL // 25/011

Ho­me-Of­fice ist kein mil­de­res Mit­tel ge­gen­über ei­ner Än­de­rungs­kün­di­gung

Die Mög­lich­keit zur Ar­beit im Ho­me-Of­fice macht ei­ne Än­de­rungs­kün­di­gung bei ei­ner Stand­ort­ver­la­ge­rung nicht un­ver­hält­nis­mä­ßig: LAG Ba­den-Würt­tem­berg, Ur­teil vom 04.11.2024, 9 Sa 42/24
Homeoffice, flexibles Arbeiten

16.01.2025. Nach der Schlie­ßung ei­ner Be­triebs­stät­te bot ein Ar­beit­ge­ber ei­nem lang­jäh­rig be­schäf­tig­ten Meis­ter die Fort­set­zung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses an ei­nem 240 km ent­fern­ten Stand­ort an. Der Ar­beit­neh­mer woll­te das Än­de­rungs­an­ge­bot nur un­ter der Be­din­gung an­neh­men, künf­tig über­wie­gend im Ho­me-Of­fice ar­bei­ten zu dür­fen.
Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Ba­den-Würt­tem­berg hielt die Kün­di­gung für wirk­sam.

Der Ar­beit­neh­mer hat­te das Än­de­rungs­an­ge­bot nicht un­ter Vor­be­halt an­ge­nom­men, son­dern mit ei­ge­nen Be­din­gun­gen ab­ge­lehnt. Zu­dem war die Än­de­rungs­kün­di­gung nicht un­ver­hält­nis­mä­ßig.

Ein dau­er­haf­ter Ho­me-Of­fice-Ar­beits­platz sei ge­gen­über der Kün­di­gung kein mil­de­res Mit­tel, da Ar­beit­ge­ber grund­sätz­lich nicht ver­pflich­tet sind, Ho­me-Of­fice-Ar­beits­plät­ze ein­zu­rich­ten: LAG Ba­den-Würt­tem­berg, Ur­teil vom 04.11.2024, 9 Sa 42/24

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­ser Ent­schei­dung fin­den Sie hier: Up­date Ar­beits­recht 01|2025 LAG Ba­den-Würt­tem­berg: Ho­me Of­fice als mil­de­res Mit­tel ge­gen­über ei­ner Än­de­rungs­kün­di­gung?

 

Hand­buch Ar­beits­recht: Ar­beits­ver­trag

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Letzte Überarbeitung: 10. Juni 2026

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