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LAG Köln, Be­schluss vom 28.06.2011, 12 TaBV 1/11

   
Schlagworte: Arbeitszeit
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Köln
Aktenzeichen: 12 TaBV 1/11
Typ: Beschluss
Entscheidungsdatum: 28.06.2011
   
Leitsätze:

1. § 32 BDSG soll lediglich eine vorläufige und der Klarstellung dienende Regelung zum Arbeitnehmerdatenschutz treffen, ohne damit die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zum Datenschutz in Beschäftigungsverhältnissen weiter auszudehnen. Daraus folgt, dass erforderlich gemäß § 32 BDSG jeweils der Datenumfang ist, den Bundesarbeitsgericht und Bundesverfassungsgericht bereits in der Vergangenheit als zulässig erachtet haben. Erforderlichkeit ist jedenfalls dann zu bejahen, wenn ein Verzicht auf die Datenverarbeitung nicht sinnvoll oder unzumutbar wäre und keine weniger eingriffsintensiven Mittel zur Verfügung stehen, die in gleicher Weise zur Zweckerreichung geeignet sind.

2. Auch die allgemeinen Aufgaben des Betriebsrats nach § 80 Abs. 1 BetrVG umfassen Überwachungsaufgaben, die sich auf das einzelne Arbeitsverhältnis beziehen, so dass sie ohne personenbezogene Daten nicht ausführbar sind.

Vorinstanzen: Arbeitsgericht Bonn, Urteil vom 24.11.2010, 2 BV 52/10
   

Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, 12 TaBV 1/11

 

Te­nor:

1. Die Be­schwer­de der Be­tei­lig­ten zu 2) ge­gen den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Bonn vom 24.11.2010 – 2 BV 52/10 – wird zurück­ge­wie­sen.

2. Die Rechts­be­schwer­de wird zu­ge­las­sen.

 

Gründe

I. Die Be­tei­lig­ten strei­ten um die Her­aus­ga­be von Gleit­zeit­lis­ten der im Be­trieb der Be­tei­lig­ten zu 2. beschäftig­ten An­ge­stell­ten an den An­trag­stel­ler.

Der An­trag­stel­ler ist der bei der An­trags­geg­ne­rin ge­bil­de­te Be­triebs­rat der Zen­tra­le. 

Die Be­tei­lig­te zu 2. er­stellt Zeit­nach­wei­se für ih­re Ar­beit­neh­mer, wo­bei dem so­wohl ei­ne

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Be­triebs­ver­ein­ba­rung des An­trag­stel­lers mit der Be­tei­lig­ten zu 2. zur glei­ten­den Ar­beits­zeit vom 21.09.2009 so­wie ei­ne Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung "Zeit­er­fas­sung" des Ge­samt­be­triebs­rats der D GmbH mit der Be­tei­lig­ten zu 2. zu Grun­de liegt.

In der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung ist un­ter Zif­fer 9 un­ter der Über­schrift "Kon­troll­rech­te der Be­triebsräte und des Ge­samt­be­triebs­ra­tes" fol­gen­des ge­re­gelt:

"a. Der ört­li­che Be­triebs­rat erhält bis zum fünf­ten Ar­beits­tag je­den Ka­len­der­mo­nats die Zeit­nach­weis­lis­te al­ler Beschäftig­ten des Stand­or­tes sei­nes Zuständig­keits­be­reichs.

b. Der Be­triebs­rat bzw. der Ge­samt­be­triebs­rat ha­ben je­der­zeit das Recht der Sys­temüber­prüfung. Al­le not­wen­di­gen Un­ter­la­gen sind ihm aus­zuhändi­gen. Der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te hat je­der­zeit Zu­griff auf das Sys­tem. § 80 Abs. 3 Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz bleibt un­berührt".

Die Be­triebs­ver­ein­ba­rung zur glei­ten­den Ar­beits­zeit enthält un­ter an­de­rem fol­gen­de Re­ge­lun­gen:

§ 6 Rech­te des Be­triebs­rats 

Der Be­triebs­rat erhält je­weils zum 10. des Fol­ge­mo­nats auf An­trag von der Per­so­nal­ab­tei­lung ei­nes Auf­stel­lung über die an­ge­fal­le­nen St­un­den­sal­den der Ar­beit­neh­mer oder ein­zel­ne Ar­beit­neh­mer, bzw. für AT-An­ge­stell­te die nach den Be­stim­mun­gen der GBV Zeit­er­fas­sung er­stell­ten Un­ter­la­gen.

Der Bun­des­be­auf­trag­te für den Da­ten­schutz hat im Schrei­ben vom 23.07.2004 ge­genüber der Be­tei­lig­ten zu 2. die An­sicht ver­tre­ten, dass ei­ne Ein­sicht­nah­me der per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Gleit­zeit­sys­tems durch den Be­triebs­rat nur mit ei­ner Ein­wil­li­gung der be­trof­fe­nen Mit­ar­bei­ter im Sin­ne des § 4 a Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz zulässig sei. In­so­weit führt er wört­lich aus:

"Ein In­for­ma­ti­ons­recht des Be­triebs­rats im Rah­men der au­to­ma­ti­sier­ten Gleit­zeit­ver­ar­bei­tung be­steht nur im Rah­men sei­ner Auf­ga­ben­stel­lung, so wie es sich aus dem Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz er­gibt. Dies be­deu­tet, dass der Be­triebs­rat in die­sem Zu­sam­men­hang auch die Rechtmäßig­keit des prak­ti­zier­ten und in der Be­triebs­ver­ein­ba­run ge­re­gel­ten Gleit­zeit­ver­fah­rens im All­ge­mei­nen über­wa­chen darf. Ein ei­genständi­ges Ein­sichts­recht des Be­triebs­ra­tes in kon­kre­te Gleit­zeit­kon­ten von Beschäfti­gen (Per­so­nal­da­ten) er­gibt sich hier­aus nicht. Es wi­derspräche auch dem Recht der Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen auf in­for­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung".

In ei­nem wei­te­ren Schrei­ben vom 13.07.2010 wi­der­sprach der Bun­des­be­auf­trag­te für den Da­ten­schutz und die In­for­ma­ti­ons­frei­heit ei­ner Wei­ter­ga­be von Per­so­nal­ak­ten­da­ten an den Be­triebs­rat im Rah­men des be­trieb­li­chen Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ments und kündig­te wid­ri­gen­falls ei­ne Über­prüfung an, ob ei­ne Be­an­stan­dung nach § 25 BDSG vor­ge­schla­gen wer­de. In die­sem Schrei­ben führt er wört­lich aus:

"Die all­ge­mei­ne Auf­ga­be des Per­so­nal-/Be­triebs­ra­tes darüber zu wa­chen, dass die zu­guns­ten der Ar­beit­neh­mer gel­ten­den Ge­set­ze, Ver­ord­nun­gen, Un­fall­verhütungs­vor­schrif­ten, Ta­rif­verträge und Be­triebs­ver­ein­ba­rung durch­geführt wer­den (§ 80 Abs. 1 Nr. 1 Be­trAVG), ist als Grund­la­ge für das Über­las­sen der Per­so­nal­da­ten sämt­li­cher Ar­beit­neh­mer, die in­ner­halb ei­nes Jah­res länger als 6 Wo­chen un­un­ter­bro­chen oder wie­der­holt ar­beits­unfähig wa­ren, nicht er­for­der­lich. Die­se all­ge­mei­ne Auf­ga­be ist eben­so oh­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne An­ga­ben zum Beschäftig­ten erfüll­bar, wie bei­spiels­wei­se die der kon­kre­ten Mit­be­stim­mung un­ter­lie­gen­de Fra­ge von Re­ge­lun­gen zur be­trieb­li­chen Um­set­zung ei­ner sich aus Nor­men des Ar­beits- und Ge­sund­heits­schut­zes er­ge­ben­den kon­kre­ten Hand­lungs­pflicht des Ar­beit­ge­bers (§ 87 Abs. 1 Nr. 7 Be­trVG). Ei­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne Un­ter­rich­tungs­pflicht des Be­triebs­ra­tes ist le­dig­lich dann er­for­der­lich,

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wenn die Erfüllung der ge­setz­lich zu­ge­wie­se­nen Auf­ga­be, wie zum Bei­spiel bei der Mit­be­stim­mung, bei per­so­nel­len Ein­zel­maßnah­men (§ 99 – 105 Be­trAVG) oh­ne die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten nicht möglich wäre".

In sei­ner Sit­zung vom 27.04.2010 be­schloss der An­trag­stel­ler, die Be­tei­lig­te zu 2. zur Her­aus­ga­be der Zeit­nach­weis­lis­ten ab dem 01.04.2010 auf­zu­for­dern.

Nach­dem dies un­ter Hin­weis auf den Da­ten­schutz nicht er­folgt war, be­schloss der An­trag­stel­ler in ei­ner wei­te­ren Sit­zung vom 18.05.2010 den An­spruch ge­richt­lich durch­zu­set­zen.

Mit dem bei dem Ar­beits­ge­richt Bonn am 14.07.2010 ein­ge­gan­ge­nen An­trag vom 12.07.2010 macht der An­trag­stel­ler zunächst die Aus­kunft über die ge­leis­te­ten Ar­beits­zei­ten und mit An­trag vom 30.09.2010 zu­letzt die Her­aus­ga­be der Zeit­nach­weis­lis­ten gel­tend.

Der An­trag­stel­ler hat die An­sicht ver­tre­ten, ei­nen An­spruch auf Her­aus­ga­be der Zeit­nach­weis­lis­ten zu ha­ben.

Der An­trag­stel­ler hat zu­letzt be­an­tragt, 

1. die Be­tei­lig­te zu 2. zu ver­pflich­ten, ihm die Zeit­nach­wei­se al­ler Beschäftig­ten am Stand­ort B für den Zeit­raum ab dem 01.04.2010 zu über­ge­ben;

2. die Be­tei­lig­te zu 2. zu ver­ur­tei­len, ihm die Zeit­nach­weis­lis­ten al­ler Beschäftig­ten am Stand­ort B je­weils am 10. Werk­tag ei­nes je­den Ka­len­der­mo­nats zu über­ge­ben.

Die Be­tei­lig­te zu 2. hat be­an­tragt, 

die Anträge zurück­zu­wei­sen. 

Zur Be­gründung hat sie sich auf die Stel­lung­nah­me des Bun­des­da­ten­schutz­be­auf­trag­ten be­ru­fen und hat die An­sicht ver­tre­ten, dass ei­ner Her­aus­ga­be der Ar­beits­zeit­nach­wei­se die Vor­ga­ben des Da­ten­schut­zes ent­ge­genstünden. Dem An­trag­stel­ler ste­he kein ei­genständi­ges Ein­sichts­recht bzw. In­for­ma­ti­ons­recht hin­sicht­lich der kon­kre­ten Gleit­zeit­kon­ten zu, da dies dem Recht der Mit­ar­bei­ter auf in­for­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung wi­der­spre­che. Ei­ne Be­triebs­ver­ein­ba­rung könne das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz nicht ab­be­din­gen. Grundsätz­lich sei­en die all­ge­mei­nen Über­wa­chungs­auf­ga­ben gemäß § 80 Abs. 1 Be­trVG hin­sicht­lich der Ein­hal­tung von Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen auch oh­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne An­ga­ben erfüll­bar.

Das Ar­beits­ge­richt Bonn mit Be­schluss vom 24.11.2010 den Anträgen ent­spro­chen und zur Be­gründung im We­sent­li­chen aus­geführt, der An­trag­stel­ler ha­be ge­gen die Be­tei­lig­te zu 2. ein Rechts­an­spruch dar­auf, dass die gel­ten­den Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen ab­re­de­gemäß durch­geführt würden. Je­den­falls ha­be er ein Un­ter­rich­tungs­an­spruch, wenn und so­weit er nur mit Hil­fe der be­gehr­ten Auskünf­te über­prüfen könne, ob der Ar­beit­ge­ber ei­ne zu Guns­ten der Ar­beit­neh­mer gel­ten­de Be­triebs­ver­ein­ba­rung rich­tig durchführt. Die Ver­pflich­tung aus der Be­triebs­ver­ein­ba­rung ver­s­toße er­sicht­lich nicht ge­gen das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz. Der Be­triebs­rat sei da­ten­schutz­recht­lich Teil der ver­ant­wort­li­chen Stel­le, al­so dem Ar­beit­ge­ber zu­ge­ord­net. Er sei in die ar­beits­ver­trag­li­che Be­zie­hung zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer un­mit­tel­bar ein­ge­bun­den, wes­halb ihm auch oh­ne Ver­s­toß ge­gen da­ten­schutz­recht­li­che Vor­schrif­ten per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten über­mit­telt wer­den könn­ten. Es sei nicht Auf­ga­be des Da­ten­schut­zes, die Schutz­rech­te des Be­triebs­ra­tes unmöglich zu ma­chen oder auch nur zu er­schwe­ren. Im Übri­gen sei die Wei­ter­ga­be der per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten der an der glei­ten­den Ar­beits­zeit teil­neh­men­den Ar­beit­neh­mer auch er­for­der­lich gemäß § 32 BDSG, da der Be­triebs­rat nur so sein Über­wa­chungs­recht nach § 80 Abs. 1 Nr. 1 Be­trVG ausüben könne.

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Ge­gen den ihr am 07.12.2010 zu­ge­stell­ten Be­schluss hat die Be­tei­lig­te zu 2. am 03.01.2011 Be­schwer­de ein­ge­legt und die Be­schwer­de nach Verlänge­rung der Be­schwer­de­be­gründungs­frist bis zum 07.03.2011 am 07.03.2011 be­gründet.

Zur Be­gründung hat sie im We­sent­li­chen aus­geführt, dass sie der An­sicht ist, dass die Wei­ter­ga­be per­so­nen­be­zo­ge­ner bzw. in­di­vi­dua­li­sier­ter Da­ten zur Auf­ga­ben­wahr­neh­mung durch den Be­triebs­rat nicht gemäß § 32 Bun­des­da­ten­schutz er­for­der­lich sei. Das Recht auf in­for­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung ha­be im vor­lie­gen­den Fall Vor­rang vor der GBV und der BV, wes­halb sie nicht ver­pflich­tet sei, dem An­trag­stel­ler die per­so­nen­be­zo­ge­nen bzw. in­di­vi­dua­li­sier­ten Zeit­nach­weis­lis­ten al­ler Beschäftig­ten am Stand­ort B oh­ne de­ren Ein­wil­li­gung zu über­ge­ben.

Die Be­tei­lig­te zu 2. und Be­schwer­deführe­rin be­an­tragt, 

den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Bonn vom 24.11.2010 – 2 BV 52/10 – ab­zuändern und die Anträge des An­trag­stel­lers zurück­zu­wei­sen.

Der An­trag­stel­ler und Be­schwer­de­geg­ner be­an­tragt, 

die Be­schwer­de zurück­zu­wei­sen. 

Er ist der An­sicht, auf Her­aus­ga­be der Nach­weis­lis­ten zur Erfüllung sei­ner Auf­ga­ben nach § 80 Abs. 1 Be­trVG an­ge­wie­sen zu sein. Ins­be­son­de­re zur Fra­ge der Über­prüfung, ob das Ar­beits­zeit­ge­setz und die ab­ge­schlos­se­ne Be­triebs­ver­ein­ba­rung ein­ge­hal­ten wer­den, sei die Aus­kunft über die tatsächlich ge­leis­te­te Ar­beits­zeit hin­sicht­lich ih­rer Dau­er und der La­ge un­ab­ding­bar. Ei­ne Ein­wil­li­gung der Ar­beit­neh­mer sei in­so­weit nicht er­for­der­lich.

We­gen der wei­te­ren Ein­zel­hei­ten des wech­sel­sei­ti­gen Be­tei­lig­ten­vor­brin­gens wird auf die zur Ge­richts­ak­te ge­reich­ten Schriftsätze nebst An­la­gen, die Ge­gen­stand der münd­li­chen Ver­hand­lung wa­ren, Be­zug ge­nom­men.

II. Die Be­schwer­de der Be­schwer­deführe­rin ist zulässig, aber un­be­gründet. 

1. Die Be­schwer­de ist zulässig. Die Be­schwer­de ist statt­haft (§ 87 Abs. 1 ArbGG) so­wie form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den (§§ 89 Abs. 2, 87 Abs. 2 Satz 1, 66 Abs. 1 Satz 1 ArbGG).

2. Die Be­schwer­de ist je­doch un­be­gründet. Des An­trag­stel­ler hat ei­nen An­spruch auf Her­aus­ga­be der Zeit­nach­weis­lis­ten der am Stand­ort B der Be­tei­lig­ten zu 2. Beschäftig­ten, der sich aus § 80 Abs. 2 Be­trVG er­gibt. Da­nach ist der Be­triebs­rat zur Durchführung sei­ner Auf­ga­ben nach dem Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz recht­zei­tig und um­fas­send vom Ar­beit­ge­ber zu un­ter­rich­ten und ihm sind auf Ver­lan­gen je­der­zeit die zur Durchführung sei­ner Auf­ga­ben er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen zur Verfügung zu stel­len. Zu den Auf­ga­ben des Be­triebs­rats im Sin­ne von § 80 Abs. 2 Satz 1 Be­trVG gehören auch die all­ge­mei­nen Auf­ga­ben nach dem Ka­ta­log des § 80 Abs. 1 Be­trVG (BAG vom 21.10.2003 – 1 ABR 39/02 – Rd­nr. 56 nach Ju­ris). Die­se Auf­ga­ben sind vom Vor­lie­gen be­son­de­rer Mit­wir­kungs- oder Mit­be­stim­mungs­rech­te un­abhängig. Ei­ne Auf­ga­be des Be­triebs­rats nach § 80 Abs. 2 Satz 1 Be­trVG, zu de­ren Durchführung er die hier gewünsch­te Un­ter­rich­tung be­darf, be­steht je­den­falls nach § 80 Abs. 1 Nr. 1 Be­trVG in der Ver­pflich­tung darüber zu wa­chen, dass die zu Guns­ten der Ar­beit­neh­mer gel­ten­den Ge­set­ze und Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen an­ge­wen­det wer­den. Da­her ist der Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, dem Be­triebs­rat Aus­kunft über die ex­ak­ten Ar­beits­zei­ten der Be­leg­schaft zu ge­ben, so­weit des­sen Über­wa­chungs­auf­ga­ben nach § 80 Be­trVG dies er­for­dert (LAG Köln vom 07.05.2008 – 3 TaBV 85/07 – Rd­nr. 33 nach Ju­ris; LAG Nie­der­sa­chen vom 08.11.2004 – 5 TaBV 36/05 – Rd­nr. 30 nach Ju­ris). Im vor­lie­gen­den Fall hat der Be­triebs­rat nach § 80 Abs. 1 Nr. 1 Be­trVG die Ein­hal­tung der Ar­beits­zeit­re­ge­lung nach dem Ar­beits­zeit­ge­setz, hier ins­be­son­de­re § 3 des Ar­beits­zeit­ge­set­zes, so­wie nach der

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Be­triebs­ver­ein­ba­rung zur glei­ten­den Ar­beits­zeit und der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung zur Zeit­er­fas­sung zu über­wa­chen. Da­zu ist die Überg­a­be der Zeit­nach­weis­lis­ten er­for­der­lich. Der Be­triebs­rat muss nach­voll­zie­hen, ob die Höchst­ar­beits­zeit so­wie die wei­te­ren Re­ge­lun­gen der Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen zur Rah­men- Kern- und Sol­l­ar­beits­zeit ins­be­son­de­re auch für Teil­zeit­beschäftig­te so­wie die Hand­ha­bung des Gleit­zeit­kon­tos hin­sicht­lich Gut­ha­ben und Aus­gleich ein­ge­hal­ten wer­den. Der Be­triebs­rat muss auch über­prüfen können, ob die Höchst­gren­ze des Zeit­gut­ha­bens gemäß § 5 der Be­triebs­ver­ein­ba­rung ein­ge­hal­ten wird, was nur an­hand der in­di­vi­du­el­len Ar­beits­zeit er­mit­telt wer­den kann, so­wie ob und wie Frei­zeit­aus­gleich er­folgt ist. Sch­ließlich ob­liegt ihm auch die Über­wa­chung des Ju­gend­ar­beits­schutz­ge­set­zes und des Mut­ter­schutz­ge­set­zes. Ins­be­son­de­re auch die­se ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten können ge­nau wie § 3 des Ar­beits­zeit­ge­set­zes nur in­di­vi­du­ell für je­den Ar­beit­neh­mer über­prüft wer­den. Der Nach­weis ist da­mit für die Auf­ga­ben­erfüllung durch den Be­triebs­rat im vor­lie­gen­den Fall er­for­der­lich.

Dem steht nicht das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz ent­ge­gen. Da­bei re­gelt § 4 Abs. 1 BDSG, dass die Er­he­bung, Ver­ar­bei­tung und Nut­zung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten nur zulässig ist, so­weit die­ses Ge­setz oder ei­ne an­de­re Rechts­vor­schrift dies er­laubt oder an­ord­net oder der Be­trof­fe­ne ein­ge­wil­ligt hat. Vor­lie­gend ist nach Auf­fas­sung der Kam­mer gemäß § 32 Abs. 1 Satz 1 BDSG da­von aus­zu­ge­hen, dass die Nut­zung der Da­ten für die Durchführung des Beschäfti­gungs­verhält­nis­ses er­for­der­lich ist, so dass die Wei­ter­ga­be der Da­ten an den Be­triebs­rat nach § 4 Abs. 1 BDSG durch Rechts­vor­schrift er­laubt ist. Da­mit ist ei­ne Ein­wil­li­gung der be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer nicht ein­zu­ho­len.

a. In­so­weit kann da­hin­ste­hen, ob die ab­ge­schlos­se­nen Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen auf Grund ih­rer nor­ma­ti­ven Wir­kung gemäß § 77 Abs. 4 Satz 1 Be­trVG ei­ne vor­ran­gi­ge Er­laub­nis im Sin­ne des § 4 Abs. 1 BDSG be­reits. Hier­zu dürf­te es wohl der herr­schen­den Mei­nung ent­spre­chen, dass Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen den Da­ten­schutz ge­genüber dem BDSG nicht ein­schränken können (so Koh­ler-Schome­rus BDSG 10. Auf­la­ge § 4 Rd­nr. 10 a).

b. Auch dürf­te § 80 Abs. 2 Satz 2 1. Halb­satz Be­trVG nicht als vor­ran­gi­ge Norm im da­ten­schutz­recht­li­chen Sin­ne zu qua­li­fi­zie­ren sein (so Koh­ler-Schome­rus BDSG 10. Auf­la­ge § 4 Rd­nr. 8; Jor­dan/Bis­sels/Löw BB 2010 2889, 2891 m. w. N.). Ei­ne Recht­fer­ti­gung der Da­ten­nut­zung er­folgt nur bei sol­chen Rechts­vor­schrif­ten, die selbst ei­ne kon­kre­te Aus­sa­ge bezüglich der Da­ten­spei­che­rung, Ver­ar­bei­tung oder Nut­zung tref­fen (Koh­ler-Schome­rus BDSG 10. Auf­la­ge § 4 Rd­nr. 8). Das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz als "lex ge­ne­ra­lis" tritt nur zurück, wenn durch ei­ne an­de­re Norm in ei­nem be­stimm­ten Be­reich un­mit­tel­bar der Um­gang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten ge­re­gelt ist und nicht be­reits dann, wenn le­dig­lich ei­ne Auf­ga­be be­schrie­ben wird, zu de­ren Erfüllung per­so­nen­be­ding­te Da­ten ver­ar­bei­tet wer­den müssen. Da in § 80 Abs. 2 Be­trVG die Er­he­bung und Ver­ar­bei­tung oder Nut­zung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten nicht erwähnt wird, ist die­se Vor­schrift zu all­ge­mein ge­fasst, um ei­ne ent­spre­chen­de Le­gi­ti­ma­ti­ons­grund­la­ge zu schaf­fen, die vor­ran­gig zum Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz ist (Jor­dan/Bis­sels/Löw BB 2010 2889, 2891).

c. Die Zulässig­keit ei­ner Nut­zung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten durch den Be­triebs­rat kann sich da­mit nur aus § 32 BDSG er­ge­ben, wenn die Nut­zung zur Durchführung des Ar­beits­verhält­nis­ses er­for­der­lich ist. § 32 BDSG ist die maßgeb­li­che Be­stim­mung für den Um­gang mit Da­ten im Ar­beits­verhält­nis (Er­fur­ter Kom­men­tar/Wank 11. Auf­la­ge 2011 § 32 BDSG Rn. 1). Da­bei lie­fert das Ge­setz kei­nen nähe­ren An­halts­punk­te, wel­che Vor­ge­hens­wei­sen im Ein­zel­nen er­for­der­lich sind und wel­che nicht. Zu be­ach­ten bleibt, dass laut der Ge­set­zes­be­gründung die ge­setz­li­che Re­ge­lung de­nen von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten Grundsätzen zum Da­ten­schutz im Beschäfti­gungs­verhält­nis ent­spricht. Die Ab­sicht des Ge­setz­ge­bers war, wie sich aus den Ma­te­ria­li­en un­zwei­fel­haft er­gibt, mit Einführung des § 32 Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz le­dig­lich ei­ne vorläufi­ge und der Klar­stel­lung die­nen­de Re­ge­lung zum Ar­beit­neh­mer­da­ten­schutz zu tref­fen, oh­ne da­mit die von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten Grundsätze zum Da­ten­schutz in Beschäfti­gungs­verhält­nis­sen wei­ter aus­zu­deh­nen (Bun­des­tags­druck­sa­che 16/13657 Sei­te

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21; Er­fur­ter Kom­men­tar/Wank 11. Auf­la­ge 2011 § 32 BDSG Rn. 1; Koh­ler-Schome­rus BDSG 10. Auf­la­ge § 32 Rd­nr. 2; BAG vom 16.11.2010 – 9 AZR 573/09 – Rd­nr. 31 m. w. N.). Auch der Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes zur Re­ge­lung des Beschäftig­ten­da­ten­schut­zes vom 25.08.2010 führt zu § 32 Abs. 3 aus­drück­lich auf, dass die un­be­ein­fluss­te Wahr­neh­mung der Rech­te der In­ter­es­sen­ver­tre­tung durch die Ände­run­gen des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes nicht tan­giert wer­den sol­len, al­so auch in­so­weit ei­ne Ein­schränkung nicht be­ab­sich­tigt ist. Dar­aus kann der Schluss ge­zo­gen wer­den, dass er­for­der­lich je­weils der Da­ten­um­gang ist, den Bun­des­ar­beits­ge­richt und Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt be­reits in der Ver­gan­gen­heit als zulässig er­ach­tet ha­ben (Wy­bitul BB 2010 1085, 1086). Er­for­der­lich­keit ist je­den­falls dann zu be­ja­hen, wenn ein Ver­zicht auf die Da­ten­ver­ar­bei­tung nicht sinn­voll oder un­zu­mut­bar wäre und kei­ne we­ni­ger ein­griff­s­in­ten­si­ven Mit­tel zur Verfügung ste­hen, die in glei­cher Wei­se zur Zweck­er­rei­chung ge­eig­net sind (Jor­dan/Bis­sels/Löw aaO, Sei­te 2891). Die Da­ten müssen not­wen­di­ger­wei­se er­ho­ben wer­den, weil die be­rech­tig­ten In­ter­es­sen auf an­de­re Wei­se nicht bzw. nicht an­ge­mes­sen ge­wahrt wer­den können. Hier können die Maßstäbe des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts aus der Ent­schei­dung vom 04.09.1990 (6 P 28/87 – NJW 1991, 375) her­an­ge­zo­gen wer­den, nach de­nen der Be­triebs­rat in der Re­gel für die Dau­er der kon­kre­ten Ausübung des Be­tei­li­gungs­rechts be­rech­tigt ist, per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten der Ar­beit­neh­mer ein­zu­se­hen und zu spei­chern. In­so­weit führt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt wört­lich aus: "In der Re­gel ist es aus­rei­chend, wenn der Per­so­nal­rat die je­weils er­for­der­li­chen Da­ten et­wa in Form ei­ner ak­tu­el­len Lis­te vom Dienst­stel­len­lei­ter erhält. Auf die­se Wei­se lässt sich so­wohl das Recht des ein­zel­nen Beschäftig­ten auf in­for­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung als auch dem auf­ga­ben­be­zo­ge­nen In­for­ma­ti­ons­recht des Per­so­nal­rats im Rah­men der da­bei er­for­der­li­chen Abwägung bestmöglich Rech­nung tra­gen."

Wie be­reits oben aus­geführt, ist die Überg­a­be der Nach­weis­lis­ten an den Be­triebs­rat zur Ausübung sei­ner Kon­troll­rech­te nach § 80 Abs. 1 Be­trVG er­for­der­lich. Ins­be­son­de­re reicht für die­se Ausübung nicht aus, dass die Gleit­zeit­lis­ten oh­ne Be­zug zu den per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zur Kon­trol­le über­reicht wer­den. Ei­ne Kon­trol­le auf die­ser Grund­la­ge ist aus den oben an­geführ­ten Gründen, da es sich um die in­di­vi­du­el­len Pa­ra­me­ter des je­wei­li­gen Ar­beits­verhält­nis­ses han­delt, nicht möglich. Es ist nicht er­sicht­lich, dass der Maßstab der Er­for­der­lich­keit im Rah­men des § 32 BDSG an an­de­rer ist als bei der Fra­ge der Er­for­der­lich­keit der Vor­la­ge von Un­ter­la­gen nach § 80 Abs. 2 S. 2 Be­trVG. In­so­weit ist dem Schrei­ben des Bun­des­be­auf­trag­ten für Da­ten­schutz und In­for­ma­ti­ons­frei­heit vom 22.09.2010 zu­zu­stim­men, das ei­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne Un­ter­rich­tungs­pflicht des Be­triebs­rats le­dig­lich dann er­for­der­lich ist, wenn die Erfüllung der ge­setz­lich zu­ge­wie­se­nen Auf­ga­ben oh­ne die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten nicht möglich wäre. Dies ist aber vor­lie­gend wie auf­ge­zeigt der Fall. Ins­be­son­de­re kann nicht in der in dem Schrei­ben an­geführ­ten All­ge­mein­heit an­ge­nom­men wer­den, dass die Er­for­der­lich­keit nur bei der Mit­be­stim­mung bei per­so­na­len Ein­zel­maßnah­men vor­liegt. Auch die all­ge­mei­nen Auf­ga­ben des Be­triebs­rats nach § 80 Abs. 1 Be­trVG um­fas­sen Über­wa­chungs­auf­ga­ben, die sich auf das ein­zel­ne Ar­beits­verhält­nis be­zie­hen, so dass sie oh­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten nicht ausführ­bar sind. Dies wird auch da­durch bestätigt, dass nach der ge­setz­li­chen Re­ge­lung "in die­sem Rah­men" nach § 80 Abs. 2 S. 2

2. Halb­satz Be­trVG auch ein Ein­sichts­recht in die Ge­halts­lis­ten er­for­der­lich sein kann.

3. Nach al­le­dem hat der An­trag­stel­ler auch ei­nen An­spruch auf Überg­a­be der Zeit­nach­weis­lis­ten für die Zu­kunft, wo­bei sich der Zeit­punkt aus der Re­ge­lung in der Be­triebs­ver­ein­ba­rung er­gibt.

Da sich der An­spruch un­mit­tel­bar aus § 80 Abs. 2 Be­trVG er­gibt, kann da­hin­ge­stellt blei­ben, ob sich die­ser An­spruch auch als Durchführungs­an­spruch aus der Be­triebs­ver­ein­ba­rung
er­gibt.

III. Die Rechts­be­schwer­de war gemäß § 92 Abs. 1 Satz 2, 72 Abs. 2 ArbGG zu­zu­las­sen, da es sich um ei­ne Rechts­fra­ge von grundsätz­li­cher Be­deu­tung han­delt.

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RECH­TSMIT­TEL­BE­LEH­RUNG

Ge­gen die­sen Be­schluss kann von der Be­tei­lig­ten zu 2.

RECH­TSBESCHWER­DE

ein­ge­legt wer­den.

Für den An­trag­stel­ler ist ein Rechts­mit­tel nicht ge­ge­ben.

Die Rechts­be­schwer­de muss

in­ner­halb ei­ner Not­frist* von ei­nem Mo­nat

nach der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Be­schlus­ses schrift­lich beim

Bun­des­ar­beits­ge­richt

Hu­go-Preuß-Platz 1

99084 Er­furt

Fax: 0361 2636 2000

ein­ge­legt wer­den.

Die Not­frist be­ginnt mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Be­schlus­ses, spätes­tens mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach der Verkündung.

Die Rechts­be­schwer­de­schrift muss von ei­nem Be­vollmäch­tig­ten un­ter­zeich­net sein. Als Be­vollmäch­tig­te sind nur zu­ge­las­sen:

1. Rechts­anwälte,
2. Ge­werk­schaf­ten und Ver­ei­ni­gun­gen von Ar­beit­ge­bern so­wie Zu­sam­men­schlüsse sol­cher Verbände für ih­re Mit­glie­der oder für an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der,
3. Ju­ris­ti­sche Per­so­nen, de­ren An­tei­le sämt­lich im wirt­schaft­li­chen Ei­gen­tum ei­ner der in Num­mer 2 be­zeich­ne­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen ste­hen, wenn die ju­ris­ti­sche Per­son aus­sch­ließlich die Rechts­be­ra­tung und die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on und ih­rer Mit­glie­der oder ei­nes an­de­ren Ver­ban­des oder Zu­sam­men­schlus­ses mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der ent­spre­chend de­ren Sat­zung durchführt und wenn die Or­ga­ni­sa­ti­on für die Tätig­keit der Be­vollmäch­tig­ten haf­tet.

In den Fällen der Zif­fern 2 und 3 müssen die Per­so­nen, die die Rechts­be­schwer­de­schrift un­ter­zeich­nen, die Befähi­gung zum Rich­ter­amt ha­ben.

Ei­ne Par­tei die als Be­vollmäch­tig­ter zu­ge­las­sen ist, kann sich selbst ver­tre­ten. 

* ei­ne Not­frist ist un­abänder­lich und kann nicht verlängert wer­den.

Brand Dr.

Scharn­ke

Lin­dau­er

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