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LAG Köln, Ur­teil vom 15.10.2015, 7 Sa 532/15

   
Schlagworte: Befristung: Missbrauch, Befristung: Sachgrund, Befristung: Kettenbefristung, Kettenbefristung
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Köln
Aktenzeichen: 7 Sa 532/15
Typ: Urteil
Entscheidungsdatum: 15.10.2015
   
Leitsätze: Es stellt einen institutionellen Rechtsmissbrauch dar, wenn der Arbeitgeber bei einem nach § 14 Abs.1 S.2 Nr.1 TzBfG befristeten Arbeitsvertrag eine weit hinter dem prognostizierten Mehrbedarfszeitraum zurückbleibende Befristungsdauer wählt (hier höchstens 20 % des mehrjährigen Zeitraums mit Beschäftigungsmehrbedarf), um sich die Möglichkeit offen zu halten, das Personal – unabhängig von einer vorangegangenen Erprobung – unter Leistungsgesichtspunkten beliebig austauschen zu können.
Vorinstanzen: Arbeitsgericht Köln, 14 Ca 6837/14
   

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