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ARBEITSRECHT AKTUELL // 25/035

We­ge auf Flug­ha­fen­ge­län­de nicht ver­gü­tungs­pflich­tig

Die Ar­beit be­ginnt grund­sätz­lich erst mit der be­stim­mungs­ge­mä­ßen Auf­nah­me der Tä­tig­keit und nicht schon mit dem Be­tre­ten des Be­triebs­ge­län­des: Hes­si­sches Lan­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 31.01.2025, 10 SLa 564/24
Kabinenpersonal im Flugzeug, Flugbegleiter, Stewardess

20.04.2025. Ein Vor­feld­mit­ar­bei­ter des Frank­fur­ter Flug­ha­fens ver­lang­te die Ver­gü­tung von We­ge­zei­ten zwi­schen ei­nem Kon­troll­punkt im Si­cher­heits­be­reich und dem Dienst­ge­bäu­de mit Um­klei­de­ka­bi­nen und Ar­beits­zeit­er­fas­sung. Er ver­wies dar­auf, dass er nach der Si­cher­heits­kon­trol­le ei­ne Warn­wes­te mit Ar­beit­ge­ber­auf­druck tra­gen und ei­nen vom Ar­beit­ge­ber be­reit­ge­stell­ten Shut­tle­bus nut­zen muss­te.

Das Hes­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) wies die Kla­ge ab. Die We­ge im Si­cher­heits­be­reich sei­en kei­ne fremd­nüt­zi­ge Tä­tig­keit und da­her nicht nach § 611a BGB zu ver­gü­ten. Auch die Vor­ga­ben zum Pas­sie­ren der Kon­troll­punk­te, die Nut­zung des Shut­tle­ser­vices und das Tra­gen der Warn­wes­te führ­ten nicht da­zu, dass die We­ge­zei­ten als Ar­beits­zeit an­zu­se­hen sind. Zu­dem sei­en die Um­klei­de­zei­ten nicht ver­gü­tungs­pflich­tig ge­we­sen, da die Dienst­klei­dung auch zu Hau­se an­ge­legt wer­den durf­te: Hes­si­sches LAG, Ur­teil vom 31.01.2025, 10 SLa 564/24

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie hier: Up­date Ar­beits­recht 03|2025 Hes­si­sches LAG: Be­ginn der Ver­gü­tungs­pflicht bei We­gen auf dem Be­triebs­ge­län­de

 

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Letzte Überarbeitung: 14. Juli 2026

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