HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL

04/04a Um­set­zung der Ar­beits­zeit­richt­li­nie 1994

Än­de­rung des Ar­beits­zeit­ge­set­zes zum Jah­res­be­ginn 2004
Wanduhr Dau­er­bau­stel­le Ar­beits­zeit­recht: Richt­li­nie vs. Ar­beits­zeit­ge­setz

09.01.2004. Im fol­gen­den wer­den die we­sent­li­chen An­for­de­run­gen der Ar­beits­zeit­richt­li­nie mit den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen ver­gli­chen, die be­reits im Ar­beits­zeit­ge­setz (Arb­ZG) in der Fas­sung von 1994 ent­hal­ten sind und seit­dem im we­sent­li­chen fort­gel­ten.

Die­se An­for­de­run­gen be­tref­fen die fol­gen­den ar­beits­zeit­recht­li­chen Schutz­vor­schrif­ten zu­guns­ten der Ar­beit­neh­mer: Die Min­destru­he­zeit von elf St­un­den pro 24-St­un­den-Zeit­raum, die zwin­gend vor­ge­schrie­ben Ru­he­pau­sen bei ei­ner Ar­beits­zeit von mehr als 6 St­un­den, die Min­destru­he­zeit von 24 St­un­den pro Sie­ben­ta­ges­zeit­raum, die wö­chent­li­che Höchst­ar­beits­zeit von 48 St­un­den und die "nor­ma­le" Ar­beits­zeit von höchs­tens acht St­un­den bei Nacht­ar­beit.

Ob die Vor­ga­ben der Richt­li­nie und das deut­sche Arb­ZG in al­len die­sen Punk­ten über­ein­stim­men, d.h. ob der deut­sche Ge­setz­ge­ber die Richt­li­nie hier in vol­lem Um­fang um­ge­setzt hat, ist teil­wei­se um­strit­ten.

1. Min­destru­he­zeit von 11 St­un­den pro 24-St­un­den-Zeit­raum

Mit § 5 Abs.1 Arb­ZG be­ab­sich­tig­te der Ge­setz­ge­ber, die in Art.3 der Richt­li­nie ent­hal­te­ne Vor­ga­be ei­ner Min­destru­he­zeit von 11 zu­sam­menhängen­den St­un­den pro 24-St­un­den-Zeit­raum um­zu­set­zen. Nach § 5 Abs.1 Arb­ZG müssen Ar­beit­neh­mer "nach Be­en­di­gung der tägli­chen Ar­beits­zeit" ei­ne un­un­ter­bro­che­ne Ru­he­zeit von min­des­tens 11 St­un­den ha­ben.

a) Elfstündi­ge Ru­he­zeit und tägli­che Höchst­ar­beits­zeit

Wie auch in Be­zug auf Art.3 der Richt­li­nie fragt sich auch in be­zug auf § 5 Abs.1 Arb­ZG, ob sich aus die­ser Vor­schrift mit­tel­bar ei­ne Höchst­gren­ze der tägli­chen Ar­beits­zeit von (24 - 11 =) 13 St­un­den er­gibt. Die­se Mei­nung wird in der Li­te­ra­tur ver­ein­zelt ver­tre­ten (vgl. Neu­mann/Biebl, Arb­ZG, 13.Aufl. 2001, § 5, Rn.3).

Nach vor­herr­schen­der Mei­nung läßt sich aus § 5 Abs.1 Arb­ZG le­dig­lich die Pflicht zur Gewährung ei­ner elfstündi­gen Ru­he­zeit im An­schluß an die tägli­che Ar­beits­zeit her­lei­ten. De­ren Dau­er wer­de je­doch nicht durch § 5 Abs.1 Arb­ZG, son­dern aus­sch­ließlich durch an­de­re Vor­schrif­ten, nämlich durch § 3 Arb­ZG so­wie durch die ver­schie­de­nen Aus­nah­men zu § 3, d.h. zum Bei­spiel durch § 7 Arb­ZG be­stimmt. Be­tra­ge die tägli­che Ar­beits­zeit auf­grund von sol­chen (Aus­nah­me-)Re­ge­lun­gen im Ex­trem­fall 24 St­un­den, so sei es mit § 5 Abs.1 Arb­ZG ver­ein­bar, wenn die elfstündi­ge Ru­he­zeit erst im An­schluß an die­se 24stündi­ge Ar­beit gewährt wird (Kas­se­ler Hand­buch zum Ar­beits­recht, Bd.1, 2. Aufl., Stich­wort "Ar­beits­zeit" [Schlie­mann], Rn.279; Schlie­mann/Mey­er, Ar­beits­zeit­recht, 2. Aufl. 2002, Rn.337; Zmarz­lik/Anz­in­ger, Kom­men­tar zum Arb­ZG, Hei­del­berg 1995, § 5 Rn.16, 17; wohl auch Ba­eck/Deutsch, Arb­ZG, München 1999, § 5 Rn.10).

Für die herr­schen­de An­sicht spricht der ein­deu­ti­ge Wort­laut der Re­ge­lung, da hier nämlich "nach Be­en­di­gung der tägli­chen Ar­beits­zeit" steht und nicht et­wa "in­ner­halb von 24 St­un­den". Außer­dem hat der Ge­setz­ge­ber durch ei­ne Rei­he an­de­rer Vor­schrif­ten hin­rei­chend klar­ge­stellt, daß er die Höchst­gren­ze der tägli­chen Ar­beits­zeit auf an­de­re Wei­se bzw. in an­de­ren Vor­schrif­ten (ins­be­son­de­re in §§ 3 und 7) re­geln möch­te.

In die­se Rich­tung weist auch der neu ge­schaf­fe­ne § 7 Abs.9 Arb­ZG. Da­nach muß, wenn die werktägli­che Ar­beits­zeit auf über 12 St­un­den hin­aus verlängert wird, im un­mit­tel­ba­ren An­schluß an die Be­en­di­gung der Ar­beits­zeit ei­ne Ru­he­zeit von min­des­tens elf St­un­den gewährt wer­den. Die­se Vor­schrift lie­fe weit­ge­hend leer bzw. hätte nur ei­nen mi­ni­ma­len An­wen­dungs­be­reich, wäre be­reits aus § 5 Abs.1 Arb­ZG zu fol­gern, daß die werktägli­che Ar­beits­zeit ma­xi­mal 13 St­un­den be­tra­gen könne.

Un­abhängig von § 7 Abs.9 Arb­ZG folgt aus § 5 Abs.1 Arb­ZG aber wohl ei­ne ab­so­lu­te Ober­gren­ze der werktägli­chen Ar­beits­zeit von 24 St­un­den, da an­de­ren­falls die Vor­ga­be ei­ner im An­schluß an die "tägli­che" Ar­beits­zeit zu gewähren­den Ru­he­zeit nicht ein­ge­hal­ten wer­den würde. Mit "täglich" ist der in­di­vi­du­el­le, mit der Ar­beits­auf­nah­me des Ar­beit­neh­mers be­gin­nen­de 24-St­un­den­zeit­raum ge­meint und nicht et­wa der Ka­len­der­tag.

b) Ver­ein­bar­keit von § 5 Abs.1 Arb­ZG mit Art.3 der Ar­beits­zeit­richt­li­nie

Wenn § 5 Abs.1 Arb­ZG, wo­von nach dem Obi­gen aus­zu­ge­hen ist, mit ei­ner 24 St­un­den be­tra­gen­den Ar­beits­zeit ver­ein­bar ist, so drängt sich die Fra­ge auf, ob mit die­ser Norm die Vor­ga­be des Art.3 der Ar­beits­zeit­richt­li­nie aus­rei­chend um­ge­setzt wur­de.

Ei­ne sol­che Fra­ge wäre aber falsch ge­stellt, da die Länge der oh­ne Ru­he­zeit mögli­chen Ar­beits­zeit eben nicht (nur) aus § 5 Abs.1 Arb­ZG, son­dern viel­mehr in ers­ter Li­nie aus an­de­ren Vor­schrif­ten des Arb­ZG folgt, wie ins­be­son­de­re aus den in § 7 Arb­ZG ge­re­gel­ten Möglich­kei­ten ei­ner Ab­wei­chung von § 3 und § 5. So er­laubt zum Bei­spiel der durch die No­vel­lie­rung nicht geänder­te § 7 Abs.2 Nr.3 Arb­ZG, bei der Be­hand­lung, Pfle­ge und Be­treu­ung von Per­so­nen durch Ta­rif­ver­trag oder Be­triebs­ver­ein­ba­rung von § 5 Abs.1 und zu­gleich von § 3 Arb­ZG ab­zu­wei­chen, so­fern der Ge­sund­heits­schutz der Ar­beit­neh­mer durch ei­nen ent­spre­chen­den Zeit­aus­gleich gewähr­leis­tet wird.

Wenn die­se Vor­schrift, wor­an kaum zu zwei­feln ist, ei­ne durch Art.17 Abs.2.1 c) (i) und zu­gleich durch Art.17 Abs.3 der Ar­beits­zeit­richt­li­nie er­laub­te Aus­nah­me von der Ru­he­zei­ten­vor­schrift bzw. von Art.3 der Richt­li­nie dar­stellt, dann ist auch die Um­set­zung der Grund­satz­norm (Art.3 der Richt­li­nie) in Ge­stalt von § 5 Abs.1 Arb­ZG eu­ro­pa­recht­lich nicht zu be­an­stan­den.

Teil­wei­se wird in die­ser Fra­ge ei­ne an­de­re Mei­nung ver­tre­ten (so et­wa von Oet­ker/Preis, Eu­ropäisches Ar­beits- und So­zi­al­recht EAS, Teil B, 79. Erg.-Lfg. Okt. 2002, Stich­wort "Ar­beits­zeit", Rn.45 [Bal­ze]), d.h. man nimmt an, daß das Arb­ZG mit § 5 Abs.1 und § 7 ge­gen die Ar­beits­zeit­richt­li­nie ver­s­toße, da die in der Richt­li­nie de­fi­nier­ten Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne Aus­nah­me von Art.3 nicht ge­ge­ben sei­en. Dies hätte für die­je­ni­gen Kli­ni­ken, die vom "Staat" be­trie­ben wer­den, un­an­ge­neh­me Kon­se­quen­zen. Ent­spre­chend der herr­schen­den Mei­nung im Eu­ro­pa­recht und un­ter Berück­sich­ti­gung des Ur­teils des BAG vom 18.02.2003 (1 ABR 2/02, NZA 2003, S.742 ff., S.749 f.) müßte man dann nämlich auf­grund der seit am 03.09.1997 ab­ge­lau­fe­nen Um­set­zungs­frist da­von aus­ge­hen, daß die in Art.3 der Richt­li­nie ent­hal­te­ne Ru­he­zeit-Vor­ga­be für staat­lich be­trie­be­ne Kli­ni­ken un­mit­tel­ba­re Gel­tung be­sit­zen.

2. Ru­he­pau­se bei ei­ner Ar­beits­zeit von mehr als 6 St­un­den

Die in Art.4 der Richt­li­nie ent­hal­te­ne Vor­ga­be ei­ner Ar­beits­pau­se bei ei­ner tägli­chen Ar­beits­zeit von mehr als 6 St­un­den hat der deut­sche Ge­setz­ge­ber durch § 4 Arb­ZG um­ge­setzt. Da­nach müssen Ar­beit­neh­mern bei ei­ner Ar­beits­zeit von mehr als 6 bis 9 St­un­den ei­ne im vor­aus fest­ge­leg­te Pau­se von 30 Mi­nu­ten er­hal­ten und bei ei­ner Ar­beits­zeit von mehr als 9 St­un­den (min­des­tens) ei­ne im vor­aus fest­ge­leg­te Pau­se von (ins­ge­samt) 45 Mi­nu­ten.

3. Min­destru­he­zeit von 24 St­un­den pro Sie­ben­ta­ges­zeit­raum

Die in Art.5 der Richt­li­nie ent­hal­te­ne Ver­pflich­tung der Mit­glied­staa­ten, ei­ne 24stündi­ge Ru­he­zeit pro Sie­ben­ta­ges­zeit­raum zu gewähr­leis­ten, hat das Arb­ZG in Ge­stalt der Re­ge­lun­gen über die Sonn­tags­ru­he (§§ 9 ff.) um­ge­setzt (Oet­ker/Preis, Eu­ropäisches Ar­beits- und So­zi­al­recht EAS, Teil B, 79. Erg.-Lfg. Okt. 2002, Stich­wort "Ar­beits­zeit", Rn.56 [Bal­ze]). § 9 Abs.1 Arb­ZG be­stimmt, daß Ar­beit­neh­mer an Sonn- und ge­setz­li­chen Fei­er­ta­gen von 0 bis 24 Uhr nicht beschäftigt wer­den dürfen.

4. Wöchent­li­che Höchst­ar­beits­zeit von 48 St­un­den

Gemäß Art.6 der Richt­li­nie müssen die Mit­glied­staa­ten gewähr­leis­ten, daß die durch­schnitt­li­che Ar­beits­zeit pro Sie­ben­ta­ges­zeit­raum 48 St­un­den nicht über­schrei­tet. Die­se Vor­ga­be hat der deut­sche Ge­setz­ge­ber durch die An­ord­nung des Acht­stun­den­tags als ge­setz­li­cher Re­gel in § 3 Satz 1 Arb­ZG grundsätz­lich erfüllt, da sich bei ei­ner Sechs­ta­ge­wo­che ei­ne re­gelmäßige Höchst­ar­beits­zeit von (6 x 8=) 48 St­un­den er­gibt. Durch die von der Ar­beits­zeit­richt­li­nie nicht oder zu­min­dest nicht un­mit­tel­bar ge­for­der­te Be­schränkung der tägli­chen Ar­beits­zeit ist er so­gar über die Richt­li­nie hin­aus­ge­gan­gen.

Ob die in § 3 Satz 2 Arb­ZG ent­hal­te­ne Verlänge­rungsmöglich­keit (10 St­un­den bei ei­nem Aus­gleich bin­nen 6 Mo­na­ten oder 24 Wo­chen) und ob die Ab­wei­chungsmöglich­kei­ten des § 7 Abs.1 Arb­ZG den An­for­de­run­gen der Richt­li­nie ent­spre­chen, ist strei­tig (vgl. die Dis­kus­si­on bei Oet­ker/Preis, Eu­ropäisches Ar­beits- und So­zi­al­recht EAS, Teil B, 79. Erg.-Lfg. Okt. 2002, Stich­wort "Ar­beits­zeit", Rn.64 ff. [Bal­ze]).

5. Nor­ma­le Ar­beits­zeit von höchs­tens 8 St­un­den bei Nacht­ar­beit

Die Mit­glied­staa­ten müssen gemäß Art.8 gewähr­leis­ten, daß die "nor­ma­le Ar­beits­zeit" der Nacht­ar­bei­ter im Durch­schnitt 8 St­un­den pro 24-St­un­den-Zeit­raum nicht über­schrei­tet. Die­se Ver­pflich­tung hat die Bun­des­re­pu­blik in § 6 Abs.2 Satz 1 Arb­ZG um­ge­setzt. Da­nach darf die werktägli­che Ar­beits­zeit der Nacht­ar­bei­ter 8 St­un­den nicht über­schrei­ten.

Wird sie, was grundsätz­lich zulässig ist, auf 10 St­un­den verlängert, muß in­ner­halb ei­nes Mo­nats oder in­ner­halb von 4 Wo­chen der Durch­schnitt von höchs­tens 8 St­un­den ein­ge­hal­ten wer­den (§ 6 Abs.2 Satz 2 Arb­ZG).

6. Über­blick

Ins­ge­samt ent­spre­chen sich die o.g. Re­ge­lun­gen der Ar­beits­zeit­richt­li­nie und des Arb­ZG wie folgt:

In­halt der Vor­schrift Richt­li­nie Arb­ZG
Min­destru­he­zeit von 11 St­un­den pro 24 St­un­den Art.3 § 5 Abs.1
Ru­he­pau­se bei ei­ner tägl. Ar­beits­zeit von mehr als 6 St­un­den Art.4 § 4
Min­destru­he­zeit von 24 St­un­den pro Sie­ben­ta­ges­zeit­raum Art.5 §§ 9 ff.
Höchst­ar­beits­zeit von 48 St­un­den pro Sie­ben­ta­ges­zeit­raum Art.6 §§ 3, 9 ff.
Nor­ma­le Ar­beits­zeit von höchs­tens 8 St­un­den bei Nacht­ar­beit Art.8 § 6

Ein­zel­hei­ten zur Re­form des Arb­ZG und zu der Um­set­zung der Ar­beits­zeit­richt­li­nie in Deutsch­land können Sie hier nach­le­sen:

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 30. Dezember 2013

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gern:

Dr. Martin Hensche,
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht

HENSCHE Rechtsanwälte, Fachanwälte für Arbeitsrecht
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-Mail: berlin@hensche.de

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email Nachname
  Abmelden

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de