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ARBEITSRECHT MUSTER

Mus­ter­schrei­ben: Ar­beits­nach­weis

Be­schei­ni­gun­gen - Kos­ten­lo­ses Mus­ter­schrei­ben „Ar­beits­nach­weis ge­mäß § 2 Nach­weis­ge­setz“: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Aufhebungsvertrag Personalsachbearbeiter

Stich­wor­te: Ar­beits­nach­weis, Ar­beits­ver­trag, Ar­beit­neh­mer

Wei­ter­füh­ren­de Stich­wor­te: Ar­beits­zeit und Ar­beits­zeit­recht, Ar­beits­ver­trags­richt­li­ni­en (AVR), Be­triebs­ver­ein­ba­rung, Ta­rif­ver­trag

Im Fol­gen­den fin­den Sie ein Mus­ter­schrei­ben „Ar­beits­nach­weis ge­mäß § 2 Nach­weis­ge­setz“. Im Un­ter­schied zum Ar­beits­ver­trag oder ei­nem Ein­stel­lungs­schrei­ben ist der not­wen­di­ge In­halt des Ar­beits­nach­wei­ses ge­setz­lich vor­ge­schrie­ben, näm­lich in § 2 Nach­weis­ge­setz (NachwG). Ar­beit­ge­ber, die die For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge un­se­rer Mus­ter-Ar­beits­ver­trä­ge über­neh­men, ha­ben mit der Aus­hän­di­gung des schrift­li­chen Ar­beits­ver­trags an den Ar­beit­neh­mer zu­gleich auch ih­re Pflich­ten ge­mäß § 2 NachwG er­füllt. Ein ge­son­der­ter Ar­beits­nach­weis ist dann nicht mehr nö­tig.

Der Ar­beits­nach­weis ge­mäß § 2 Nach­weis­ge­setz ist nicht mit der Ar­beits­be­schei­ni­gung zu ver­wech­seln, die der Ar­beit­ge­ber dem Ar­beit­neh­mer bei Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses zur Vor­la­ge beim Ar­beits­amt aus­hän­di­gen muss.

Wenn Sie sich an dem Mus­ter­text „Ar­beits­nach­weis“ ori­en­tie­ren möch­ten oder ihn sinn­ge­mäß über­neh­men wol­len, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ih­nen sei­ne Be­deu­tung als Bei­spiels­text in al­len Ein­zel­hei­ten klar ist. Be­den­ken Sie bit­te, dass Sie mit der Ent­schei­dung für ei­nen be­stimm­ten Mus­ter­text Rechts­fol­gen her­bei­füh­ren, die in Ih­rem kon­kre­ten Fall aber viel­leicht nicht die rich­ti­gen sind. Soll­te Ih­nen da­her ir­gend­et­was un­klar sein, las­sen Sie sich bes­ser an­walt­lich be­ra­ten.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier ge­ge­be­nen For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge un­ver­bind­lich sind, d.h. kei­ne Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar­stel­len. Wir über­neh­men da­her kei­ne Ge­währ für Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit.

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Ar­beits­nach­weis ge­mäß § 2 Nach­weis­ge­setz

1.) Ver­trags­part­ner des Ar­beits­ver­hält­nis­ses

Ar­beit­ge­ber: Mus­ter-GmbH, ver­tre­ten durch ih­ren Ge­schäfts­füh­rer Max Mus­ter, Mus­ter­stra­ße 1, 11111 Mus­ter­stadt

Ar­beit­neh­mer: Mo­ritz Mus­ter­mann, Mus­ter­mann­stra­ße 1, 11111 Mus­ter­stadt


2.) Be­ginn und Dau­er des Ar­beits­ver­hält­nis­ses

Das Ar­beits­ver­hält­nis be­ginnt am XX.XX.20XX. Das Ar­beits­ver­hält­nis ist nicht be­fris­tet. [ODER: Das Ar­beits­ver­hält­nis ist auf XX Mo­na­te ge­mäß § 14 Abs.2 Teil­zeit- und Be­fris­tungs­ge­setz (Tz­B­fG) be­fris­tet und en­det am XX.XX.20XX, oh­ne dass es ei­ner Kün­di­gung be­darf.]


3.) Ar­beits­ort

Ort der Tä­tig­keit ist Mus­ter­stadt. Der Ar­beit­ge­ber ist be­rech­tigt, den Ar­beit­neh­mer im Rah­men sei­nes Wei­sungs­rechts auch an ei­nem an­de­ren Ort in­ner­halb Deutsch­lands ein­zu­set­zen.


4.) Ar­beits­auf­ga­ben

Der Ar­beit­neh­mer wird als Pro­duk­ti­ons­hel­fer / Kraft­fah­rer / Gas-Was­ser-In­stal­la­teur / kauf­män­ni­scher An­ge­stell­ter be­schäf­tigt.


5.) Ver­gü­tung, Fäl­lig­keit der Ver­gü­tung

Der Ar­beit­neh­mer er­hält ei­ne mo­nat­li­che Ver­gü­tung von XX,XX EUR brut­to. Die Ver­gü­tung ist am letz­ten Bank­ar­beits­tag des lau­fen­den Mo­nats fäl­lig. [ODER: Die Ver­gü­tung ist am ers­ten Ar­beits­tag des Mo­nats, der auf den ab­ge­rech­ne­ten Mo­nat folgt, fäl­lig.]


6.) Ar­beits­zeit

Die wö­chent­li­che Ar­beits­zeit be­trägt ______ St­un­den [z.B. 40 St­un­den].


7.) Ur­laub

Der Ar­beit­neh­mer hat An­spruch auf be­zahl­ten Ur­laub im Um­fang von vier Wo­chen pro Ka­len­der­jahr.


8.) Kün­di­gungs­fris­ten

Die Kün­di­gungs­fris­ten rich­ten sich nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen (§ 622 Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch - BGB).


9.) Ta­rif­ver­trä­ge, Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen

Ta­rif­ver­trä­ge oder Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen sind auf das Ar­beits­ver­hält­nis nicht an­zu­wen­den. [ODER: Die für den Be­trieb gel­ten­den Ta­rif­ver­trä­ge der XYZ-Bran­che, Ta­rif­ge­biet ABC, und die für den Be­trieb gel­ten­den Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen sind auf die­ses Ar­beits­ver­hält­nis an­zu­wen­den und kön­nen bei der Per­so­nal­ab­tei­lung ein­ge­se­hen wer­den.]



Mus­ter­stadt, den XX.XX.20XX

_____________________
(Un­ter­schrift Ar­beit­ge­ber)

 

 

Der Ar­beit­neh­mer be­stä­tigt, dass ihm ei­ne Aus­fer­ti­gung die­ses Ar­beits­nach­wei­ses aus­ge­hän­digt wur­de:

_____________________
(Un­ter­schrift Ar­beit­neh­mer)

 

 

Letzte Überarbeitung: 8. Dezember 2017

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