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ARBEITSRECHT AKTUELL // 25/038

Ver­fall ge­ves­te­ter vir­tu­el­ler Ak­ti­en­op­tio­nen nach Ei­gen­kün­di­gung un­wirk­sam

Be­reits ge­ves­te­te vir­tu­el­le Op­ti­ons­rech­te dür­fen bei Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses durch Ei­gen­kün­di­gung nicht er­satz­los ver­fal­len: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 19.03.2025, 10 AZR 67/24
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27.04.2025. Ein Ar­beit­neh­mer hat­te im Rah­men ei­nes Em­ployee Stock Op­ti­on Plans (ESOP) vir­tu­el­le Ak­ti­en­op­tio­nen er­hal­ten. Nach den vom Ar­beit­ge­ber vor­for­mu­lier­ten Be­din­gun­gen soll­ten be­reits ge­ves­te­te, aber noch nicht aus­ge­üb­te Op­tio­nen bei Ei­gen­kün­di­gung des Ar­beit­neh­mers ver­fal­len bzw. in­ner­halb von zwei Jah­ren nach dem Aus­schei­den suk­zes­si­ve un­ter­ge­hen.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) er­klär­te bei­de Ver­fall­sklau­seln für un­wirk­sam. Die Op­ti­ons­rech­te sei­en je­den­falls auch Ge­gen­leis­tung für die be­reits er­brach­te Ar­beits­leis­tung und un­ter­lä­gen da­her der AGB-Kon­trol­le nach § 307 BGB. Ein er­satz­lo­ser Ver­fall ge­ves­te­ter Op­tio­nen be­nach­tei­li­ge Ar­beit­neh­mer un­an­ge­mes­sen und er­schwe­re zu­dem die Kün­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses un­ver­hält­nis­mä­ßig. Auch der nach­träg­li­che suk­zes­si­ve Ver­fall in­ner­halb von zwei Jah­ren sei un­wirk­sam, weil die Op­tio­nen dop­pelt so schnell ver­fie­len, wie sie zu­vor er­dient wor­den wa­ren: BAG, Ur­teil vom 19.03.2025, 10 AZR 67/24

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie hier: Up­date Ar­beits­recht 03|2025 BAG: Ver­fall ge­ves­te­ter vir­tu­el­ler Ak­ti­en­op­tio­nen nach Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses

 

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Letzte Überarbeitung: 14. Juli 2026

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