HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

KontaktKONTAKT
NEWSLETTER
Anrede
Vorname
Nachname
Email*
Abmelden
*Pflichtangabe
MITGLIEDSCHAFTEN
  • m_dav
  • logo_vdj


ARBEITSRECHT MUSTER

Mus­ter­schrei­ben: Zu­rück­be­hal­tungs­recht - Aus­übung

Zu­rück­be­hal­tungs­recht - Kos­ten­lo­ses Mus­ter­schrei­ben „Aus­übung des Zu­rück­be­hal­tungs­rechts an der Ar­beits­leis­tung“: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Frau zu Hause im Bett vor dem Fernsehen

Stich­wor­te: Zu­rück­be­hal­tungs­recht, Lohn­rück­stand - Ar­beit­neh­mer­rech­te, Zah­lungs­ver­zug des Ar­beit­ge­bers  

Wei­ter­füh­ren­de Stich­wor­te: Lohn­kla­ge, Ar­beits­lo­sen­geld I, Kün­di­gung - Au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung

Im fol­gen­den fin­den Sie ein Mus­ter­schrei­ben „Aus­übung des Zu­rück­be­hal­tungs­rechts an der Ar­beits­leis­tung“.

Wenn Sie sich an dem Mus­ter­text „Aus­übung des Zu­rück­be­hal­tungs­rechts an der Ar­beits­leis­tung“ ori­en­tie­ren möch­ten oder ihn sinn­ge­mäß über­neh­men wol­len, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ih­nen sei­ne Be­deu­tung als Bei­spiels­text in al­len Ein­zel­hei­ten klar ist. Be­den­ken Sie bit­te, dass Sie mit der Ent­schei­dung für ein sol­ches Schrei­ben Rechts­fol­gen her­bei­füh­ren, die in Ih­rem kon­kre­ten Fall aber viel­leicht nicht die rich­ti­gen sind. Soll­te Ih­nen da­her ir­gend et­was un­klar sein, las­sen Sie sich bes­ser an­walt­lich be­ra­ten.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier ge­ge­be­nen For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge un­ver­bind­lich sind, d.h. kei­ne Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar­stel­len. Wir über­neh­men da­her kei­ne Ge­währ für Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit.

_________________________________________

Durch Bo­ten
An die
Mus­ter-GmbH
- Ge­schäfts­lei­tung -
Mus­ter­stra­ße 1,
11111 Mus­ter­stadt

Mus­ter­stadt, 16. Mai 20XX

Zu­rück­be­hal­tung der Ar­beits­leis­tung

Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,

Sie schul­den mir die Ge­häl­ter für die Mo­na­te März und April 20XX in Hö­he von je­weils X.XXX,XX EUR brut­to, zu­sam­men mit­hin ei­nen Be­trag in Hö­he von X.XXX,XX EUR brut­to.

Die Ge­häl­ter wur­den ge­mäß Ar­beits­ver­trag je­weils am Mo­nats­letz­ten des März und des April 20XX fäl­lig. [al­ter­na­tiv: Die Ge­häl­ter wur­den ge­mäß § 614 BGB am 01. April 20XX bzw. am 01. Mai 20XX fäl­lig.]

Wie ich be­reits mit Mahn­schrei­ben vom 05. Mai 20XX mit­ge­teilt ha­be, be­fin­den Sie sich mit die­sen bei­den Ge­halts­zah­lun­gen bzw. mit dem Ge­samt­be­trag von X.XXX,XX EUR brut­to in Ver­zug. Fer­ner hat­te ich mit Mahn­schrei­ben vom 05. Mai 20XX drin­gend um voll­stän­di­ge Ge­halts­zah­lung bis spä­tes­tens zum 15. Mai 20XX ge­be­ten und für den Fall des er­folg­lo­sen Frist­ab­laufs an­ge­kün­digt, von dem Zu­rück­be­hal­tungs­recht an der Ar­beits­leis­tung Ge­brauch zu ma­chen.

Da die­se Frist ges­tern er­folg­los ver­stri­chen ist, ma­che ich hier­mit bis zur voll­stän­di­gen Be­zah­lung des oben be­zif­fer­ten zwei­mo­na­ti­gen Ge­halts­rück­stan­des von mei­nem Recht zur Zu­rück­be­hal­tung der Ar­beits­leis­tung Ge­brauch, d.h. ich wer­de vor­läu­fig nicht mehr bei der Ar­beit er­schei­nen.

Vor­sorg­lich for­de­re ich Sie noch­mals da­zu auf, die o.g. Ge­samt­sum­me von X.XXX,XX EUR brut­to um­ge­hend auf mein Ih­nen be­kann­tes Kon­to zu über­wei­sen, so­wie fer­ner 80,00 EUR net­to Ver­zugs­kos­ten­pau­scha­le ge­mäß § 288 Abs.5 BGB.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

_____________________
(Un­ter­schrift Ar­beit­neh­mer)

 

 

Letzte Überarbeitung: 26. September 2018

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email* Nachname
  Abmelden   *Pflichtangabe

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2018:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de