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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/360

Streiks in kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen auch bei An­wen­dung des drit­ten Wegs

Streiks sind nur un­zu­läs­sig, wenn die Ge­werk­schaf­ten bei der Fest­le­gung der Ar­beits­be­din­gun­gen ge­mäß dem drit­ten Weg stär­ker als bis­her ein­ge­bun­den wer­den: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 20.11.2012, 1 AZR 179/11
Nun als doch er­laubt: Streiks ge­gen kirch­li­che Ein­rich­tun­gen

21.11.2012. Ges­tern ist das mit Span­nung er­war­te­te Grund­satz­ur­teil des Bun­des­ar­beits­ge­richts (BAG) zum Streik­recht in kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen er­gan­gen.

Da­bei ging es um das von den Kir­chen am häu­figs­ten an­ge­wen­de­te und da­her prak­tisch wich­tigs­te Ar­beits­rechts­sys­tem, näm­lich um den sog. drit­ten Weg. Bei ihm schlie­ßen die kirch­li­chen Dienst­ge­ber kei­ne Ta­rif­ver­trä­ge ab (zwei­ter Weg) und set­zen ih­ren Ar­beit­neh­mern auch nicht au­to­ri­tär und ein­sei­tig ar­beits­recht­li­che Re­ge­lun­gen vor die Na­se (ers­ter Weg), son­dern es wer­den Ar­beits­ver­trags­richt­li­ni­en (AVR) be­schlos­sen, und zwar von pa­ri­tä­tisch mit Ar­beit­ge­ber- und Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tern be­setz­ten in­ner­kirch­li­chen Kom­mis­sio­nen.

Bei die­sen Ver­hand­lun­gen ha­ben die Ge­werk­schaf­ten aber nur ei­ne be­ra­ten­de Rol­le, d.h. sie sind nicht selbst in den Ar­beits­rechts­kom­mis­sio­nen ver­hand­lungs­füh­rend ver­tre­ten. Und strei­ken dür­fen sie auch nicht, so je­den­falls die Mei­nung der Kir­chen und die bis­lang vor­herr­schen­de An­sicht in der Recht­spre­chung und der ju­ris­ti­schen Li­te­ra­tur.

An­ders nun aber das BAG: Streiks sind doch zu­läs­sig, und zwar auch ge­gen Ein­rich­tun­gen, die den drit­ten Weg an­wen­den. Das gilt aber nur, so­lan­ge die Ge­werk­schaf­ten - wie bis­her - beim Aus­han­deln der AVR nicht be­tei­ligt sind.

Re­for­mie­ren die Kir­chen da­ge­gen ihr Ar­beits­ver­trags­recht, d.h. bin­den sie die Ge­werk­schaf­ten künf­tig in das Ver­fah­ren der Ver­ein­ba­rung neu­er AVR or­ga­ni­sa­to­risch ein und sind die­se Ver­hand­lungs­er­geb­nis­se für die Dienst­ge­ber­sei­te auch ver­bind­lich, ist es wie­der vor­bei mit dem Streik­recht in kirch­li­chen Ein­tun­gen: BAG, Ur­teil vom 20.11.2012, 1 AZR 179/11.

Was geht vor - die Streik­frei­heit oder das kirch­li­che Recht zur Selbst­be­stim­mung?

Mit Streiks wol­len Ge­werk­schaf­ten die Ar­beit­ge­ber­sei­te zu ta­rif­ver­trag­li­chen Zu­geständ­nis­sen be­we­gen. Als Mit­tel zum Zweck ei­ner ta­rif­ver­trag­li­chen Ei­ni­gung sind Streiks da­her ein Teil­as­pekt der in Art. 9 Abs. 3 Grund­ge­setz (GG) ga­ran­tier­ten Ko­ali­ti­ons­frei­heit.

Die Ko­ali­ti­ons­frei­heit gibt Ge­werk­schaf­ten und Ar­beit­ge­ber­verbänden das Recht, die „Ar­beits- und Wirt­schafts­be­din­gun­gen“ frei von staat­li­cher Ein­fluss­nah­me zu re­geln. Und weil die Ar­beit­ge­ber­sei­te die Ge­werk­schaf­ten oh­ne die recht­li­che Möglich­keit des Streiks nicht als ei­nen gleich­ge­wich­ti­gen Ver­hand­lungs­part­ner ernst­neh­men würde, ist auch die Streik­frei­heit im Rah­men von Ta­rif­ver­hand­lun­gen als Teil des Ko­ali­ti­ons­grund­rechts von Art. 9 Abs. 3 GG mit geschützt.

Um­strit­ten ist, ob die­se Recht­fer­ti­gung von Streiks auch dann gilt, wenn kirch­li­che Ein­rich­tun­gen be­streikt wer­den sol­len. Denn die­se können auf ihr eben­falls grund­recht­lich geschütz­tes Selbst­be­stim­mungs­recht ver­wei­sen. Die­ses Recht be­ruht auf Art. 140 GG in Ver­bin­dung mit Art. 137 Wei­ma­rer Reichs­ver­fas­sung (WRV). Da­nach zu­fol­ge können die Kir­chen ih­re An­ge­le­gen­hei­ten selbständig ord­nen und ih­re Ämter oh­ne Mit­wir­kung des Staa­tes ver­lei­hen.

Auf­grund die­ser Ver­fas­sungs­be­stim­mun­gen können die Kir­chen - je­den­falls nach dem bis­her herr­schen­den Ver­fas­sungs­verständ­nis - selbst darüber ent­schei­den,

  • ob sie die Rechts­be­zie­hun­gen zu ih­ren Ar­beit­neh­mern ein­sei­tig durch kirch­li­che Wei­sun­gen re­geln wol­len (sog. „ers­ter Weg“),
  • oder ob sie Ta­rif­verträge mit Ge­werk­schaf­ten aus­han­deln wol­len („zwei­ter Weg“),
  • oder ob sie Ar­beits­ver­trags­richt­li­ni­en (AVR) an­wen­den wol­len, die ähn­li­che Re­ge­lun­gen wie Ta­rif­verträge ent­hal­ten, aber von in­ner­kirch­li­chen Kom­mis­sio­nen oh­ne Ge­werk­schafts­be­tei­li­gung ge­schaf­fen wer­den („drit­ter Weg“).

Die Ein­rich­tun­gen der ka­tho­li­schen Kir­che und der Ca­ri­tas so­wie die meis­ten evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen und ih­re dia­ko­ni­schen Wer­ke fol­gen dem drit­ten Weg, d.h. sie re­geln die Ar­beits­be­din­gun­gen ih­rer Beschäftig­ten durch Ar­beits­ver­trags­richt­li­ni­en (AVR).

Hier schert nur ei­ne Min­der­heit von evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen bzw. Dia­ko­ni­schen Wer­ken aus, in­dem sie Ta­rif­verträge an­wen­den. Die­se Ta­rif­verträge ha­ben sie wie ganz „nor­ma­le“ Ar­beit­ge­ber mit Ge­werk­schaf­ten ab­ge­schlos­sen.

Und wenn sich ei­ne kirch­li­che Ein­ri­chung ein­mal für den zwei­ten Weg und da­mit für den Ab­schluss und die An­wen­dung von Ta­rif­verträgen ent­schie­den hat, sind Streiks nach der ak­tu­el­len Recht­spre­chung auch zulässig. So je­den­falls hat das Ar­beits­ge­richt Ham­burg En­de 2010 ent­schie­den (Ar­beits­ge­richt Ham­burg, Ur­teil vom 01.09.2010, 28 Ca 105/10 wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 10/246 Streik kann auch in dia­ko­ni­schen Ein­rich­tun­gen zulässig sein). Und das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Ham­burg als Be­ru­fungs­in­stanz war die­ser Mei­nung (LAG Ham­burg, Ur­teil vom 23.03.2011, 2 Sa 83/10, wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 11/065 Streik­recht in kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen mit Ta­rif­bin­dung).

Al­ler­dings ist da­mit noch nicht ent­schie­den, ob auch die­je­ni­gen kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen be­streikt wer­den dürfen, die sich für den drit­ten Weg ent­schie­den ha­ben. Und das sind die meis­ten kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen.

In die­ser Streit­fra­ge lau­tet die bis­her herr­schen­de Mei­nung in Recht­spre­chung und Li­te­ra­tur, dass Streiks ge­ne­rell un­zulässig sind. Denn wenn sich ei­ne kirch­li­che Ein­rich­tung für den drit­ten Weg ent­schie­den hat, ist in die­sem Sys­tem kein Platz für Ta­rif­verträge - und al­so auch nicht für Streiks.

Die­se Auf­fas­sung hat aber den Schönheits­feh­ler, dass sie das kirch­li­che Selbst­be­stim­mungs­recht ein­sei­tig zu­las­ten der - eben­falls grund­recht­lich geschütz­ten - Ko­ali­ti­ons- und Streik­frei­heit der Ge­werschaf­ten zur Gel­tung kom­men lässt. Außer­dem wäre es die­ser An­sicht nach al­lein der Ent­schei­dung der Kir­chen über­las­sen, ob sie sich ein Ar­beits­rechts­sys­tem schaf­fen, das Ta­rif­verträge (und dann wohl auch Streiks) be­inhal­tet (= zwei­ter Weg), oder ob sie das eben nicht tun. Das ist ein biss­chen viel Selbst­be­stim­mungs­recht für die Kir­chen und ex­trem we­nig Ko­ali­ti­ons- und Betäti­gungs­frei­heit der Ge­werk­schaf­ten.

Da­her fragt sich, ob es hier viel­leicht ei­nen Mit­tel­weg ge­ben könn­te, der so­wohl die kirch­li­che Selbst­be­stim­mung als auch die Ko­ali­ti­ons­frei­heit zur Gel­tung kom­men lässst. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat mit ei­nem Grund­satz­ur­teil in die­sem Sin­ne ent­schie­den: BAG, Ur­teil vom 20.11.2012, 1 AZR 179/11.

Der Streit­fall: Warn­streiks an kirch­li­chen Kran­kenhäusern in West­fa­len

Im Streit­fall wa­ren ei­ni­ge kirch­li­che Kläger ge­gen die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di ge­richt­lich vor­ge­gan­gen. Ge­klagt hat­ten im ein­zel­nen die Evan­ge­li­sche Kir­che von West­fa­len, die Evan­ge­lisch-lu­the­ri­sche Lan­des­kir­che Han­no­vers, de­ren Dia­ko­ni­sche Wer­ke und wei­te­re vier dia­ko­ni­sche Ein­rich­tun­gen so­wie ein Zu­sam­men­schluss meh­re­rer Dia­ko­ni­scher Wer­ke.

Hin­ter­grund der Kla­ge wa­ren Warn­streiks, die die ver.di 2009 in ei­ni­gen kirch­li­chen Kran­kenhäusern geführt hat­te und von de­nen die Kläger be­trof­fen wa­ren. Dem­ent­spre­chend ver­folg­ten die Kläger mit ih­rer Kla­ge das Ziel, ver.di zur Un­ter­las­sung sol­cher Streiks ver­ur­tei­len zu las­sen.

Das mit dem Fall in der ers­ten In­stanz be­fass­te Ar­beits­ge­richt Ar­beits­ge­richt Bie­le­feld hat der Kla­ge statt­ge­ge­ben (Ur­teil vom 03.03.2010, 3 Ca 2958/09), wo­bei es sich an der bis­lang herr­schen­den Mei­nung in Li­te­ra­tur und Recht­spre­chung ori­en­tier­te.

Das für die Be­ru­fung zuständi­ge LAG Hamm da­ge­gen wies die Kla­ge ab, d.h. es gab der ver.di recht (LAG Hamm, Ur­teil vom 13.01.2011, 8 Sa 788/10). Die Be­gründung des LAG lau­tet im we­sent­li­chen:

Das all­ge­mein gel­ten­de Ta­rif- und Ar­beits­kampf­recht kann in kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen nicht ge­ne­rell des­halb aus­ge­schlos­sen sein, weil die­se Ein­rich­tun­gen den drit­ten Weg an­wen­den. Denn die Ver­fah­rens­re­geln der ar­beits­recht­li­chen Kom­mis­sio­nen schließen ei­ne Ver­hand­lungsführung durch die Ge­werk­schaf­ten aus und be­schränken die­se im We­sent­li­chen auf ei­ne Be­ra­tungs­funk­ti­on. Dafür, so das LAG Hamm, gibt es aber kei­ne nach­voll­zieh­ba­re Recht­fer­ti­gung durch die "Ei­gen­hei­ten des kirch­li­chen Diens­tes".

BAG: Streiks in kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen sind auch bei An­wen­dung des drit­ten Wegs zulässig, aber nur bis zu ei­ner Re­form des drit­ten Wegs

Das BAG hat sich im Er­geb­nis der Mei­nung des LAG Hamm an­ge­schlos­sen und die Re­vi­si­on der kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen da­her zurück­ge­wie­sen. So­weit dies der der­zeit al­lein vor­lie­gen­den Pres­se­mel­dung des BAG zu ent­neh­men ist, ist das Ur­teil des BAG aber al­les an­de­re als ein Durch­marsch für die ge­werk­schaft­li­chen Rechts­po­si­tio­nen.

Denn das BAG stellt aus­drück­lich fest, dass Streiks ge­gen kirch­li­che Ein­rich­tun­gen, die den drit­ten Weg an­wen­den, un­zulässig sind. Hier "dürfen Ge­werk­schaf­ten nicht zu ei­nem Streik auf­ru­fen", so das BAG.

Das ist al­ler­dings nur der recht­li­che Grund­satz, und die An­wen­dung die­ses Grund­sat­zes steht un­ter ei­ner Be­din­gung. Die Be­din­gung lau­tet, dass die Ge­werk­schaf­ten in das Ver­fah­ren der Ände­rung be­ste­hen­der und Schaf­fung neu­er AVR "or­ga­ni­sa­to­risch ein­ge­bun­den" sind und dass "das Ver­hand­lungs­er­geb­nis für die Dienst­ge­ber­sei­te als Min­dest­ar­beits­be­din­gung ver­bind­lich ist".

Da­mit schlägt das BAG den Ball zurück in die Hälf­te der Kir­chen und ih­rer Ein­rich­tun­gen. Sie ha­ben es in der Hand, ihr kirch­li­ches Son­der-Ar­beits­recht des drit­ten We­ges so zu re­for­mie­ren, dass die hier vom BAG ge­nann­ten bei­den Be­din­gun­gen erfüllt wer­den. Tun sie dies, sind Streiks ge­gen kirch­li­che Ein­rich­tun­gen auch künf­tig nicht zulässig.

Blei­ben die Kir­chen da­ge­gen untätig und re­for­mie­ren sie ihr Sys­tem des drit­ten We­ges nicht, können die Ge­rich­te den Ge­werk­schaf­ten Streiks nicht ver­bie­ten. Denn von dem der­zeit gel­ten­den Ver­fah­ren zur Fest­le­gung von AVR wer­den die Ge­werk­schaf­ten kom­plett aus­ge­grenzt, und das müssen sie sich auf­grund ih­rer grund­recht­lich geschütz­ten Ko­ali­ti­ons- und Streik­frei­heit nicht ge­fal­len las­sen.

So­weit man die Be­gründung für die­se Grund­satz­ent­schei­dung der BAG-Pres­se­mel­dung ent­neh­men kann, be­ruht sie auf dem Ver­such, ei­nen un­auf­gelösten Kon­flikt zwei­er Grund­rechts­po­si­tio­nen auf­zulösen. Ver­fas­sungs­recht­ler spre­chen hier von "prak­ti­scher Kon­kor­danz". Und der Grund­rechts­kon­flikt liegt auf der Hand: Auch wenn man die re­li­giösen Gründe für ei­ne ge­ne­rel­le Ab­leh­nung des Ar­beits­kamp­fes so ernst nimmt, wie die Kir­chen sie vor­tra­gen, kann man nicht dar­an vor­bei­se­hen, dass der der­zei­ti­ge Rechts­zu­stand die Ko­ali­ti­ons­frei­heit der Ge­werk­schaf­ten im kirch­li­chen Be­reich prak­tisch zu­nich­te macht und ih­nen auch kei­nen Raum für die Mit­glie­der­wer­bung lässt.

Fa­zit: Ge­werk­schaf­ten dürfen der­zeit auch sol­che kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen be­strei­ken, die den drit­ten Weg an­wen­den. Al­ler­dings gilt das nur vorläufig, d.h. bis zu ei­ner Re­form der Spiel­re­geln des drit­ten Wegs. Über sol­che Re­for­men wird oh­ne­hin in der evan­ge­li­schen Kir­che dis­ku­tiert, so zu­letzt ganz of­fi­zi­ell auf der Syn­ode der EKD im No­vem­ber 2011 (wir be­rich­te­ten in: Ar­beits­recht ak­tu­ell: 11/241 Ar­beits­recht und Dia­ko­nie ). Die­se Re­form­dis­kus­sio­nen wer­den durch das jetzt vor­lie­gen­de BAG-Ur­teils si­cher­lich neu­en Schwung er­hal­ten.

Wel­che Ände­run­gen nach An­sicht des BAG im Sys­tem des drit­ten Wegs kon­kret not­wen­dig sind, lässt sich der der­zeit vor­lie­gen­den Pres­se­mel­dung nicht ent­neh­men, aber zwei Din­gen gehören auf je­den Fall da­zu:

Ers­tens müssen die Ge­werk­schaf­ten in den ar­beits­recht­li­chen Kom­mis­sio­nen ei­ne ver­hand­lungsführen­de Rol­le er­hal­ten, da­mit Ver­hand­lun­gen auf fach­lich glei­cher Au­genhöhe mit der Ar­beit­ge­ber­sei­te gewähr­leis­tet sind. Und zwei­tens muss ver­hin­dert wer­den, dass Mit­glieds­ein­rich­tun­gen von den in die­sen Kom­mis­sio­nen aus­ge­han­del­ten Min­dest­ar­beits­be­din­gun­gen nach un­ten ab­wei­chen. Das ist der­zeit recht­lich möglich und ge­schieht auch in zu­neh­men­dem Maße, v.a. durch die Fremd­ver­ga­be von Leis­tun­gen an Dritt­fir­men, die an die AVR nicht ge­bun­den sind.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Hin­weis: In der Zwi­schen­zeit, d.h. nach Er­stel­lung die­ses Ar­ti­kels, hat das Ge­richt sei­ne Ent­schei­dungs­gründe schrift­lich ab­ge­fasst und veröffent­licht. Die Ent­schei­dungs­gründe im Voll­text fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 1. Juli 2016

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