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LAG Hamm, Ur­teil vom 07.07.2016, 8 Sa 334/16

   
Schlagworte: Eingruppierung, Befristung, Tarifvertrag, Wiedereinstellung
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Hamm
Aktenzeichen: 8 Sa 334/16
Typ: Urteil
Entscheidungsdatum: 07.07.2016
   
Leitsätze: 1. Soweit nach § 16 Abs. 2 S. 2 TVöD (VKA) angeordnet ist, dass die Stufenlaufzeit bei erneuter Einstellung nach zuvor befristeter Beschäftigung unter den dortigen Maßgaben neu zu laufen beginnt, verstößt die Tarifbestimmung gegen das Benachteiligungsverbot des § 4 Abs. 2 S. 3 TzBfG und ist damit insoweit unwirksam.
2. In den Fällen einer horizontalen Wiedereinstellung ist daher die bei demselben Arbeitgeber erworbene Berufserfahrung grundsätzlich in vollem Umfang der Stufenzuordnung zugrunde zu legen, soweit kein Fall einer schädlichen Unterbrechung der Beschäftigung vorliegt.

Vorinstanzen: Arbeitsgericht Detmold, Urteil vom 24.02.2016, 2 Ca 794/15
nachgehend:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 06.09.2018, 6 AZR 836/16
   

Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm, 8 Sa 334/16


Te­nor:

Auf die Be­ru­fung der Be­klag­ten wird das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Det­mold vom 24.02.2016 - 2 Ca 794/15 - teil­wei­se ab­geändert und zur Klar­stel­lung wie folgt neu ge­fasst:

Es wird fest­ge­stellt, dass die Be­klag­te ver­pflich­tet ist, der Kläge­rin ab dem 01.03.2015 Vergütung nach der Ent­gelt­grup­pe S 6 Stu­fe 4 TVöD-VKA zu zah­len.

Die wei­ter­ge­hen­de Kla­ge wird un­ter Auf­he­bung des erst­in­stanz­li­chen Ur­teils in­so­weit ab­ge­wie­sen.

Die Kos­ten des Rechts­streits tra­gen die Kläge­rin zu 80 % und die Be­klag­te zu 20 %.

Die Re­vi­si­on wird für bei­de Par­tei­en zu­ge­las­sen.


1 Tat­be­stand
2 Die Par­tei­en strei­ten im An­wen­dungs­be­reich des TVöD (VKA) über die ta­rif­ge­rech­te Ein­stu­fung der Kläge­rin.
3 Die 1961 ge­bo­re­ne Kläge­rin ist seit dem 04.08.2008 bei der be­klag­ten Stadt un­un­ter­bro­chen und zu­letzt un­be­fris­tet als Er­zie­he­rin in Teil­zeit (32 Wo­chen­stun­den) beschäftigt. Auf das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en fin­det kraft ar­beits­ver­trag­li­cher Be­zug­nah­me der Ta­rif­ver­trag für den öffent­li­chen Dienst (TVöD) vom 13.09.2005 in der für die Beschäftig­ten im Be­reich der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Ar­beit­ge­ber­verbände (VKA) je­weils gel­ten­den Fas­sung An­wen­dung. Die­sem letz­ten, ak­tu­ell fort­be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis gin­gen fol­gen­de, je­weils auf­grund ein­zel­ver­trag­li­cher Be­fris­tung be­en­de­te Beschäfti­gungs­zeiträume vor­aus: 05.08.1996 bis 31.08.2004, 13.01.2005 bis 16.02.2005, 15.08.2005 bis 31.08.2007 und 01.10.2007 bis 31.07.2008. In­ner­halb die­ser Zeiträume ar­bei­te­te die Kläge­rin für die Be­klag­te eben­falls im Be­rufs­bild der Er­zie­he­rin.
4 Zum 01.11.2009 tra­ten die ta­rif­ver­trag­li­chen Neu­re­ge­lun­gen für die Beschäftig­ten im kom­mu­na­len So­zi­al- und Er­zie­hungs­dienst in Kraft. § 52 Abs. 1 des Be­son­de­ren Teils Pfle­ge- und Be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen (TVöD-BT-B) sieht vor, dass sich die ta­rif­li­che Ein­grup­pie­rung bis zum In­kraft­tre­ten der Ein­grup­pie­rungs­vor­schrif­ten des TVöD ein­sch­ließlich der Ent­gel­t­ord­nung nach den Merk­ma­len des An­hangs zur An­la­ge C (VKA) zum TVöD und de­ren Vergütung – ab­wei­chend von § 15 Abs. 2 S. 2 TVöD – nach der ge­son­der­ten Ent­gelt­ta­bel­le der An­la­ge C (VKA) rich­tet. Bei Über­lei­tung und Ein­grup­pie­rung in die Ent­gelt­grup­pe S 6 er­hielt die Kläge­rin auf die­ser Grund­la­ge zunächst Ent­gelt nach der Stu­fe 2 und ab dem 01.08.2011 nach der Stu­fe 3. Mit Wir­kung zum 01.08.2015 ord­ne­te die Be­klag­te sie der Stu­fe 4 zu.
5 Schon zu­vor, mit Schrei­ben vom 09.02.2015 (Bl. 8/9 d. A.), auf wel­ches Be­zug ge­nom­men wird, hat­te die Kläge­rin die Be­klag­te un­ter Hin­weis auf ei­ne rund 17-jähri­ge Ge­samttätig­keit als Er­zie­he­rin auf­ge­for­dert, sie der Ent­gelt­grup­pe S 6 Stu­fe 5 zu­zu­ord­nen und ent­spre­chen­de Nach­zah­lun­gen vor­zu­neh­men. Nach Zurück­wei­sung des An­spruchs ver­folgt die Kläge­rin mit ih­rer am 21.07.2015 beim Ar­beits­ge­richt ein­ge­gan­ge­nen, der Be­klag­ten am 27.07.2015 zu­ge­stell­ten Kla­ge ein nun­mehr auf Zu­ord­nung zur Stu­fe 6 ge­rich­te­tes Fest­stel­lungs­be­geh­ren auf dem Rechts­weg. Zur Be­gründung hat die Kläge­rin dar­auf ver­wie­sen, dass die ge­sam­te bei der Be­klag­ten zurück­ge­leg­te Vor­beschäfti­gungs­zeit im Be­rufs­bild der Er­zie­he­rin bei ih­rer Ein­stu­fung zur berück­sich­ti­gen sei. De­ren Nicht­berück­sich­ti­gung so­wie die vor­aus­ge­hen­de wie­der­hol­te, langjähri­ge Be­fris­tung des Ar­beits­verhält­nis­ses stel­le sich als rechts­miss­bräuch­lich dar. Zu­dem lie­ge ei­ne Be­nach­tei­li­gung we­gen der zahl­rei­chen Be­fris­tun­gen vor.
6 Die Kläge­rin hat be­an­tragt,
7 fest­zu­stel­len, dass die be­klag­te Stadt ver­pflich­tet ist, an sie ab dem 01.03.2015 ei­ne Vergütung nach der Vergütungs­grup­pe S 6 TVöD Stu­fe 6 zu zah­len.
8 Die Be­klag­te hat be­an­tragt,
9 die Kla­ge ab­zu­wei­sen.
10 Zur Be­gründung hat sie dar­auf ver­wie­sen, dass hin­sicht­lich der Stu­fen­zu­ord­nung nach § 16 Abs. 2 TVöD (VKA) nicht zwi­schen Neu­ein­stel­lun­gen und Fällen wie­der­hol­ter Ein­stel­lung zu dif­fe­ren­zie­ren sei. Der dem Wort­laut nach um­fas­sen­de Ein­stel­lungs­be­griff der Ta­rif­norm er­fas­se selbst die er­neu­te Be­gründung ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses un­mit­tel­bar im An­schluss ein zu­vor be­ste­hen­des, ggf. be­fris­te­tes Ar­beits­verhält­nis. Des­halb sei die Kläge­rin – bei letz­ter Ein­stel­lung vor dem 31.12.2008 und ein­schlägi­ger Be­rufs­er­fah­rung von ei­nem Jahr – im Au­gust 2008 zu­tref­fend der Stu­fe 2 zu­ge­ord­net und an­sch­ließend ta­rif­ge­recht über­ge­lei­tet wor­den. Die An­nah­me des von der Kläge­rin un­ter­stell­ten Rechts­miss­brauchs ent­beh­re je­der tatsächli­chen Grund­la­ge.
11 Mit Ur­teil vom 24.02.2016 – 2 Ca 794/15 – hat die 2. Kam­mer des Ar­beits­ge­richts Det­mold voll­umfäng­lich nach dem Kla­ge­an­trag er­kannt. Der Kla­ge­an­trag sei als so­ge­nann­ter Ein­grup­pie­rungs­fest­stel­lungs­an­trag zulässig und in der Sa­che auch be­gründet. In An­schluss an ent­spre­chen­de ober­ge­richt­li­che Recht­spre­chung sei da­von aus­zu­ge­hen, dass die Be­stim­mung des § 16 Abs. 2 TVöD (VKA) Beschäftig­te mit langjähri­ger, in be­fris­te­ten Ar­beits­verhält­nis­sen er­wor­be­ner Be­rufs­er­fah­rung un­ter Ver­s­toß ge­gen das ge­setz­li­che Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot des § 4 Abs. 2 S. 3 Tz­B­fG dis­kri­mi­nie­re. Ei­ne ge­set­zes­kon­for­me Aus­le­gung der Ta­rif­be­stim­mung sei an­ge­sichts ih­res ein­deu­ti­gen Wort­lauts nicht möglich. Es sei da­her von ei­ner Teil­nich­tig­keit der Ta­rif­be­stim­mung in­so­weit aus­zu­ge­hen, als da­nach in be­fris­te­ten Ar­beits­verhält­nis­sen bei dem­sel­ben Ar­beit­ge­ber er­wor­be­ne ein­schlägi­ge Be­rufs­er­fah­rung bei der Stu­fen­zu­ord­nung außer Be­tracht blei­be. Fol­ge der Teil­nich­tig­keit sei ei­ne Er­stre­ckung der im Übri­gen wirk­sa­men Ta­rif­be­stim­mung auf die nicht ge­set­zes­kon­form ge­re­gel­ten Fall­kon­stel­la­tio­nen. Dies führe vor­lie­gend da­zu, dass die Be­klag­te der Stu­fen­zu­ord­nung zum Zeit­punkt der letz­ten Ein­stel­lung am 04.08.2008 ei­ne Vor­beschäfti­gungs­zeit von 131 vol­len Ka­len­der­mo­na­ten ha­be zu­grun­de­le­gen müssen. Be­zo­gen auf das mit dem Kla­ge­an­trag an­ge­spro­che­ne Da­tum 01.03.2015 fol­ge dar­aus, dass die Kläge­rin je­den­falls seit­her ih­re Zu­ord­nung zur Stu­fe 6 ver­lan­gen könne.
12 Ge­gen die­ses ihr am 02.03.2016 zu­ge­stell­te Ur­teil hat die Be­klag­te am 14.03.2016 Be­ru­fung ein­ge­legt, die sie mit Schrift­satz vom 26.04.2016 – der an eben die­sem Tag beim Lan­des­ar­beits­ge­richt ein­ge­gan­gen ist – un­ter das erst­in­stanz­li­che Vor­brin­gen ver­tie­fen­der Aus­ein­an­der­set­zung mit den recht­li­chen Erwägun­gen des Ar­beits­ge­richts be­gründet. Das Ar­beits­ge­richt ha­be aus der von ihm zi­tier­ten ober­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung die fal­schen Schlüsse ge­zo­gen. Ei­ne ge­set­zes­wid­ri­ge Dis­kri­mi­nie­rung zu­vor be­fris­tet beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer bei der Stu­fen­zu­ord­nung könne sich al­len­falls bei wie­der­hol­ter ho­ri­zon­ta­ler Ein­stel­lung oh­ne re­le­van­te Un­ter­bre­chung des Ar­beits­verhält­nis­ses er­ge­ben. In­so­weit ha­be das Ar­beits­ge­richt un­berück­sich­tigt ge­las­sen, dass es vor­lie­gend in den Jah­ren 2004 und 2005 Un­ter­bre­chungs­zeiträume von ca. 4,5 und so­dann ca. 6 Mo­na­ten ge­ge­ben ha­be, wel­che die zu zu­guns­ten der Kläge­rin ma­xi­mal zu berück­sich­ti­gen­de Be­rufs­er­fah­rung er­heb­lich ein­schränk­ten.
13 Die Be­klag­te be­an­tragt,
14 das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Det­mold vom 24.02.2016 – 2 Ca 794/15 – ab­zuändern und die Kla­ge ab­zu­wei­sen.
15 Die Kläge­rin be­an­tragt,
16 die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen.
17 Sie ver­tei­digt die Ent­schei­dung des Ar­beits­ge­richts un­ter Be­zug­nah­me auf ihr erst­in­stanz­li­ches Vor­brin­gen.
18 Hin­sicht­lich des Sach- und Streit­stands im Übri­gen wird ergänzend auf die in bei­den In­stan­zen ge­wech­sel­ten Schriftsätze nebst An­la­gen, de­ren In­halt Ge­gen­stand der münd­li­chen Ver­hand­lung vor der Be­ru­fungs­kam­mer vom 07.07.2016 war, Be­zug ge­nom­men.
19 Ent­schei­dungs­gründe
20 Das zulässi­ge Rechts­mit­tel der be­klag­ten Stadt hat in der Sa­che zum über­wie­gen­den Teil Er­folg.
21 I.
22 Die gem. § 64 Abs. 1 u. 2b ArbGG vor­lie­gend statt­haf­te Be­ru­fung ist zulässig. Die Be­klag­te hat das Rechts­mit­tel ins­be­son­de­re nach § 66 Abs. 1 S. 1 u. 2 ArbGG i. V. m. §§ 519, 520 ZPO form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet.
23 II.
24 Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ist in­so­weit be­gründet, als das Ar­beits­ge­richt im Rah­men sei­nes Fest­stel­lungs­aus­spruchs die Kläge­rin ab dem 01.03.2015 der Stu­fe 6 der Ent­gelt­grup­pe S 6 TVöD (VKA) zu­ge­ord­net hat. Der von der Be­klag­ten erst mit Wir­kung zum 01.08.2015 der Stu­fe 4 zu­ge­ord­ne­ten Kläge­rin ist je­doch un­ter Berück­sich­ti­gung der ein­schlägi­gen ta­rif­li­chen Ein­stu­fungs- und ins­be­son­de­re Über­lei­tungs­be­stim­mun­gen – im Sin­ne ei­nes im Fest­stel­lungs­an­trag ent­hal­te­nen Mi­nus – und in zeit­li­cher Hin­sicht un­ter An­wen­dung der Grundsätze des § 308 Abs. 1 S. 1 ZPO viel­mehr le­dig­lich Vergütung nach Stu­fe 4 be­reits ab dem 01.03.2015 zu­zu­er­ken­nen. Dies führt zur weit­ge­hen­den Abände­rung des erst­in­stanz­li­chen Ur­teils und zur kos­ten­pflich­ti­gen Ab­wei­sung der Kla­ge in dem im Te­nor näher be­stimm­ten Um­fang.
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26 1. Der kläge­ri­sche Fest­stel­lungs­an­trag (§ 256 Abs. 1 ZPO) ist zulässig. Die er­streb­te Fest­stel­lung ist – wenn­gleich nicht voll­streck­bar – ge­eig­net, den Streit der Par­tei­en über die ta­rif­ge­rech­te Stu­fen­zu­ord­nung und da­mit die kon­kre­te Be­rech­nung des mo­nat­li­chen Ta­bel­len­ent­gelts nach § 15 Abs. 1 TVöD ab dem 01.03.2015 grund­le­gend zu klären. Wird durch die er­streb­te Fest­stel­lung die Höhe der Vergütung zu­gleich zu­kunfts­be­zo­gen dem Streit ent­zo­gen, kann ins­be­son­de­re un­ter dem Ge­sichts­punkt der Pro­zessöko­no­mie das nach § 256 Abs. 1 ZPO ge­for­der­te recht­li­che In­ter­es­se be­jaht wer­den, wo­mit der An­spruch­stel­ler zu­gleich nicht dar­auf ver­wie­sen ist, sei­ne Ansprüche vor­ran­gig im We­ge der Leis­tungs­kla­ge zu ver­fol­gen (BAG, Ur­teil vom 27.02.2014 – 6 AZR 571/12 – AP Nr. 6 zu § 16 TV-L m. w. N.).
27 Die Be­klag­te hat der Kläge­rin ab dem 01.03.2015 nach § 611 Abs. 1 BGB i. V. m. §§ 12 ff TVöD (VKA) und den Be­stim­mun­gen des Ta­rif­ver­tra­ges zur Über­lei­tung der Beschäftig­ten der kom­mu­na­len Ar­beit­ge­ber in den TVöD und zur Re­ge­lung des Über­g­angs­rechts vom 13.09.2005 (TVÜ-VKA) Ent­gelt nach der Ent­gelt­grup­pe S 6 Stu­fe 4 TVöD (VKA) zu zah­len.
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29 a. Der TVÜ-VKA sieht un­ter Ab­schnitt IVa be­son­de­re Re­ge­lun­gen für Beschäftig­te im So­zi­al- und Er­zie­hungs­dienst vor. Gem. § 28a Abs. 1 TVÜ-VKA wa­ren die un­ter den An­hang zur An­la­ge C zum TVöD-VKA fal­len­den Beschäftig­ten zum 01.11.2009 in die Ent­gelt­grup­pe, in der sie nach dem An­hang zu der An­la­ge C (VKA) zum TVöD ein­grup­piert sind, über­zu­lei­ten. Die Stu­fen­zu­ord­nung in der neu­en Ent­gelt­grup­pe be­stimmt sich da­bei nach § 28 Abs. 2 TVÜ-VKA.
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31 b. Die Zu­gehörig­keit der Kläge­rin, die als Er­zie­he­rin in ei­ner städti­schen Ein­rich­tung der Kin­der­be­treu­ung tätig war und ist, zum Kreis der von die­sen Ta­rif­be­stim­mun­gen er­fass­ten Beschäftig­ten (vgl. § 40 Abs. 1d TVöD-BT-B) ist eben­so evi­dent wie un­strei­tig.
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33 c. Als Er­zie­he­rin mit ent­spre­chen­der Aus­bil­dung bzw. gleich­wer­ti­gen Fähig­kei­ten und Er­fah­run­gen und ent­spre­chen­der Tätig­keit ist die Kläge­rin nach § 28a Abs. 1 TVÜ-VKA zu­tref­fend in der Ent­gelt­grup­pe S 6 des An­hangs zur An­la­ge C zum TVöD-VKA über­ge­lei­tet bzw. ein­grup­piert wor­den.
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35 d. § 28a Abs. 2 TVÜ-VKA re­gelt die Zu­ord­nung der über­zu­lei­ten­den Beschäftig­ten zu ei­ner der 6 Ent­gelt­stu­fen der Ent­gelt­grup­pen S 2 bis S 18 (vgl. § 52 Abs. 2 TVöD-BT-B) in Abhängig­keit von der zum Über­lei­tungs­zeit­punkt in­ne­ge­hab­ten Stu­fe und dem Jahr in­ner­halb die­ser Stu­fe, al­so der je­weils be­reits zurück­ge­leg­ten Stu­fen­lauf­zeit. Folg­lich kommt es dar­auf an, wel­cher Stu­fe die Kläge­rin zum Über­lei­tungs­zeit­punkt zu­ge­ord­net war und wel­che Stu­fen­lauf­zeit sie in­ner­halb die­ser Stu­fe be­reits zurück­ge­legt hat­te. § 16 TVöD (VKA) re­gelt zur Stu­fen­zu­ord­nung fol­gen­des:
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37 „(2) Bei Ein­stel­lung wer­den die Beschäftig­ten der Stu­fe 1 zu­ge­ord­net, so­fern kei­ne ein­schlägi­ge Be­rufs­er­fah­rung vor­liegt. Verfügt die/der Beschäftig­te über ein­schlägi­ge Be­rufs­er­fah­rung von min­des­tens ei­nem Jahr, er­folgt die Ein­stel­lung in Stu­fe 2; verfügt sie/er über ei­ne ein­schlägi­ge Be­rufs­er­fah­rung von min­des­tens drei Jah­ren, er­folgt bei Ein­stel­lung nach dem 31. De­zem­ber 2008 in der Re­gel ei­ne Zu­ord­nung zur Stu­fe 3. Un­abhängig da­von­kann der Ar­beit­ge­ber bei Neu­ein­stel­lun­gen zur De­ckung des Per­so­nal­be­darfs Zei­ten ei­ner vor­he­ri­gen be­ruf­li­chen Tätig­keit ganz oder teil­wei­se für die Stu­fen­zu­ord­nung berück­sich­ti­gen, wenn die­se Tätig­keit für die vor­ge­se­he­ne Tätig­keit förder­lich ist.
38 (2a) Bei Ein­stel­lung von Beschäftig­ten in un­mit­tel­ba­ren An­schluss an ein Ar­beits­verhält­nis im öffent­li­chen Dienst (§ 34 Abs. 3 Satz 3 und 4) oder zu ei­nem an­de­ren Ar­beit­ge­ber, der ei­nen dem TVöD ver­gleich­ba­ren Ta­rif­ver­trag an­wen­det, kann die in dem vor­her­ge­hen­den Ar­beits­verhält­nis er­wor­be­ne Stu­fe bei der Stu­fen­zu­ord­nung ganz oder teil­wei­se berück­sich­tigt wer­den; Ab­satz 2 Satz 3 bleibt un­berüht.
39 (3) Die Beschäftig­ten er­rei­chen die je­weils nächs­te Stu­fe – von Stu­fe 3 an in Abhängig­keit von ih­rer Leis­tung gemäß § 17 Abs. 2 – nach fol­gen­den Zei­ten ei­ner un­un­ter­bro­che­nen Tätig­keit in­ner­halb der­sel­ben Ent­gelt­grup­pe bei ih­rem Ar­beit­ge­ber (Stu­fen­lauf­zeit):
40 - Stu­fe 2 nach ei­nem Jahr in Stu­fe 1,
41 - Stu­fe 3 nach zwei Jah­ren in Stu­fe 2,
42 - Stu­fe 4 nach drei Jah­ren in Stu­fe 3,
43 - Stu­fe 5 nach vier Jah­ren in Stu­fe 4 und
44 - Stu­fe 6 nach fünf Jah­ren in Stu­fe 5.
45 …“
46 aa. Der Ab­schluss ei­nes wei­te­ren Ar­beits­ver­tra­ges zwi­schen den Par­tei­en über die Be­gründung ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses zum 04.08.2008 stellt sich – wie die vor­aus­ge­hen­den je­weils be­fris­te­ten Ar­beits­verträge – als Ein­stel­lung im Sin­ne des § 16 Abs. 2 S. 1 u. 2 TVöD (VKA) dar. § 16 Abs. 2 TVöD (VKA) spricht von der Stu­fen­zu­ord­nung „bei Ein­stel­lung“ und nicht von aus­drück­lich oder sinn­gemäß von der Ein­stu­fung al­lein bei erst­ma­li­ger Ein­stel­lung. Die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en ha­ben hier auch nicht zwi­schen Neu­ein­stel­lung und Wie­der­ein­stel­lung dif­fe­ren­ziert. Ei­ne Ein­stel­lung im Sin­ne der Ta­rif­be­stim­mung liegt folg­lich nicht le­dig­lich bei der erst­ma­li­gen Be­gründung ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses, son­dern auch dann vor, wenn ein neu­es Ar­beits­verhält­nis im An­schluss und so­gar im un­mit­tel­ba­ren An­schluss an ein vor­he­ri­ges Ar­beits­verhält­nis be­gründet wird (BAG, Ur­teil vom 27.01.2011 – 6 AZR 382/09 – AP Nr. 1 zu § 16 TVöD; Spel­ge, Ak­tu­el­le Pro­ble­me des Rechts der Über­lei­tung in den TVöD und TV-L so­wie der Stu­fen­zu­ord­nung in der Recht­spre­chung des Sechs­ten Se­nats des Bun­des­ar­beits­ge­richts – Teil II –, ZTR 2015, S. 243 ff, dort 4.1.1.1 m. w. N).
47 Die­se Sicht­wei­se bestätigt sich mit Blick auf § 16 Abs. 2 S. 3 TVöD (VKA) ak­tu­el­ler Fas­sung, da der dort ver­wen­de­te Be­griff „Neu­ein­stel­lun­gen“ auf ein ent­spre­chen­den Re­ge­lungs- und Dif­fe­ren­zie­rungs­wil­len der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en schließen lässt. Für die­ses Verständ­nis spricht fer­ner der Ge­sichts­punkt der Rechts­si­cher­heit (Spel­ge, aaO). Die Re­ge­lung des § 16 Abs. 3 S. 1 TVöD (VKA) steht sel­bi­gem nicht ent­ge­gen, da ein Blick auf un­ter § 17 Abs. 3 TVöD (VKA) ge­trof­fe­ne Re­ge­lung zeigt, dass mit ei­ner „un­un­ter­bro­che­nen Tätig­keit“ im Sin­ne die­ses Ab­sat­zes nur ei­ne Tätig­keit in­ner­halb ei­nes auch recht­lich nicht un­ter­bro­che­nen, al­so des­sel­ben Ar­beits­verhält­nis­ses an­ge­spro­chen ist (BAG, aaO).
48 bb. Da­nach lag zum 04.08.2008 ei­ne er­neu­te Ein­stel­lung der Kläge­rin vor, die ei­ne er­neu­te Stu­fen­zu­ord­nung nach Maßga­be des § 16 Abs. 2 TVöD er­for­der­lich ge­macht hat. Die Be­klag­te hat­te da­bei nach § 16 Abs. 2 S. 2, 1. HS TVöD – we­gen eben­so er­kenn­bar wie un­strei­tig vor­lie­gen­der ein­schlägi­ger Be­rufs­er­fah­rung und Ein­stel­lung vor dem 31.12.2008 (§ 16 Abs. 2 S. 2, 2. HS) – nach dem Wort­laut der Ta­rif­norm ei­ne Ein­stel­lung in die Stu­fe 2 vor­zu­neh­men.
49 cc. Er­folgt die Stu­fen­zu­ord­nung nach Maßga­be des § 16 Abs. 2 S. 2 TVöD (VKA) im Kon­text ei­ner er­neu­ten bzw. wie­der­hol­ten Ein­stel­lung zu­vor be­fris­tet beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer, die im Rah­men vor­aus­ge­hen­der Be­fris­tungs­tat­bestände bei dem­sel­ben Ar­beit­ge­ber beschäftigt wa­ren, und han­delt es sich – wie vor­lie­gend – um ei­ne „ho­ri­zon­ta­le“ Wie­der­ein­stel­lung, d. h. um den glei­chen Ar­beits­platz oder um ei­ne ta­rif­lich gleich­wer­ti­ge Tätig­keit, so stellt sich die Fra­ge, ob sich die Ein­stu­fung oh­ne Berück­sich­ti­gung der ge­sam­ten bei dem­sel­ben Ar­beit­ge­ber zurück­ge­leg­ten ein­schlägi­gen Vor­beschäfti­gungs­zeit als Ver­s­toß ge­gen das Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot aus § 4 Abs. 2 S. 3 Tz­B­fG dar­stellt. Dies ist nach neue­rer Recht­spre­chung des 6. Se­nats des Bun­des­ar­beits­ge­richts zu be­ja­hen, da ein sach­li­cher Grund für ei­ne Un­gleich­be­hand­lung be­fris­tet und un­be­fris­tet Beschäftig­ter bei der Berück­sich­ti­gung ein­schlägi­ger Be­rufs­er­fah­rung für die Stu­fen­zu­ord­nung nicht be­steht (BAG, Ur­teil vom 21.01.2013 – 6 AZR 524/11 – AP Nr. 3 zu § 16 TV-L). Die im be­fris­te­ten Ar­beits­verhält­nis er­wor­be­ne Be­rufs­er­fah­rung kann in­so­weit al­lein der Be­fris­tung we­gen nicht we­ni­ger stark ge­wich­tet wer­den, als die über ein un­be­fris­te­tes Ar­beits­verhält­nis ver­mit­tel­te gleich­wer­ti­ge Be­rufs­er­fah­rung (Spel­ge, aaO, dort 4.2.1 m. w. N.). Im Fal­le ho­ri­zon­ta­ler Wie­der­ein­stel­lung muss die in ei­nem Ar­beits­verhält­nis mit dem­sel­ben Ar­beit­ge­ber er­lang­te ein­schlägi­ge Be­rufs­er­fah­rung bei der Ein­stu­fung da­her un­ein­ge­schränkt berück­sich­tigt wer­den, so­fern kei­ne schädli­chen Un­ter­bre­chun­gen vor­lie­gen (BAG, aaO).
50 dd. An­ders als bei § 16 Abs. 3 TV-L lässt der in­so­weit ein­deu­ti­ge Wort­laut des § 16 Abs. 2 S. 2 TVöD (VKA) ei­ne im Hin­blick auf § 4 Abs. 2 S. 3 Tz­B­fG ge­set­zes­kon­for­me Aus­le­gung nicht zu. An­ge­sichts feh­len­der Ta­rif­dis­po­si­ti­vität des § 4 Abs. 2 S. 3 Tz­B­fG ist die Ta­rif­be­stim­mung da­nach in­so­weit teil­nich­tig. Im Ta­rif­be­reich der VKA ist da­her bei wie­der­hol­ter Ein­stel­lung durch den­sel­ben Ar­beit­ge­ber ein­schlägi­ge Be­rufs­er­fah­rung grundsätz­lich im vol­len Um­fang zu berück­sich­ti­gen, was so­wohl für die Stu­fen­zu­ord­nung als auch für die Mit­nah­me an­ge­bro­che­ner Stu­fen­lauf­zei­ten gilt, so­weit kei­ne schädli­chen Un­ter­bre­chun­gen vor­lie­gen (Spel­ge, aaO, dort 4.2.1.).
51 ee. Hin­sicht­lich der Fra­ge in die­sem Ta­rif­be­reich ggf. schädli­cher Un­ter­bre­chun­gen wird ver­tre­ten, dass ein­schlägi­ge Be­rufs­er­fah­rung aus be­fris­te­ter Vor­beschäfti­gung nur berück­sich­tigt wer­den könne, wenn es zu gar kei­ner Un­ter­bre­chung ge­kom­men ist, sich al­so das neue Ar­beits­verhält­nis naht­los an das oder die vor­aus­ge­hen­den Zeiträume an­sch­ließt (KAV Sach­sen-An­halt, Rund­schrei­ben V 30/2014, dort S. 3). Dem ver­mag die Be­ru­fungs­kam­mer nicht zu fol­gen. Denn an­ders als § 16 Abs. 2a TVöD (VKA) stellt § 16 Abs. 2 TVöD (VKA) nur auf die Ein­stel­lung als sol­che und nicht auf den un­mit­tel­ba­ren An­schluss an das vor­aus­ge­hen­de Ar­beits­verhält­nis ab.
52 Be­trach­tet man zu­dem den Sinn und Zweck der ta­rif­li­chen Ho­no­rie­rung be­reits er­wor­be­ner Be­rufs­er­fah­rung, nämlich das re­gelmäßige schnel­le­re Ein­fin­dungs­vermögen bzw. das Feh­len ei­ner länge­ren Ein­fin­dungs­pha­se, die re­gelmäßig höhe­re Ar­beits­qua­lität und/oder Ar­beits­quan­tität und das Vor­han­den­sein ei­nes dem Ar­beit­ge­ber nütz­li­chen Rou­ti­ne­vor­sprungs, muss je­doch zu­gleich at­tes­tiert wer­den, dass die er­wor­be­ne Be­rufs­er­fah­rung durch an­der­wei­ti­ge Beschäfti­gung oder Untätig­keit auch wie­der re­la­ti­viert wer­den oder ver­lo­ren ge­hen kann. Die Be­ru­fungs­kam­mer hält es da­her für sach­ge­recht, ei­nen Un­ter­bre­chungs­zeit­raum im­mer dann als unschädlich zu be­trach­ten, wenn er nach dem Wil­len der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en selbst im be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis – auch oh­ne durch be­son­ders pri­vi­le­gier­te oder an­er­ken­nens­wer­te Gründe be­dingt zu sein – oh­ne je­den Ein­fluss auf die Stu­fen­lauf­zeit blie­be, wo­mit nach dem Maßstab des § 17 Abs. 3 S. 1 e) TVöD (VKA) – un­ter Berück­sich­ti­gung nach dem Ka­len­der re­gelmäßig auf den Mo­nats­be­ginn bzw. das Mo­nats­en­de fi­xier­ter Ein- und Aus­tritts­da­ten – ei­ne Un­ter­bre­chung von nicht mehr als ei­nem Mo­nat an­ge­spro­chen ist.
53 Woll­te man hin­ge­gen ei­nen (deut­lich) länge­ren Zeit­raum als unschädlich be­trach­ten, so ergäben sich nach Auf­fas­sung der Be­ru­fungs­kam­mer Wer­tungs­wi­dersprüche zum Fall der Ein­stel­lung zu­vor an­der­wei­tig beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer mit langjähri­ger ein­schlägi­ger Be­rufs­er­fah­rung, die – so­weit nicht im Ein­zel­fall aus be­son­de­ren Gründen von den Kann-Be­stim­mun­gen der § 16 Abs. 2 S. 3, Abs. 2a TVöD (VKA) Ge­brauch ge­macht wird – trotz ggf. nur mi­ni­ma­ler Un­ter­bre­chung re­gelmäßig auf die nach § 16 Abs. 2 S. 2 TVöD (VKA) be­schränk­te An­rech­nung ver­wie­sen sind.
54 Legt man die­sen Maßstab zu­grun­de, so stellt sich die tatsächli­che wie recht­li­che Un­ter­bre­chung des bzw. der Ar­beits­verhält­nis­se der Par­tei­en in der Zeit vom 17.02.2005 bis zum 14.08.2005 je­den­falls als ein­stu­fungsschädlich dar, während die fol­gen­den Un­ter­bre­chun­gen vom 01.09.2007 bis zum 30.09.2007 als noch und vom 01.08.2008 bis 03.08.2008 als of­fen­sicht­lich unschädlich be­trach­tet wer­den können.
55
56 3. Geht man da­nach hier für die Be­rech­nung der ein­schlägi­gen Be­rufs­er­fah­rung und der da­mit nach §§ 16 Abs. 2, 3, 17 Abs. 1 TVöD (VKA) kor­re­spon­die­ren­den Stu­fen­lauf­zei­ten von ei­nem Ein­tritt der Kläge­rin am 15.08.2005 aus, so hat­te sie am 01.08.2008 die Stu­fe 3 und am Über­lei­tungs­stich­tag gem. § 28a Abs. 1 TVÜ-VKA, dem 01.11.2009, die Stu­fe 3 im lau­fen­den 2. Jahr er­reicht. Nach der Ta­bel­le zu § 28a Abs. 2 TVÜ-VKA er­gibt sich dar­aus für sie ei­ne Zu­ord­nung zur Ent­gelt­grup­pe S 6 Stu­fe 3, 1. Jahr. Un­ter Berück­sich­ti­gung der Stu­fen­lauf­zei­ten nach § 52 Abs. 2 TVöD-BT-B hat sie nach wei­te­ren 3 (ins­ge­samt 4) Jah­ren, mit­hin am 01.08.2012, die Stu­fe 4 er­reicht. Vergütung nach Maßga­be der Stu­fe 5 kann die Kläge­rin folg­lich erst in Zu­kunft – nach wei­te­ren 4 Jah­ren – mit dem 01.08.2016 be­an­spru­chen.
57 III.
58 Die Kos­ten­ent­schei­dung be­ruht auf § 92 Abs. 1 ZPO.
59 Die Be­ru­fungs­kam­mer hat die Re­vi­si­on für bei­de Par­tei­en nach § 72 Abs. 2 Nr. 1 ArbGG we­gen grundsätz­li­cher Be­deu­tung zu­ge­las­sen.

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