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ARBEITSRECHT AKTUELL // 10/205

Zwei­te Hei­rat als Kün­di­gungs­grund?

Kün­di­gung we­gen zwei­ter Hei­rat nur bei gleich­mä­ßi­ger An­wen­dung kirch­li­cher Grund­sät­ze auf al­le Ar­beit­neh­mer?: Lan­des­ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 01.07.2010, 5 Sa 996/09
Gesetzestext mit darauf liegendem Holzkreuz

20.10.2010. Die Kir­chen sind Deutsch­lands größ­ter nicht­staat­li­cher Ar­beit­ge­ber.

Auf­grund ih­res grund­ge­setz­lich ge­schütz­ten Selbst­be­stim­mungs­rechts und der Re­li­gi­ons­frei­heit gel­ten für Kir­chen­mit­ar­bei­ter be­son­de­re Ne­ben­pflich­ten in Be­zug auf das Pri­vat­le­ben.

In ei­nem ak­tu­el­len Fall des Lan­des­ar­beits­ge­richts (LAG) Düs­sel­dorf ging es um ei­nen ka­tho­li­schen Chef­arzt, den sein Ar­beit­ge­ber, ein ka­tho­li­sches Kran­ken­haus, ge­kün­digt hat­te, weil er ei­ne kir­chen­recht­lich un­zu­läs­si­ge zwei­te Ehe ein­ge­gan­gen war: LAG Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 01.07.2010, 5 Sa 996/09.

Wel­chen Ein­fluss hat die kirch­li­che Ge­bun­den­heit ei­nes Ar­beit­ge­bers auf die Ar­beits­verhält­nis­se?

Beschäftig­te in Ein­rich­tun­gen, die von der Kir­che selbst oder ei­nem kirch­lich ge­bun­de­nen Träger un­ter­hal­ten wer­den, be­fin­den sich in ei­ner ar­beits­recht­li­chen Son­der­stel­lung. Zum ei­nen rich­tet sich ihr Beschäfti­gungs­verhält­nis nach Grundsätzen des Kir­chen­rechts, das über ar­beits­ver­trag­li­che Klau­seln in Be­zug ge­nom­men wird. Zum an­de­ren un­ter­ste­hen auch sol­che Ar­beits­verhält­nis­se dem "nor­ma­len" Ar­beits­recht.

Auch Ar­beit­neh­mer in kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen können sich da­her auf den ar­beits­recht­li­chen Kündi­gungs­schutz be­ru­fen, nach dem ei­ne Kündi­gung des Ar­beit­ge­bers nur dann wirk­sam ist, wenn sie „so­zi­al ge­recht­fer­tigt“. Auch kirch­li­che Ar­beit­ge­ber brau­chen da­her für ei­ne Kündi­gung Gründe in der Per­son oder Gründe im Ver­hal­ten des Ar­beit­neh­mers oder be­triebs­be­ding­te Gründe.

Ver­s­toßen Ar­beit­neh­mer ei­ner kirch­li­chen Ein­rich­tung ge­gen kirch­li­che Grundsätze, kann dies aber zur Fol­ge ha­ben, dass ei­ne Kündi­gung durch Gründe im Ver­hal­ten und/oder in der Per­son des Ar­beit­neh­mers so­zi­al ge­recht­fer­tigt ist. Denn die An­for­de­run­gen der kirch­li­chen Mo­ral sind bei sol­chen Ar­beits­verhält­nis­sen nicht nur Pri­vat­sa­che des Ar­beit­neh­mers, son­dern auch Be­stand­teil der ar­beits­ver­trag­li­chen Pflich­ten. 

Müssen die Ar­beits­ge­rich­te über sol­che Kündi­gun­gen ent­schei­den, müssen sie grund­recht­lich geschütz­te Po­si­tio­nen ge­gen­ein­an­der abwägen.

Die Kir­che bzw. die kirch­li­che Ein­rich­tung kann sich als Ar­beit­ge­ber auf ihr Selbst­be­stim­mungs­recht be­ru­fen, das durch Art.140 Grund­ge­setz (GG) in Ver­bin­dung mit Art.137 Abs.3 Wei­ma­rer Rechts­ver­fas­sung (WRV) ga­ran­tiert wird, und außer­dem auf die Re­li­gi­ons­frei­heit (Art.4 GG).

Der Ar­beit­neh­mer da­ge­gen kann sich auf sei­ne all­ge­mei­ne Hand­lungs­frei­heit und auf sein Persönlich­keits­recht be­ru­fen.

Wie die­se Rechts­po­si­tio­nen ge­gen­ein­an­der ab­zuwägen sind, hängt von den Umständen des Ein­zel­falls ab. Mit ei­nem sol­chen Fall war vor kur­zem das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Düssel­dorf be­fasst (Ur­teil vom 01.07.2010, 5 Sa 996/09).

Der Fall: Chef­arzt ei­nes ka­tho­li­schen Kran­ken­hau­ses wird we­gen zwei­ter Ehe ent­las­sen

Ein Chef­arzt ei­nes Kran­ken­hau­ses in ka­tho­li­scher Träger­schaft ließ sich im Jahr 2006 von sei­ner Ehe­frau schei­den und leb­te seit­dem mit sei­ner neu­en Le­bens­part­ne­rin in ei­nem ge­mein­sa­men Haus­halt. Das wuss­te der Geschäftsführer des Ar­beit­ge­bers be­reits zum da­ma­li­gen Zeit­punkt, oh­ne es zum An­lass zu neh­men, auf den Le­bens­wan­del des Klägers Ein­fluss zu neh­men.

Ei­ne kirch­li­che An­nul­lie­rung der Ehe hat­te der Chef­arzt zunächst nicht an­ge­strebt, son­dern erst nachträglich be­an­tragt. Im Sep­tem­ber 2008 hei­ra­te­te er sei­ne Le­bens­gefähr­tin dann stan­des­amt­lich und er­hielt dar­auf­hin im März 2009 die Kündi­gung.

In der auf das Ar­beits­verhält­nis an­wend­ba­ren Grund­ord­nung des kirch­li­chen Diens­tes heißt es zu die­sen Fra­gen:

„Für ei­ne Kündi­gung aus kir­chen­spe­zi­fi­schen Gründen sieht die Kir­che ins­be­son­de­re fol­gen­de Loya­litäts­verstöße als schwer­wie­gend an:

- Ab­schluss ei­ner nach dem Glau­bens­verständ­nis und der Rechts­ord­nung der Kir­che ungülti­gen Ehe“

Nach der Grund­ord­nung des kirch­li­chen Diens­tes soll ei­ne Kündi­gung zwin­gend aus­ge­spro­chen wer­den, wenn ein lei­tend täti­ger Mit­ar­bei­ter ei­nen von der Grund­ord­nung sol­chen "schwer­wie­gen­den" Loya­litäts­ver­s­toß be­geht und da­mit in gra­vie­ren­der Wei­se ge­gen Grundsätze der ka­tho­li­schen Kir­che verstößt.

Der Chef­arzt er­hob Kündi­gungs­schutz­kla­ge. Das Ar­beits­ge­richt Düssel­dorf gab ihm Recht und mein­te, dass die strei­ti­ge Kündi­gung un­wirk­sam war (Ur­teil vom 30.07.2009, 6 Ca 2377/09).

Denn ei­ne so gra­vie­ren­de Ver­feh­lung, wie sie für ei­ne ver­hal­tens­be­ding­te Kündi­gung er­for­der­lich wäre, lag auch un­ter Berück­sich­ti­gung kir­chen­recht­li­cher Be­son­der­hei­ten nicht vor, so das Ar­beits­ge­richt. Sein Ar­gu­ment: Die kir­chen­recht­li­che Ungültig­keit der zwei­ten Ehe stand ja noch nicht si­cher fest, da ja das die ers­te Ehe be­tref­fen­de An­nul­lie­rungs­ver­fah­ren noch nicht ab­ge­schlos­sen war.

Lan­des­ar­beits­ge­richt Düssel­dorf: Die Kir­che darf kirch­li­che Grundsätze bei Kündi­gun­gen nicht wi­dersprüchlich an­wen­den

Im Er­geb­nis bestätig­te das LAG die Ent­schei­dung des Ar­beits­ge­richts, al­ler­dings mit an­de­rer Be­gründung.

In sei­ner Be­gründung stell­te das LAG fest, dass die zwei­te Ehe un­abhängig von dem Aus­gang des kirch­li­chen An­nul­lie­rungs­pro­zes­ses ei­nen schwer­wie­gen­den Ver­s­toß ge­gen kirch­li­che Grundsätze dar­stellt, der auch ge­eig­net ist, ei­ne Kündi­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses mit dem Chef­arzt ei­nes ka­tho­li­schen Kran­ken­hau­ses zu be­gründen.

Denn ein Chef­arzt, so das LAG, gehöre zu dem verkündungs­na­hen bzw. lei­ten­den Per­so­nen­kreis im Sin­ne der Grund­ord­nung. Das LAG sah es dem­nach als ei­nen im Prin­zip für die Kündi­gung aus­rei­chen­den Grund an, dass der Kläger mit der Tren­nung von sei­ner ers­ten Ehe­frau und der Neu­ver­hei­ra­tung zum Zeit­punkt der Kündi­gung ge­gen die Grund­ord­nung ver­stieß - un­abhängig da­von, wie das kirch­li­che An­nul­lie­rungs­ver­fah­ren aus­ge­hen würde.

Trotz­dem war die Kündi­gung war im Er­geb­nis un­wirk­sam, und zwar aus zwei Gründen:

Ers­tens hat­te der kirch­li­che Ar­beit­ge­ber mit der Kündi­gung ge­gen den ar­beits­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ver­s­toßen. Da die Be­klag­te bei ei­ni­gen an­de­ren Chefärz­ten die un­ehe­li­chen Le­bens­wei­sen ge­dul­det hat­te, oh­ne die an­geb­lich zwin­gen­den Kon­se­quen­zen in Form der Kündi­gung zu zie­hen, konn­te sie sich nach An­sicht des Ge­richts nicht dar­auf be­ru­fen, dass im Fal­le des Klägers die Fort­set­zung des Ar­beits­verhält­nis­ses un­zu­mut­bar ge­we­sen sei.

Nach An­sicht des LAG war es hier­bei auch un­er­heb­lich, dass die nicht gekündig­ten Ver­gleichs­ar­beit­neh­mer nicht ka­tho­lisch wa­ren, da auch in ih­ren Ar­beits­verträgen die Pflicht zur Ein­hal­tung der ka­tho­li­schen Grundsätze ent­hal­ten war.

Zwei­tens hat­te sich der Ar­beit­ge­ber wi­dersprüchlich ver­hal­ten, weil er schon drei Jah­re vor Aus­spruch der Kündi­gung von der Schei­dung und von un­ehe­li­chen Le­bens­verhält­nis des Klägers mit sei­ner späte­ren zwei­ten Ehe­frau wuss­te. Be­reits da­mit hat­te der Kläger mas­siv ge­gen kirch­li­che Grundsätze der Le­bensführung ver­s­toßen, doch hat­te der Ar­beit­ge­ber das nicht zum An­lass ge­nom­men, auch nur ei­ne Ab­mah­nung oder Er­mah­nung aus­zu­spre­chen.

Der Chef­arzt muss­te vor die­sem Hin­ter­grund nach An­sicht des Ge­richts nicht da­mit rech­nen, dass man ihm später kündi­gen würde, weil er sei­ne langjähri­ge un­ehe­li­che Le­bens­part­ne­rin hei­ra­te­te. Letzt­lich wa­ren bei­de Pflicht­verstöße nach Maßstäben der kirch­li­chen Grund­ord­nung glei­cher­maßen schwer­wie­gend.

Im Er­geb­nis, so das LAG, hätte der Ar­beit­ge­ber dem Chef­arzt zunächst die Ge­le­gen­heit ei­ner Ver­hal­tensände­rung ge­ben müssen, d.h. er hätte ei­ne Ab­mah­nung an­stel­le der Kündi­gung aus­spre­chen müssen.

Die Ent­schei­dungs­gründe des LAG sind teil­wei­se nicht über­zeu­gend, nämlich im Hin­blick auf den vom Ar­beit­ge­ber an­geb­lich be­gan­ge­nen Ver­s­toß ge­gen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Denn die­ser ist im All­ge­mei­nen auf ver­hal­tens­be­ding­te Kündi­gungs­sach­ver­hal­te nicht an­zu­wen­den:

Wer als Ar­beit­neh­mer ei­nen Pflicht­ver­s­toß be­gan­gen hat, der den Ar­beit­ge­ber auch un­ter Abwägung der bei­der­sei­ti­gen In­ter­es­sen im Ein­zel­fall zur Kündi­gung be­rech­tigt, der kann sich nach ab­so­lut herr­schen­der Mei­nung nicht dar­auf be­ru­fen, dass der Ar­beit­ge­ber in ver­gleich­ba­ren Si­tua­tio­nen an­ders re­agiert bzw. kei­ne Kündi­gung aus­ge­spro­chen ha­be. Ein der­ar­ti­ges Ar­beit­neh­mer­recht auf „Gleich­be­hand­lung im Un­recht“ gibt es nicht.

Dem­ge­genüber ist die Be­wer­tung des Ar­beit­ge­ber­ver­hal­tens als wi­dersprüchlich ver­tret­bar, ob­wohl man auch in die­sem Punkt an­ders hätte ent­schei­den können. Wie das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) über die­sen Fall ent­schei­den wird, ist da­her of­fen. Das LAG hat die Re­vi­si­on zu­ge­las­sen, und der Ar­beit­ge­ber von die­sem Rechts­mit­tel Ge­brauch ge­macht. Der­zeit schwebt da­her ein Re­vi­si­ons­ver­fah­ren vor dem BAG (Ak­ten­zei­chen 2 AZR 543/10).

Fa­zit: Ar­beit­neh­mer in Ein­rich­tun­gen mit kirch­li­cher Träger­schaft müssen kirch­li­che Grund­re­geln der Le­bensführung be­ach­ten, mögen die­se auch sehr kon­ser­va­tiv oder so­gar welt­fremd er­schei­nen. Tun sie das nicht, müssen sie mit ei­ner Gefähr­dung ih­res Ar­beits­verhält­nis­ses bis hin zur Kündi­gung rech­nen.

Auf der an­de­ren Sei­te kann sich auch die Kir­che nur ein­ge­schränkt auf ihr Selbst­be­stim­mungs­recht be­ru­fen, da sie im­mer auch all­ge­mei­ne ar­beits­recht­li­che Grundsätze be­ach­ten muss - wie im vor­lie­gen­den Fall das Ver­bot wi­dersprüchli­chen Ver­hal­tens. Ein­rich­tun­gen, die ei­ne stren­ge Hand­ha­bung kirch­li­cher Grundsätze ver­tre­ten wol­len, müssen sich da­her be­wusst ma­chen, dass sie die­se Pra­xis im Ein­zel­fall frühzei­tig und kon­se­quent um­set­zen müssen.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Hin­weis: In­zwi­schen, das heißt nach Veröffent­li­chung die­ses Tex­tes, hat auch das Bun­des­ar­beits­ge­richt über den Fall ent­schie­den und da­bei eben­falls dem Chef­arzt Recht ge­ge­ben. Den vollständi­gen Ur­teils­text und ei­ne Ur­teils­be­spre­chung fin­den Sie hier:

Hin­weis: Der ver­klag­te Ar­beit­ge­ber, d.h. der ka­tho­li­sche Kran­ken­haus­träger, hat ge­gen das BAG-Ur­teil vom 08.09.2011 (2 AZR 543/10) Ver­fas­sungs­be­schwer­de beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) er­ho­ben. Auf die Ver­fas­sungs­be­schwer­de hin hat das BVerfG das Ur­teil des BAG auf­ge­ho­ben und den Fall zum BAG zurück­ver­wie­sen. Das BAG hat dar­auf­hin den Fall dem Eu­ropäischen Ge­richts­hof (EuGH) vor­ge­legt. Den Be­schluss des BVerfG und ei­ne Ent­schei­dungs­be­spre­chung so­wie den Vor­la­ge­be­schluss des BAG und ei­ne Ent­schei­dungs­be­spre­chung da­zu fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 8. August 2016

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