HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

HANDBUCH ARBEITSRECHT

Ver­fall­sklau­sel

In­for­ma­tio­nen zum The­ma Ver­fall­sklau­sel: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Abrisskalender

Ei­ne Ver­fall­sklau­sel, wie sie oft in Ta­rif­ver­trä­gen und in Ar­beits­ver­trä­gen ent­hal­ten ist, be­sagt, dass ar­beits­ver­trag­li­che An­sprü­che ver­fal­len, d.h. end­gül­tig un­ter­ge­hen, wenn sie nicht in­ner­halb ei­ner be­stimm­ten Frist nach Fäl­lig­keit, der sog. "Ver­falls­frist" oder "Aus­schluss­frist", gel­tend ge­macht wer­den.

Auf­grund ei­ner Ver­fall­sklau­sel bzw. auf­grund der dar­in ge­re­gel­ten Aus­schluss­frist kön­nen ar­beits­ver­trag­li­che An­sprü­che al­ler Art, ins­be­son­de­re An­sprü­che auf Lohn und Ge­halt, oh­ne sach­li­chen Grund al­lein auf­grund des Zeit­ab­laufs ver­lo­ren ge­hen. Ver­fall­sklau­seln sind da­her sehr ge­fähr­lich für den An­spruchs­in­ha­ber, prak­tisch meist für den Ar­beit­neh­mer.

Ver­fall­sklau­sel ist ein an­de­res Wort für den Aus­schluss­klau­sel. In­for­ma­tio­nen zum The­ma Ver­fall­sklau­sel fin­den Sie un­ter "Hand­buch Ar­beits­recht: Aus­schluss­frist".

Letzte Überarbeitung: 14. Juli 2016

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