HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

HANDBUCH ARBEITSRECHT

Ur­tei­le und Kom­men­ta­re: Frei­stel­lung, Su­s­pen­die­rung

Ur­teil­s­an­mer­kun­gen zum The­ma Frei­stel­lung, Su­s­pen­die­rung von 2001 bis heu­te: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Frau zu Hause im Bett vor dem Fernsehen

Un­ser Rechts­an­walts­team kom­men­tiert seit 2001 lau­fend ak­tu­el­le Ur­tei­le und wich­ti­ge Ge­set­zes­än­de­run­gen zum Ar­beits­recht, un­ter an­de­rem zum The­ma Frei­stel­lung, Su­s­pen­die­rung.

Im Fol­gen­den fin­den Sie un­se­re Bei­trä­ge zu die­sem The­ma, ge­ord­net nach Jahr­gän­gen seit 2001, im Über­blick.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier wie­der­ge­ge­be­nen ar­beits­recht­li­chen Ein­schät­zun­gen auf­grund der mitt­ler­wei­le ver­stri­che­nen Zeit teil­wei­se über­holt sein kön­nen.

 

Arbeitsrecht aktuell 2018

 

Arbeitsrecht aktuell 2017

 

Arbeitsrecht aktuell 2016

 

Arbeitsrecht aktuell 2015

 

Arbeitsrecht aktuell 2014

 

Arbeitsrecht aktuell 2013

 

Arbeitsrecht aktuell 2012

 

Arbeitsrecht aktuell 2011

  • 11/248 Keine mehrfache Pflegezeit für denselben Angehörigen
    13.12.2011. Ar­beit­neh­mer kön­nen nicht mehr­fach Pfle­ge­zeit für den­sel­ben An­ge­hö­ri­gen ver­lan­gen. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat in ei­ner ak­tu­el­len Ent­schei­dung klar­ge­stellt, dass ei­ne sol­che zeit­li­che Auf­tei­lung von Pfle­ge­zei­ten nur mit Zu­stim­mung des Ar­beit­ge­bers mög­lich ist: BAG, Ur­teil 15.11.2011, 9 AZR 348/10.
  • 11/180 Betriebsrat: Arbeitsbefreiung für Betriebsratsarbeit ohne vorherige Abmeldung?
    15.09.2011. Be­triebs­rats­mit­glie­der ha­ben das Recht, im­mer dann der Ar­beit fern­zu­blei­ben, wenn das für ih­re Be­triebs­rats­ar­beit er­for­der­lich ist. Als Ar­beit­neh­mer müs­sen sie sich aber beim Ar­beit­ge­ber ab­mel­den, da­mit die­ser Stö­run­gen in den be­trieb­li­chen Ab­läu­fen z.B. durch Um­or­ga­ni­sa­ti­on ver­hin­dern kann. Die Ab­mel­de­pflicht be­steht auch dann, wenn das Be­triebs­rats­mit­glied sei­ne Be­triebs­rar­beit vom Ar­beits­platz aus er­le­digt: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Be­schluss vom 29.06.2011, 7 ABR 135/09.
  • 11/099 Kündigung mit Freistellung unter Urlaubserteilung
    23.05.2011. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat klar­ge­stellt, dass Aus­le­gungs­zwei­fel bei Frei­stel­lungs­er­klä­run­gen zu­las­ten des Ar­beit­ge­bers ge­hen. Macht er bei Frei­stel­lung im ge­kün­dig­ten Ar­beits­ver­hält­nis nicht klar, für wie lan­ge dem Ar­beit­neh­mer mit der Frei­stel­lung Ur­laub ge­währt wer­den soll, kann der Ar­beit­neh­mer den nicht ein­deu­tig er­teil­ten Ur­laub nach­träg­lich ver­lan­gen (bzw. des­sen Ab­gel­tung): BAG, Ur­teil vom 17.05.2011, 9 AZR 189/10.
  • 11/046 Freistellung am Rosenmontag?
    07.03.2011. Der Ro­sen­mon­tag muss ge­fei­ert wer­den. Das gilt ins­be­son­de­re für die Kar­ne­vals­hoch­bur­gen im Rhein­land. Da der Ro­sen­mon­tag je­doch kein ge­setz­li­cher Fei­er­tag ist, ha­ben die Je­cken und Nar­ren per se kei­nen An­spruch auf Frei­stel­lung von ih­ren Ar­beit­ge­bern. Un­ter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen - die hier nä­her be­trach­tet wer­den - ist ei­ne Frei­stel­lung der Kar­ne­va­lis­ten gleich­wohl mög­lich.

 

Arbeitsrecht aktuell 2010

 

Arbeitsrecht aktuell 2009

 

Arbeitsrecht aktuell 2008

  • 08/027 Mit der fristlosen Kündigung in den Urlaub?
    20.02.2008. Nach ei­ner ak­tu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts (BAG) kann der Ar­beit­ge­ber auch dann ("vor­sorg­lich") Rest­ur­laub ge­wäh­ren, nach­dem er dem Ar­beit­neh­mer frist­los ge­kün­digt hat­te. Soll­te sich dann spä­ter vor Ge­richt in ei­nem Kün­di­gungs­schutz­pro­zess her­aus­stel­len, dass die Kün­di­gung un­wirk­sam war und dass das Ar­beits­ver­hält­nis zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt be­en­det wurd, ver­min­dert der Ar­beit­ge­ber die Be­las­tung mit dem An­nah­me­ver­zugs­lohn. Denn den müss­te er sonst für die ge­sam­te Zeit der wi­der­recht­li­chen Ent­las­sung zah­len, d.h. zu­sätz­lich zur Ur­laubs­ab­gel­tung: BAG, Ur­teil vom 14.08.2007, 9 AZR 934/06.
  • 08/023 Achtung bei Freistellung mit Gehaltsfortzahlungsklausel
    14.02.2008. Wird ein ge­kün­dig­ter Ar­beit­neh­mer auf­grund ei­nes ge­richt­li­chen Ver­gleichs bis zur Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses "un­ter Fort­zah­lung der Be­zü­ge" von der Ar­beit frei­ge­stellt, kann der Ar­beit­ge­ber die Ver­gü­tung un­ter Um­stän­den trotz­dem ver­wei­gern. Denn ei­ne ein­ver­nehm­li­che Frei­stel­lung un­ter Ge­halts­fort­zah­lung lässt nur die Ar­beits­pflicht ent­fal­len und er­wei­tert nicht oh­ne wei­te­res die Zah­lungs­pflich­ten des Ar­beit­ge­bers. Ist der Ar­beit­neh­mer wäh­rend der ver­ein­bar­ten Frei­stel­lung län­ger als sechs Wo­chen krank, be­steht da­her kei­ne Zah­lungs­pflicht des Ar­beit­ge­bers: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 23.01.2008, 5 AZR 393/07.

 

Arbeitsrecht aktuell 2007

 

Arbeitsrecht aktuell 2005

 

Arbeitsrecht aktuell 2001

  • 01/06 Annahmeverzugslohn bei Insolvenz
    15.12.2001. Zeigt der In­sol­venz­ver­wal­ter die "Un­zu­läng­lich­keit" der In­sol­venz­mas­se bzw. die "Mas­se­ar­mut" an und nimmt er die Ar­beits­leis­tung des Ar­beit­neh­mers nach In­sol­ven­zer­öff­nung nicht mehr ent­ge­gen, hat der Ar­beit­neh­mer nach ei­nem ak­tu­el­len Ur­teil des Bun­des­ar­beits­ge­richts (BAG) kei­ne Mög­lich­keit mehr, sei­nen (an sich be­ste­hen­den) An­spruch auf An­nah­me­ver­zugs­lohn ge­gen den Ver­wal­ter ein­zu­kla­gen. Ei­ne sol­che Leis­tungs­kla­ge ist nach An­zei­ge der Mas­se­ar­mut un­zu­läs­sig: BAG, Ur­teil vom 11.12.2001, 9 AZR 459/00.

Letzte Überarbeitung: 17. September 2018

Was können wir für Sie tun?

Wenn Sie Fra­gen im Zu­sam­men­hang mit ei­ner Frei­stel­lung ha­ben, mög­li­cher­wei­se nicht in ei­ner dem Ver­trag ent­spre­chen­den Wei­se be­schäf­tigt wer­den oder wenn Sie Ih­ren An­spruch auf Wei­ter­be­schäf­ti­gung nach Aus­spruch ei­ner Kün­di­gung durch­set­zen wol­len, be­ra­ten wir Sie je­der­zeit ger­ne.

Je nach La­ge des Fal­les bzw. ent­spre­chend Ih­ren Wün­schen tre­ten wir ent­we­der nach au­ßen nicht in Er­schei­nung oder aber wir ver­han­deln in Ih­rem Na­men mit Ih­rem Ar­beit­ge­ber bzw. mit den Ver­tre­tern der Ge­sell­schaf­ter.

Für ei­ne mög­lichst ra­sche und ef­fek­ti­ve Be­ra­tung be­nö­ti­gen wir fol­gen­de Un­ter­la­gen:

  • Ar­beits­ver­trag / Ge­schäfts­füh­rer­an­stel­lungs­ver­trag
  • Ge­halts­nach­wei­se
  • Schrift­ver­kehr (falls vor­han­den)

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