HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

HANDBUCH ARBEITSRECHT

Ur­tei­le und Kom­men­ta­re: Be­triebs­rats­mit­glied

Ur­teil­s­an­mer­kun­gen zum The­ma Be­triebs­rats­mit­glied von 2008 bis heu­te: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Sitzung des Betriebsrats, Betriebsratsversammlung

Un­ser Rechts­an­walts­team kom­men­tiert seit 2001 lau­fend ak­tu­el­le Ur­tei­le und wich­ti­ge Ge­set­zes­än­de­run­gen zum Ar­beits­recht, un­ter an­de­rem zum The­ma Be­triebs­rats­mit­glied.

Im Fol­gen­den fin­den Sie un­se­re Bei­trä­ge zu die­sem The­ma, ge­ord­net nach Jahr­gän­gen seit 2008, im Über­blick.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier wie­der­ge­ge­be­nen ar­beits­recht­li­chen Ein­schät­zun­gen auf­grund der mitt­ler­wei­le ver­stri­che­nen Zeit teil­wei­se über­holt sein kön­nen.

 

Arbeitsrecht aktuell 2018

Arbeitsrecht aktuell 2017

 

Arbeitsrecht aktuell 2016

 

Arbeitsrecht aktuell 2015

 

Arbeitsrecht aktuell 2014

 

Arbeitsrecht aktuell 2013

 

Arbeitsrecht aktuell 2012

 

Arbeitsrecht aktuell 2011

 

Arbeitsrecht aktuell 2010

  • 10/181 Gericht erschwert Kündigung von Betriebsräten
    16.09.2010. Be­triebs­rä­te ha­ben die Auf­ga­be, die In­ter­es­sen der Be­leg­schaft ei­nes Be­trie­bes ge­gen­über dem Ar­beit­ge­ber zu ver­tre­ten. Da­mit Be­triebs­rat­mit­glie­der bei Kon­flik­ten oh­ne Furcht vor ar­beits­recht­li­chen Maß­nah­men auf Au­gen­hö­he mit dem Be­triebs­part­ner ver­han­deln kön­nen, sieht das Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG) für sie ei­nen spe­zi­el­len Kün­di­gungs­schutz vor, der Mit­glie­der des Be­triebs­ra­tes zwar nicht un­an­greif­bar macht, ih­re Kün­di­gung je­doch ex­trem er­schwert: Lan­des­ar­beits­ge­richt Nie­der­sach­sen, Ur­teil vom 22.01.2010, 10 Sa 424/09
  • 10/171 Sonderkündigungsschutz für Ersatzmitglieder eines Betriebsrates
    02.09.2010. Er­satz­mit­glie­der ei­nes Be­triebs­ra­tes sind an­ders als die Be­triebs­rats­mit­glie­der an sich in kei­ner Wei­se pri­vi­le­giert. Erst wenn sie in den Be­triebs­rat (zeit­wei­se oder dau­er­haft) nach­rü­cken, steht ih­nen der ge­setz­li­che Son­der­kün­di­gungs­schutz zu, der die­ses oft kon­flikt­träch­ti­ge Eh­ren­amt recht­lich ab­si­chert. Was an sich nach ei­ner ein­fa­chen und nach­voll­zieh­ba­ren Re­ge­lung klingt, kann im Ein­zel­fall vie­le schwie­ri­ge prak­ti­sche und recht­li­che Fra­gen mit sich brin­gen: Lan­des­ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 26.04.2010, 16 Sa 59/10.
  • 10/155 Internet und E-Mail für jedes Betriebsratsmitglied
    11.08.2010. Trotz ei­ner auf den ers­ten Blick klar for­mu­lier­ten Re­ge­lung im Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz strei­ten Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat im­mer wie­der über die Be­reit­stel­lung von In­ter­net- und E-Mail-Zu­gän­gen. Ein wich­ti­ger Streit­punkt ist da­bei die Fra­ge, ob der Be­triebs­rat nur ins­ge­samt als Gre­mi­um oder je­des ein­zel­ne Be­triebs­rats­mit­glied die Zu­gän­ge be­kom­men muss: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Be­schluss vom 14.07.2010, 7 ABR 80/08
  • 10/149 Benachteilung von Betriebsratsmitgliedern durch Vergleiche?
    03.08.2010. Ar­beit­ge­ber, die den Mit­glie­dern ih­res Be­triebs­ra­tes Schwie­rig­kei­ten be­rei­ten wol­len, ha­ben durch ge­wis­se ar­beits­recht­li­che Be­son­der­hei­ten Mög­lich­kei­ten, die dass all­ge­mei­ne Zi­vil­recht nicht er­öff­net. Dreh- und An­gel­punkt ist § 12a ArbGG, ge­mäß dem je­de Par­tei in vor dem Ar­beits­ge­richt ih­re An­walts­kos­ten selbst tra­gen muss. Die­se Kos­ten­ver­tei­lung ist auch in den häu­fi­gen ar­beits­ge­richt­li­chen Ver­glei­chen üb­lich. So wird das Kos­ten­ri­si­ko für "At­ta­cken" kal­ku­lier­bar. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat­te An­fang 2010 die Mög­lich­keit, dem da­mit ver­bun­de­nen Miss­brauch­s­po­ten­ti­al ent­ge­gen zu tre­ten: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Be­schluss vom 20.01.2010, 7 ABR 68/08
  • 10/148 In Teilzeit Arbeitnehmer, in Vollzeit Betriebsrat: Mehr Geld für mehr Arbeit?
    04.08.2010. Ar­beit­neh­mer, die ih­ren Ar­beit­ge­ber oder sei­ne Hand­lun­gen in Schrift­sät­zen als "men­sch­lich zu­tiefst ver­werf­lich und ver­ach­tens­wert" um­schrei­ben oder sich mit skan­dal­träch­ti­gen For­de­run­gen an die Pres­se wen­den, set­zen im Zwei­fel nicht ih­re For­de­run­gen durch, son­dern kas­sie­ren ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung. Da­mit ist aber noch lan­ge nicht ge­sagt, dass die­se Kün­di­gung auch wirk­sam ist: Lan­des­ar­beits­ge­richt Nie­der­sach­sen, Ur­teil vom 12.03.2010, 10 Sa 676/09.

 

Arbeitsrecht aktuell 2009

 

Arbeitsrecht aktuell 2008

Letzte Überarbeitung: 26. November 2018

Was können wir für Sie tun?

Wenn Sie Fra­gen im Zu­sam­men­hang mit den Rech­ten und Pflich­ten der Mit­glie­der des Be­triebs­rats ha­ben oder wenn es Pro­ble­me mit der Durch­füh­rung, Än­de­rung oder Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses ei­nes Be­triebs­rats­mit­glieds gibt, be­ra­ten wir Sie je­der­zeit ger­ne.

Wir un­ter­stüt­zen ne­ben dem be­trof­fe­nen Be­triebs­rats­mit­glied auch ger­ne den Be­triebs­rat auf der Grund­la­ge ei­ner ent­spre­chen­den Be­schluss­fas­sung und Kos­ten­über­nah­me­er­klä­rung des Ar­beit­ge­bers.

Je nach La­ge des Fal­les bzw. ent­spre­chend Ih­ren Wün­schen tre­ten wir ent­we­der nach au­ßen nicht in Er­schei­nung oder aber wir ver­han­deln in Ih­rem Na­men mit Ih­rem Ar­beit­ge­ber bzw. mit den Ver­tre­tern der Ge­sell­schaf­ter.

Für ei­ne mög­lichst ra­sche und ef­fek­ti­ve Be­ra­tung be­nö­ti­gen wir fol­gen­de Un­ter­la­gen:

  • Ar­beits­ver­trag des Be­triebs­rats­mit­glieds
  • Ge­halts­nach­wei­se
  • Schrift­ver­kehr (falls vor­han­den)

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