HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

HANDBUCH ARBEITSRECHT

Ur­tei­le und Kom­men­ta­re: Lohn­kla­ge

Ur­teil­s­an­mer­kun­gen zum The­ma Lohn­kla­ge von 2001 bis heu­te: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Auktionshammer bzw. Gerichtshammer auf Geldscheinen

Un­ser Rechts­an­walts­team kom­men­tiert seit 2001 lau­fend ak­tu­el­le Ur­tei­le und wich­ti­ge Ge­set­zes­än­de­run­gen zum Ar­beits­recht, un­ter an­de­rem zum The­ma Lohn­kla­ge.

Im Fol­gen­den fin­den Sie un­se­re Bei­trä­ge zu die­sem The­ma, ge­ord­net nach Jahr­gän­gen seit 2001, im Über­blick.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier wie­der­ge­ge­be­nen ar­beits­recht­li­chen Ein­schät­zun­gen auf­grund der mitt­ler­wei­le ver­stri­che­nen Zeit teil­wei­se über­holt sein kön­nen.

 

Arbeitsrecht aktuell 2018

 

Arbeitsrecht aktuell 2017

 

Arbeitsrecht aktuell 2016

 

Arbeitsrecht aktuell 2015

 

Arbeitsrecht aktuell 2014

 

Arbeitsrecht aktuell 2013

 

Arbeitsrecht aktuell 2012

  • 12/287 Klage gegen saudischen Diplomaten zulässig
    23.08.2012. Die Haus­an­ge­stell­te ei­nes sau­di-ara­bi­schen Di­plo­ma­ten soll über Mo­na­te hin­weg miss­han­delt wor­den sein und zu­dem nicht ein­mal den ver­ein­bar­ten Lohn er­hal­ten ha­ben. Auf­grund der Im­mu­ni­tät, die aus­län­di­sche Bot­schafts­an­ge­hö­ri­ge hier­zu­lan­de ge­nie­ßen, ist ei­ne Zi­vil­kla­ge ge­gen sie fast im­mer aus­sichts­los. Nicht aber in die­sem Fall, wie das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) jetzt ent­schie­den hat: BAG, Ur­teil vom 22.08.2012, 5 AZR 949/11.
  • 12/051 Vollstreckung der Pflicht zur Lohnabrechnung
    01.02.2012. Die in ei­nem Ver­gleich vom Ar­beit­ge­ber über­nom­me­ne Pflicht zur "ord­nungs­ge­mä­ßen Ab­rech­nung" wei­te­rer Ge­häl­ter und zur Aus­zah­lung dar­aus fol­gen­der Net­to­be­trä­ge ist mög­li­cher­wei­se über­haupt nicht voll­streck­bar. Dies gilt je­den­falls dann, wenn die ab­zu­rech­nen­den Brut­to­löh­ne, die Ab­zugs­be­trä­ge und der Ab­rech­nungs­zeit­raum im Ver­gleich nicht klar fest­ge­legt sind: Lan­des­ar­beits­ge­richt Rhein­land-Pfalz, Be­schluss vom 29.11.2011, 11 Ta 254/11.

 

Arbeitsrecht aktuell 2011

 

Arbeitsrecht aktuell 2010

 

Arbeitsrecht aktuell 2009

 

Arbeitsrecht aktuell 2008

  • 08/073 Fortsetzung der Zwangsvollstreckung bei fehlender Lohnabrechnung
    11.07.2008. Nach ei­nem ak­tu­el­len Be­schluss des Amts­ge­richts Saar­brü­cken kann der Ar­beit­neh­mer, der ei­nen auf Zah­lung ei­ner Brut­to­sum­me lau­ten­den Ti­tel (Ur­teil, Ver­gleich) erstrit­ten hat, bei Teil­zah­lun­gen den nicht aus­be­zahl­ten Rest der ti­tu­lier­ten Brut­to­for­de­rung durch (wei­te­re) Maß­nah­men der Zwangs­voll­stre­ckung bei­trei­ben, wenn der Ar­beit­ge­ber kei­ne nach­voll­zieh­ba­re Ab­rech­nung über den ti­tu­lier­ten Be­trag über­reicht, aus der der Ar­beit­neh­mer ent­neh­men kann, dass die an ihn ge­flos­se­ne Net­to­zah­lung recht­lich und rech­ne­risch rich­tig ist: Amts­ge­richt Saar­brü­cken, Be­schluss vom 01.07.2008, 108 M 4/08 I.
  • 08/041 Prozessstandschaft für die Bundesagentur
    21.04.2008. Oft springt die Ar­beits­agen­tur wäh­rend ei­nes Kün­di­gungs­schutz­pro­zes­ses mit dem Ar­beits­lo­sen­geld für den ei­gent­lich lohn­zah­lungs­pflich­ti­gen Ar­beit­ge­ber ein, weil sich die­ser auf ei­ne un­wirk­sa­me Kün­di­gung be­ruft oder Kün­di­gungs­fris­ten zu Un­recht ver­kürzt hat. Dann wird die Ar­beits­agen­tur kraft Ge­set­zes In­ha­be­rin der Lohn­an­sprü­che, für die sie Ar­beits­lo­sen­geld im We­ge der "Gleich­wohl­ge­wäh­rung" ge­leis­tet hat. Ge­lingt es der Ar­beits­agen­tur spä­ter, den Ar­beit­ge­ber zur Zah­lung die­ser Lohn­an­sprü­che bzw. zur Er­stat­tung des gleich­wohl­ge­währ­ten Ar­beits­lo­sen­gel­des zu be­we­gen, ver­län­gert sich die Dau­er des Ar­beits­lo­sen­geld­an­spruchs. Hier kann der be­trof­fe­ne Ar­beit­neh­mer nach ei­ner Grund­satz­ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts (BAG) der Agen­tur hel­fen, in­dem er den auf die Bun­des­agen­tur für Ar­beit über­ge­gan­ge­nen Teil der Lohn­an­sprü­che im ei­ge­nen Na­men für die Bun­des­agen­tur ein­klagt: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 19.03.2008, 5 AZR 432/07.

 

Arbeitsrecht aktuell 2004

  • 04/08 Gleichbehandlung bei freiwilliger Prämienzahlung
    09.11.2004. Die Ver­trags­frei­heit hat bei der Ver­gü­tung im all­ge­mei­nen Vor­rang ge­gen­über dem Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Der Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ist al­ler­dings aus­nahms­wei­se auch auf Ge­häl­ter und Gra­ti­fi­ka­tio­nen an­wend­bar, wenn der Ar­beit­ge­ber die Ver­gü­tung nach ei­nem er­kenn­ba­ren all­ge­mei­nen Prin­zip ge­währt, in­dem er be­stimm­te all­ge­mei­ne Leis­tungs­vor­aus­set­zun­gen fest­legt. Das al­ler­dings muss der Ar­beit­neh­mer be­wei­sen: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 29.09.2004, 5 AZR 43/04.
  • 04/06 Lohnwucher bei Zeitarbeit
    07.05.2004. Leih­ar­beit­neh­mer ver­die­nen schlecht, vor al­lem im Ver­gleich zu den (Ta­rif-)Löh­nen der Stamm­be­leg­schaft im Ent­lei­her­be­trieb. Da­her kann man dar­über nach­den­ken, ob ein Leih­ar­beits­lohn, der et­wa die Hälf­te des Loh­nes der Stamm­be­leg­schaft des Ent­lei­her­be­triebs be­trägt, "sit­ten­wid­rig" ge­ring ist im Sin­ne von § 138 Abs.1 Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch (BGB). Dann müss­te man den Lohn des Leih­ar­beit­neh­mers aber mit dem der Be­leg­schaft des Ent­lei­her­be­triebs ver­glei­chen. Geht aber nicht, so das Bun­des­ar­beits­ge­richtn (BAG). Prüf­maß­stab für die Fra­ge der Sit­ten­wid­rig­keit ei­nes Leih­ar­beit­neh­mer­lohns ist der Zeit­ar­beits-Ta­rif­lohn: BAG, Ur­teil vom 24.03.2004 , 5 AZR 303/03.

 

Arbeitsrecht aktuell 2001

Letzte Überarbeitung: 15. August 2018

Was können wir für Sie tun?

Wenn Sie Fra­gen im Zu­sam­men­hang mit rück­stän­di­gen Ver­gü­tungs­an­sprü­chen ha­ben oder auf­grund der be­reits auf­ge­lau­fe­nen Rück­stän­de ei­ne Lohn- bzw. Ge­halts­kla­ge in Be­tracht zie­hen, be­ra­ten wir Sie je­der­zeit ger­ne. Selbst­ver­ständ­lich sind wir auch bei der Er­he­bung ei­ner Kla­ge auf Lohn bzw. auf Ge­halt be­hilf­lich.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass Ih­nen mög­li­cher­wei­se nur kur­ze Zeit für die Gel­tend­ma­chung Ih­rer An­sprü­che zur Ver­fü­gung steht, falls Sie ar­beits­ver­trag­li­che oder ta­rif­li­che Aus­schluss­fris­ten zu be­ach­ten ha­ben.

Je nach La­ge des Fal­les bzw. ent­spre­chend Ih­ren Wün­schen tre­ten wir ent­we­der nach au­ßen nicht in Er­schei­nung oder aber wir ver­han­deln in Ih­rem Na­men mit Ih­rem Ar­beit­ge­ber.

Für ei­ne mög­lichst ra­sche und ef­fek­ti­ve Be­ra­tung be­nö­ti­gen wir fol­gen­de Un­ter­la­gen:

  • Ar­beits­ver­trag
  • Lohn­ab­rech­nun­gen bzw. Ge­halts­mit­tei­lun­gen
  • Un­ter­la­gen / Be­le­ge für die rück­stän­di­gen Ver­gü­tungs­an­sprü­che (falls vor­han­den)

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